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Einkommensteuerliche Abgrenzung des gewerblichen Grundstückhandels

  • Kartonierter Einband
  • 277 Seiten
Der Autor beschäftigt sich mit der dogmatisch und praktisch äußerst problematischen Abgrenzung der steuerfreien privaten Immobilie... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Autor beschäftigt sich mit der dogmatisch und praktisch äußerst problematischen Abgrenzung der steuerfreien privaten Immobilienveräußerungen und des gewerblichen Grundstückshandels. Aufgrund der vielfältigen Einzelfallkonstellationen (Wohn-/Geschäftsgebäude, Erwerb/Bebauung, Einzelpersonen-/Gesellschaftsveräußerungen), die allein durch Richterrecht geprägt sind, hat sich hier ein systematisch schwer erfaßbares eigenständiges Rechtsgebiet entwickelt. Der Verfasser analysiert unter Berücksichtigung der mehr als einhundert Jahre zurückliegenden Rechtsprechung die bislang entwickelten Lösungsansätze des Bundesfinanzhofs. Vor diesem Hintergrund wird ein eigener Lösungsansatz vorgestellt, der in einer übersichtlichen Formel mündet, nach der grundsätzlich jede Fallgestaltung daraufhin beurteilt werden kann, ob sie nach dem Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung der privaten oder gewerblichen Sphäre zuzurechnen ist. Besondere Aktualität erlangt das Werk, da durch einen erneuten Vorlagenbeschluß zum Großen Senat des BFH die Diskussion um die sogenannte "Drei-Objekt-Grenze" wieder aufgebrochen ist. Hier leistet die Arbeit einen Beitrag dazu, innere Widersprüche der jeweiligen Argumentation in strenger methodischer Ableitung aus der Rechtsnatur des Gewerbebegriffs aufzuzeigen und eine - fiskalisch orientierte - nicht mehr gerechtfertigte Einengung der privaten Grundstücksgeschäfte zu verhindern. Aufgrund der umfangreichen verarbeiteten Rechtsprechung, Finanzverwaltungsauffassung und Literatur dient die Monographie insbesondere der Darstellung der vielfach mißbräuchlich verwendeten "Verkehrsauffassung" und steht daher jedem Immobilienbesitzer, Berater und Richter bei der Frage der steuerlichen Qualifikation von Grundstücksgeschäften zur Seite.

Klappentext

Der Autor beschäftigt sich mit der dogmatisch und praktisch äußerst problematischen Abgrenzung der steuerfreien privaten Immobilienveräußerungen und des gewerblichen Grundstückshandels. Aufgrund der vielfältigen Einzelfallkonstellationen (Wohn-/Geschäftsgebäude, Erwerb/Bebauung, Einzelpersonen-/Gesellschaftsveräußerungen), die allein durch Richterrecht geprägt sind, hat sich hier ein systematisch schwer erfaßbares eigenständiges Rechtsgebiet entwickelt. Der Verfasser analysiert unter Berücksichtigung der mehr als einhundert Jahre zurückliegenden Rechtsprechung die bislang entwickelten Lösungsansätze des Bundesfinanzhofs. Vor diesem Hintergrund wird ein eigener Lösungsansatz vorgestellt, der in einer übersichtlichen Formel mündet, nach der grundsätzlich jede Fallgestaltung daraufhin beurteilt werden kann, ob sie nach dem Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung der privaten oder gewerblichen Sphäre zuzurechnen ist. Besondere Aktualität erlangt das Werk, da durch einen erneuten Vorlagenbeschluß zum Großen Senat des BFH die Diskussion um die sogenannte "Drei-Objekt-Grenze" wieder aufgebrochen ist. Hier leistet die Arbeit einen Beitrag dazu, innere Widersprüche der jeweiligen Argumentation in strenger methodischer Ableitung aus der Rechtsnatur des Gewerbebegriffs aufzuzeigen und eine - fiskalisch orientierte - nicht mehr gerechtfertigte Einengung der privaten Grundstücksgeschäfte zu verhindern. Aufgrund der umfangreichen verarbeiteten Rechtsprechung, Finanzverwaltungsauffassung und Literatur dient die Monographie insbesondere der Darstellung der vielfach mißbräuchlich verwendeten "Verkehrsauffassung" und steht daher jedem Immobilienbesitzer, Berater und Richter bei der Frage der steuerlichen Qualifikation von Grundstücksgeschäften zur Seite.



Inhalt

Inhaltsübersicht: A. Einleitung: Das Ziel der Untersuchung - Der Gang der Untersuchung - B. Die Besteuerung des Gewerbebetriebs und der Vermögensverwaltung im historischen Überblick: Das Preußische Einkommensteuergesetz von 1891 - Das Reichseinkommensteuergesetz von 1920 - Das Reichseinkommensteuergesetz von 1925 - Das Reichseinkommensteuergesetz von 1934 - Das geltende Einkommensteuergesetz - C. Die gesetzlichen Tatbestandsmerkmale des § 15 Abs. 2 EstG: Die Selbständigkeit - Die Nachhaltigkeit - Die Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr - Die Gewinnerzielungsabsicht - Die Abgrenzung von den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft - Die Abgrenzung von den Einkünften aus selbständiger Arbeit - D. Das Überschreiten der privaten Vermögensverwaltung als ungeschriebenes Merkmal des Gewerbebetriebs: Die funktionelle Bedeutung des Begriffsmerkmals - Die allgemeine Charakterisierung des Begriffsmerkmals - Die Bestimmung des Begriffsmerkmals bei Immobiliengeschäften - Die bisherigen Lösungsansätze für den Einzelfall - Die Intensität der Marktorientierung als eigener Lösungsansatz - E. Die Beurteilung von Bruchteils- und Gesamthandsgemeinschaften: Die "beschränkte Rechtssubjektivität" von Personengemeinschaften - Die Einkünftequalifikation auf der Gemeinschaftsebene - Die Einkünftequalifikation auf der Gemeinschafterebene - F. Die steuerlichen Folgen des Vorliegens eines gewerblichen Grundstückshandels: Der Beginn des gewerblichen Grundstückshandels - Der Bestand des gewerblichen Grundstückshandels - Das Ende des gewerblichen Grundstückshandels - G. Zusammenfassung - H. Anhang: Entscheidungsverzeichnis zum gewerblichen Grundstückshandel - Literaturverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Einkommensteuerliche Abgrenzung des gewerblichen Grundstückhandels
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428085798
ISBN: 978-3-428-08579-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 277
Gewicht: 398g
Größe: H233mm x B159mm x T15mm
Jahr: 1998
Auflage: 1. Auflage.
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