











Beschreibung
Europas tiefste Schlucht und der größte See auf der Balkan-Halbinsel, dazu fantastische Strände, zerklüftete Gebirge und pittoreske Welterbe-Städtchen. Das kleine Balkanland beeindruckt durch seine Vielfalt am schönsten mit dem Trescher-Reiseführer MONTENEGRO ...Europas tiefste Schlucht und der größte See auf der Balkan-Halbinsel, dazu fantastische Strände, zerklüftete Gebirge und pittoreske Welterbe-Städtchen. Das kleine Balkanland beeindruckt durch seine Vielfalt am schönsten mit dem Trescher-Reiseführer MONTENEGRO zu entdecken. Über 30 Kilometer dringt die Adria in der Bucht von Kotor fjordartig ins Landesinnere. An ihren Ufern zählen die Altstadt von Kotor und das Barockstädtchen Perast zum UNESCO-Welterbe. Auch Tivat mit luxuriösem Yachthafen und südlich Budva ziehen Urlauber an. Bei Ulcinj lädt einer der längsten Adriastrände zum Baden und Wassersport ein. Im Loven-Gebirge wallfahrtet man zum Mausoleum des Nationaldichters Petar Njego. Und noch einmal höher geht es auf den tirovnik hinauf, den Schwarzen Berg, der Montenegro seinen Namen gegeben hat. Wandern und Biken zählt im Durmitor-Gebirge zu den beliebten Aktivitäten. Dort hat sich die Tara-Schlucht unsagbar tief in den Fels gegraben der tiefste Canyon Europas. Der Skutarisee, den sich Montenegro und Albanien teilen, bietet als größtes Binnengewässer des Balkans Lebensraum für über 300 Vogelarten. Er ist wie der Durmitor und das Loven-Gebirge als Nationalpark geschützt. Byzantiner, Serben, Venezianer, Osmanen haben Kirchen, Moscheen und schmucke Palazzi hinterlassen. Das bald 400-jährige Kloster Ostrog gehört zu den wichtigsten serbisch-orthodoxen Pilgerzielen. Aus postsozialistischer Zeit stammt die mächtige Auferstehungskathedrale in Podgorica, Wahrzeichen der jungen Hauptstadt. In Cetinje erfährt man im Nationalmuseum alles über die Kultur- und Landesgeschichte. Der Trescher-Reiseführer MONTENEGRO bietet eine Fülle an Tipps für Kulturinteressierte und Aktivurlauber zum Entdecken des kleinen Balkanlands. Alle Regionen und Sehenswürdigkeiten, Land und Leute, Geschichte und Kultur werden ausführlich vorgestellt. Hintergrundinformationen beleuchten auch die aktuellen Entwicklungen. Ein Ausflug nach Trebinje über die Grenze nach Bosnien und Herzegowina, Empfehlungen zu Unterkunft und Gastronomie sowie reisepraktische Hinweise, Stadtpläne und Übersichtskarten vervollständigen diesen zuverlässigen Reiseführer durch den zweitjüngsten Staat Europas. weitere Reiseführer zu den Ländern der östlichen Adria finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Vorwort
MEHR WISSEN. BESSER REISEN. Reiseführer aus dem Trescher Verlag.
Autorentext
Schon unzählige Male wurde Lars Dörenmeier mit dem Satz "Das gibt's doch gar nicht!" konfrontiert. Zum Glück bezog sich diese Aussage auf seinen Geburtsort Bielefeld und nicht auf seine reisejournalistische Arbeit. Beruflich ist der studierte Historiker folglich viel unterwegs, da er auch als Reiseleiter Gruppen durch fremde Länder und Kulturen führt. Neben Nordeuropa, Südost- und Ostasien verschlägt es ihn auch regelmäßig auf den Balkan, dessen ursprüngliche, raue Natur und deren rustikal-charmante Bewohner er in sein Herz geschlossen hat. Und die deftige Küche vor Ort, gerne ergänzt durch ein kühles Nikiko pivo, machen jeden Besuch in Montenegro zu einem kulinarischen Fest. Lars Dörenmeier hat diverse Reiseführer über europäische und asiatische Destinationen verfasst. Im Trescher Verlag verantwortet er als Co-Autor Montenegro (9. Aufl. 2025), Balkan (4. Aufl. 2025) und Schwäbische Alb (2. Aufl. 2024).
Leseprobe
Montenegro ist als Urlaubsziel noch ein Geheimtipp. Dabei weist das kleine Land, früher eine Teilrepublik Jugoslawiens, eine große landschaftliche Vielfalt auf. Montenegro hat mehr zu bieten als eine traumhafte Küste mit langen und einsamen Stränden und geschichtsträchtigen Orten.Viele Reisende aus den deutschsprachigen Gebieten haben in den 1970er und 1980er Jahren ihren Urlaub an der montenegrinischen Adriaküste verbracht und waren begeistert von der Schönheit des Landes und der Gastfreundschaft seiner Menschen. Die kriegerischen Auseinandersetzungen im ehemaligen Jugoslawien haben in den 1990er Jahren - von wenigen Wagemutigen abgesehen - die Reisenden abgehalten, in das kleine Land der Schwarzen Berge zu kommen, wenn auch Montenegro von direkten Kriegshandlungen verschont geblieben ist. Mit dem Frieden im ehemaligen Jugoslawien kamen die Besucher allmählich zurück.Die meisten Gäste zieht es nach wie vor an die Küste. Budva mit seiner von einer Stadtmauer umgebenen Altstadt, dem königlichen Strand und der Hotel-insel Sveti Stefan versetzt die Besucher in Verzückung. Sie staunen in der Bucht von Kotor über einen einzigartigen Fjord und kommen der Geschichte des Landes in der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt von Kotor näher. Aber auch fern der touristischen Küstenorte erlaubt Montenegro tiefe Einblicke in seine Ursprünge und eine von verschiedenen Kulturen geprägte ereignisreiche Geschichte. In der alten Residenzstadt Cetinje etwa scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.Nur eine Autostunde von der Küste entfernt beginnt ein ganz anderes Montenegro mit seiner unberührten und faszinierend schönen Natur. Der Skutarisee wirkt wie eine eigene, der Zeit entrückte Welt, das Durmitorgebirge und sein Nationalpark laden ein zu Wanderungen, zum Besuch der oft einsam gelegenen Seen und zum Entdecken der zahlreichen Kulturgüter, die die Völker dem Land gebracht haben.Montenegro ist nicht nur während der warmen Monate reizvoll. Fast noch unbekannt und unberührt vom Massentourismus sind die Wintersportzentren. Hier lässt sich nicht nur Ski fahren, sondern in reiner Luft wandern und die Natur erleben. Ausländische Besucher vergleichen nach einem Besuch die Skigebiete Montenegros oft mit denen der Schweiz. Auf seine touristische Entdeckung wartet der Osten Montenegros, eine Ansammlung zahlreicher Geheimtipps mit der Ortschaft Plav und seinem See als touristische Höhepunkte.Wer nach Montenegro kommt, wird mit reichen Eindrücken und Erlebnissen belohnt. In Montenegro lässt sich viel entdecken, und ehe man es sich versieht, hat man sein Herz an die Schwarzen Berge verloren.... weitere Reiseführer zu den Ländern der östlichen Adria finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Inhalt
Vorwort 9 Unterwegs mit Kindern 10 Entfernungstabelle 11 Das Wichtigste in Kürze 12 Herausragende Sehenswürdigkeiten 14 LAND UND LEUTE 17 Montenegro im Überblick 18 Geographie und Geologie 19 Die Küste 20 Die Gebirge 21 Die Tiefebene 22 Die Gewässer 22 Flora und Fauna 24 Klima und Reisezeit 26 Ökologie und Naturschutz 27 Geschichte 33 Illyrer, Römer und Slawen 33 Duklja und Dynastien 34 Danilo I. 35 Petar I. Petrovi Njego 35 Petar II. Petrovi Njego 36 Danilo II. 37 58 Jahre unter Nikola I. 37 Im Ersten Weltkrieg 39 Im ersten jugoslawischen Staat 40 Im Zweiten Weltkrieg 41 Nach dem Zweiten Weltkrieg 42 Das zweite Jugoslawien 43 Im Staatenbund mit Serbien 44 Montenegro als souveräner Staat 47 Auf dem Weg in die EU 48 Staat und Gesellschaft 50 Bildungswesen 52 Bevölkerung und Konfessionen 52 Sprache und Schriftarten 55 Wirtschaft 58 Kunst und Kultur 60 Theater 61 Bildende Kunst 62 Literatur 64 Musik 66 Film 69 Sport 70 Essen und Trinken 71 DIE BUCHT VON KOTOR 79 Annäherung 80 Geschichte 82 Njivice 83 Igalo 84 Topla 87 Herceg Novi 90 Rose 97 Festungsinsel Mamula 98 Kloster Savina 99 Meljine 100 Ein Ausflug nach Trebinje 101 Zelenika 104 Kumbor 105 enovii 107 Baoi 108 Bijela 110 Kamenari 111 Von Morinj nach Risan 113 Risan 114 Perast 117 Orahovac 121 Dobrota 121 Kotor 122 Muo 133 Pranj 134 Von Stoliv nach Lastva 136 Lepetane 136 Donja Lastva 137 Tivat 139 Die Inseln in der Tivat-Bucht 141 Im Hinterland der Bucht 144 Zwischen Kotor und Njegui 144 Njegui 145 Von Njegui nach Cetinje 148 Cetinje 148 Loven-Nationalpark 160 Njego-Mausoleum 161 Rijeka Crnojevia und Umgebung 163 DAS MITTLERE MONTENEGRO 167 Podgorica 169 Geschichte 170 Sehenswürdigkeiten 171 Von Podgorica nach Niki 180 Festung Spu 180 Danilovgrad 181 Kloster Ostrog 183 Niki 186 DIE KÜSTE ZWISCHEN BUDVA UND ALBANIEN 191 Jaz 193 Budva 194 Beii 201 Kamenovo und Prno 203 Miloer und Kloster Praskvica 203 Sveti Stefan 204 Kloster Reevi 20…
