

Beschreibung
Das Buch von Margrit Stamm plädiert für eine ausgewogenere berufliche Begabtenförderung als bis anhin praktiziert. Berufliche Begabtenförderung muss eine gleichwertige Position neben der auf die akademische Begabung ausgerichteten Begabtenförderung bekommen. D...Das Buch von Margrit Stamm plädiert für eine ausgewogenere berufliche Begabtenförderung als bis anhin praktiziert. Berufliche Begabtenförderung muss eine gleichwertige Position neben der auf die akademische Begabung ausgerichteten Begabtenförderung bekommen. Dazu braucht es dreierlei: Erstens die Bereitschaft von uns allen, zu erkennen, dass die Begabungsvielfalt in den Berufsschulen grösser sein dürfte als bisher angenommen worden ist. Dies deshalb, weil überdurchschnittlich begabte Auszubildende bisher gar nicht in den Blick genommen worden sind. Zweitens braucht es unser Interesse, Begabungspotenziale zu entdecken und drittens, Leistungsexzellenz zu fördern und herauszufordern. Auf einem solchermassen fruchtbaren Boden wird es der Berufsbildung gelingen, ihre «goldenen Hände» und «klugen Köpfe» zu fördern.
Inhalt
1;INHALTSVERZEICHNIS;8 2;VORWORT;13 3;EINLEITUNG;18 4;1 FORSCHUNGSÜBERSICHT;26 4.1;1.1 Berufliche Begabung aus historischer Sicht;27 4.2;1.2 Begabung im Lichte klassischer Berufsbildungstheorien;35 4.3;1.3 Hochbegabung, berufliche und praktische Begabung aus theoretischer Sicht;37 4.3.1;1.3.1 Hochbegabung;37 4.3.2;1.3.2 Berufliche Begabung;41 4.3.3;1.3.3 Praktische Intelligenz;42 4.4;1.4 Empirie beruflicher Begabung;44 4.5;1.5 Expertiseforschung: ein Paradigma zur Erklärung beruflicher Begabung;47 4.6;1.6 Forschung zu Jugend und frühem Erwachsenenalter;55 4.7;1.7 Berufliche Begabtenförderprogramme;59 4.8;1.8 Die aktuelle Situation in der Schweizerischen Berufsbildung;66 5;2 DIE LÄNGSSCHNITTSTUDIE UND IHRE METHODIK;70 5.1;2.1 Projektziele;70 5.2;2.2 Auswahl des Arbeitsmodells;71 5.3;2.3 Untersuchungsdesign;75 5.3.1;2.3.1 Fragestellungen;75 5.3.2;2.3.2 Datenerhebungen;76 5.3.3;2.3.3 Erhebungsinstrumente;77 6;3 AUSWAHLSTRATEGIE UND STICHPROBE;82 6.1;3.1 Ausgangsstichprobe;82 6.2;3.2 Begabungsprofile der Ausgangsstichprobe;84 6.3;3.3 Auswahlstrategie;86 6.4;3.4 Talentpool und Vergleichsgruppe;88 6.5;3.5 Die Problematik der Selbst- und Fremdbeurteilung;93 7;4 PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG;96 7.1;4.1 Forschungsbefunde;97 7.1.1;4.1.1 Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale;97 7.1.2;4.1.2 Identitätsentwicklung und Attribution;102 7.1.3;4.1.3 Stressbelastung und Stressbewältigung;105 7.2;4.2 Ergebnisse zur Persönlichkeitsentwicklung;106 7.2.1;4.2.1 Motivationale Variablen;108 7.2.2;4.2.2 Persönlichkeitsvariablen;110 7.2.3;4.2.3 Unterschiedliche Persönlichkeitstypen?;112 8;5 FAMILIE, FREIZEIT UND INTERESSEN;116 8.1;5.1 Entwicklungsaufgaben im beginnenden Erwachsenenalter;116 8.2;5.2 Beziehungsidentitäten zu den Eltern;118 8.3;5.3 Sozioökonomischer Hintergrund und Familientypen;121 8.4;5.4 Freizeitinteressen;123 8.5;5.5 Auswirkungen von Familien- und Interessensvariablen auf die Leistungen der überdurchschnittlich begabten Berufslernenden;129 9;6 ARBEITS- UND ZUKUNFTSORIENTIERUNGEN;132 9.1;6.1 Aktueller Forschungsstand;132 9.1.1;6.1.1 Die Bedeutung von Ausbildung und Beruf;133 9.1.2;6.1.2 Wertewandel und Zukunftsorientierungen;134 9.1.3;6.1.3 Berufswahl und Übergang in die berufliche Ausbildung;140 9.1.4;6.1.4 Berufseinmündungsprozesse und Persönlichkeitsentwicklung;141 9.2;6.2 Ergebnisse;144 10;7 BETRIEB UND BERUFSSCHULE;152 10.1;7.1 Betrieb und Berufsschule in der Forschung;153 10.1.1;7.1.1 Soziale Lernumwelten von Auszubildenden;154 10.1.2;7.1.2 Identifikations- und Fördermassnahmen;159 10.2;7.2 Förderung in Berufsschulen und Lehrbetrieben;167 10.3;7.3 Lehrmeister-Umwelten: eine Clusteranalyse;170 11;8 LEISTUNGSENTWICKLUNG UND BERUFSERFOLG;182 11.1;8.1 Theoretische Grundlagen;182 11.1.1;8.1.1 Zum Zusammenhang von Berufserfolg und Intelligenz;182 11.1.2;8.1.2 Expertisierungsverläufe und Berufserfolg;184 11.1.3;8.1.3 Schlüsselkompetenzen als Indikatoren für beruflichen Ausbildungserfolg;187 11.2;8.2 Ergebnisse;190 11.2.1;8.2.1 Fremdbeurteilung der betrieblichen Leistungen;190 11.2.2;8.2.2 Selbstbeurteilung der betrieblichen Leistungen;194 11.2.3;8.2.3 Beurteilungen durch die Berufsschule;196 11.2.4;8.2.4 Vergleich der Exzellenzentwicklung innerhalb der Subgruppen;197 11.2.5;8.2.5 Fremdbeurteilung vs. Selbstbeurteilung;199 11.3;8.3 Prädiktoren betrieblicher Leistung;201 11.4;8.4 Welches sind die besten Auszubildenden nach zwei Lehrjahren?;208 12;9 BEGABTE FRAUEN IN DER BERUFLICHEN AUSBILDUNG;212 12.1;9.1 Forschungsbefunde;213 12.1.1;9.1.1 Kognitive Fähigkeitsprofile und Berufswahl;213 12.1.2;9.1.2 Nicht-kognitive Persönlichkeitsmerkmale;216 12.1.3;9.1.3 Schulisch-berufliche Interessen und Orientierungen;219 12.2;9.2 Ergebnisse zu begabten Frauen in der beruflichen Ausbildung;220 12.2.1;9.2.1 Ausbildungsberufe;220 12.2.2;9.2.2 Nicht-kognitive Persönlichkeitsmerkmale;222 12.2.3;9.2.3 Berufliche Orientierungen, Arbeitswerte und berufliche Zukunftswünsche;227 13;10 MINDERLEISTER;232 13.1;10.1 Forschungsbefunde;233 13.1.1;10.1.1 Von der Leistungsvoraussage zur Differenz: Die historische Entwicklung des Konzepts;234 13.1.2;10.1.2 Was ist Underachievement?;236 13.1.3;10.1.3 Kategorien von Underachievement;238 13.1.4;10.1.4 Definitionen von Underachievement;240 13.2;10.2 Wer sind die Underachiever?;243 13.3;10.3 Underachievement und Geschlecht;246 13.4;10.4 Zusammenfassende Diskussion;248 13.5;10.5 Underachiever in unserer Studie;250 13.5.1;10.5.1 Personmerkmale;251 13.5.2;10.5.2 Familiäre Merkmale;254 13.6;10.6 Leistungsentwicklungen der Underachiever in der Berufausbildung;256 14;11 BILANZ UND AUSBLICK;262 14.1;11.1 Haupterkenntnisse;262 14.2;11.2 Begabtenförderung in der Berufsbildung als bildungspolitische Aufgabe;269 14.3;11.3 Gefragt sind kluge Köpfe mit goldenen Händen!;273 15;LITERATUR;276 16;ABBILDUNGSVERZEICHNIS;11 17;TABELLENVERZEICHNIS;318 18;Mehr eBooks bei www.ciando.com;0