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Exekutionsintervention und Haftung

  • Fester Einband
  • 612 Seiten
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In der zivilprozessualen Einzelzwangsvollstreckung gilt das Zweiparteienprinzip. Dennoch werden nicht selten Dritte in ihren Recht... Weiterlesen
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Beschreibung

In der zivilprozessualen Einzelzwangsvollstreckung gilt das Zweiparteienprinzip. Dennoch werden nicht selten Dritte in ihren Rechten betroffen, weil das Vollstreckungsrecht dem Vollstreckungszugriff auf schuldnerfremde Gegenstände kaum vorbeugt. Betroffene Dritte sind vielmehr gehalten, aktiv gegen die Zwangsvollstreckung vorzugehen (Exekutionsintervention). Andererseits ermöglicht es die Intervention, denkbar weitgehend auf die Vollstreckung einzuwirken (bis hin zur Aufhebung), wobei zunächst die bloße Behauptung eines Drittrechts am Vollstreckungsgegenstand ausreichen kann. Dementsprechend unsicher ist es typischerweise, ob die Maßnahme begründet ist. Lutz Haertlein geht der Frage nach der Haftung des Intervenienten gegenüber dem Vollstreckungsgläubiger bei unbegründeter Intervention nach. Zur Klärung dieses Sachverhalts betrachtet er zunächst die rechtlichen Regelungen der verschiedenen Interventionsmöglichkeiten. Im Zentrum seiner Untersuchung stehen die Bestimmung des Haftungszwecks der Sicherheitsleistung eines Intervenienten, die Risikohaftung aus prozessualer Veranlassung und die Haftungsprivilegierung bei der Inanspruchnahme staatlicher Rechtspflegeverfahren. Desweiteren beschäftigt sich der Autor mit dem Bereicherungsausgleich im Verhältnis zwischen Vollstreckungsgläubiger und -schuldner und dem Intervenienten, das sich nicht in die bereicherungsrechtliche Kategorisierung von Mehrpersonenverhältnissen einfügen lässt, sowie mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen zwischen Prozessparteien als solchen eine materiellrechtliche Sonderverbindung besteht.

Autorentext
Geboren 1964; Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und München; 1998 Promotion; seit 1998 Rechtsanwalt; 2006 Habilitation; Privatdozent für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Zivilverfahrensrecht in Bonn; Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Heidelberg und Leipzig.

Klappentext

In der zivilprozessualen Einzelzwangsvollstreckung werden nicht selten Dritte in ihren Rechten betroffen, weil das Vollstreckungsrecht dem Zugriff auf schuldnerfremde Gegenstände kaum vorbeugt. Es obliegt betroffenen Dritten, selbst gegen die Zwangsvollstreckung vorzugehen. Die Exekutionsintervention ermöglicht es, bereits mit der Behauptung eines Drittrechts die Einstellung oder die Aufhebung der Vollstreckung zu erwirken. Lutz Haertlein geht der Frage nach der Haftung des Intervenienten gegenüber dem Vollstreckungsgläubiger bei unbegründeter Intervention nach. Er untersucht u.a. die Haftung der Sicherheitsleistung eines Intervenienten, die Risikohaftung aus prozessualer Veranlassung und die Haftungsprivilegierung bei der Inanspruchnahme staatlicher Rechtspflegeverfahren sowie den Bereicherungsausgleich im Mehrpersonenverhältnis zwischen Vollstreckungsgläubiger und -schuldner und dem Intervenienten.

Produktinformationen

Titel: Exekutionsintervention und Haftung
Untertitel: Haftung wegen unbegründeter Geltendmachung von Drittrechten in der Zwangsvollstreckung
Autor:
EAN: 9783161494048
ISBN: 978-3-16-149404-8
Format: Fester Einband
Hersteller: Mohr Siebeck
Herausgeber: Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 612
Gewicht: 1064g
Größe: H235mm x B167mm x T42mm
Jahr: 2008
Untertitel: Deutsch
Auflage: 1. Auflage

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