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Virtuelle Sekundärinsolvenzverfahren im europäischen Insolvenzrecht

  • Kartonierter Einband
  • 484 Seiten
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Beschreibung

Auch das Flaggschiff europäischer Insolvenzgesetzgebung, die EUInsVO, konnte sich den Bestrebungen des Unionsgesetzgebers zur Etablierung einer europäischen "Sanierungskultur" nicht verschließen. Die Untersuchung beschäftigt sich mit der im Zuge dieser Entwicklung neu eingeführten Möglichkeit zur Abgabe einer Zusicherung gem. Art. 36 EUInsVO. Die Norm stellt eine Rechtsgrundlage zur Verfügung, aufgrund derer in Europa nun flächendeckend virtuelle Sekundärinsolvenzverfahren durchgeführt werden können. Die Idee besteht darin, Sekundärverfahren zu vermeiden, indem den Gläubigern vom Hauptinsolvenzverwalter zugesagt wird, dass sie so gestellt werden, wie wenn ein Sekundärverfahren im jeweiligen Mitgliedstaat durchgeführt worden wäre. Ziel der Arbeit ist es, durch Handlungsempfehlungen einen möglichen Weg aufzuzeigen, damit die europäische Zusicherung - trotz der vielfach geäußerten Kritik - tatsächlich einen sinnvollen Beitrag zur Abwicklung grenzüberschreitender Insolvenzen leisten kann.

Produktinformationen

Titel: Virtuelle Sekundärinsolvenzverfahren im europäischen Insolvenzrecht
Untertitel: Schattendasein oder ein wichtiger Schritt in Richtung europäischer Sanierungskultur?
Autor:
EAN: 9783848766581
ISBN: 978-3-8487-6658-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Nomos Verlagsges.MBH + Co
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 484
Gewicht: 693g
Größe: H227mm x B153mm x T25mm
Jahr: 2020
Auflage: 1. Auflage

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