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Ein Publizitätskonzept

  • Kartonierter Einband
  • 437 Seiten
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Vertrauensverlust an den internationalen Kapitalmärkten? Das Publizitätskonzept zeigt auf, wie sich die Offenlegungspflichten börs... Weiterlesen
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Beschreibung

Vertrauensverlust an den internationalen Kapitalmärkten? Das Publizitätskonzept zeigt auf, wie sich die Offenlegungspflichten börsennotierter Gesellschaften dergestalt zu einem Sinnganzen integrieren lassen, dass sie den Informationsbedürfnissen aller Marktteilnehmer gerecht werden. Pflichtpublizität wird als gemeinsame europäische Denktradition zur Grundlage einer Rahmenordnung des europäischen Unternehmensrechts entwickelt, in dem das qualifiziert wertende Urteil des Einzelnen diesen präventiv schützt.

Vertrauensverlust an den Kapitalmärkten? Publizitätspflichten werden ihrem Regelungsauftrag - dem Schutz des wirtschaftlich und fachlich unterlegenen Privatanlegers und der Funktionsfähigkeit effizienter und gerechter Kapitalmärkte - oft nicht gerecht. Kai Werner führt dies vor allem auf Abstimmungsdefizite zwischen den umfangreichen Pflichten zurück. Durch eine Integration der Pflichtpublizität zu einem adressatenorientierten Gesamtkonzept, das die Interessen aller Marktteilnehmer in Ausgleich bringt, gelingt es, unnötige Belastungen eines absolut verstandenen Informationsmodells zu vermeiden und die Unternehmenspublizität als dogmatische Grundlage eines zukunftsorientierten europäischen Unternehmensrechts herauszuarbeiten. Dieses "Publizitätskonzept" wird aus US-amerikanischer und EU-binnenmarktorientierter Sicht historisch, ökonomisch und verfassungsrechtlich begründet und anhand der Publizität der Rechnungslegung, der Hauptversammlung und der Corporate Governance exemplarisch vertieft. Damit wird dem Anleger ein Leitfaden für seine begründete Investitionsentscheidung gegeben; der Gesetzgeber erhält konkrete Handlungsvorschläge für die rechtspolitische Debatte.

Autorentext
Kai Werner, geboren 1983 in Frankfurt am Main, studierte 2003-2007 in Heidelberg und Freiburg i. Brsg. Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt "Handel und Wirtschaft" sowie einer Zusatzausbildung für Europäisches, Internationales und Ausländisches Recht. Neben Gründung der studentischen Fachzeitschrift "Freilaw e.V." beschäftigte er sich vertieft mit russischem Recht. 2008 LL.M.-Studium an der Duke University, USA, und Anwaltszulassung in New York. Promotion bei Professor Dr. Hanno Merkt in Freiburg. Seit 2010 juristischer Vorbereitungsdienst in Hamburg. Leidenschaft für Literatur, Kunst und Musik.

Klappentext

Vertrauensverlust an den Kapitalmärkten? Publizitätspflichten werden ihrem Regelungsauftrag - dem Schutz des wirtschaftlich und fachlich unterlegenen Privatanlegers und der Funktionsfähigkeit effizienter und gerechter Kapitalmärkte - oft nicht gerecht. Kai Werner führt dies vor allem auf Abstimmungsdefizite zwischen den umfangreichen Pflichten zurück. Durch eine Integration der Pflichtpublizität zu einem adressatenorientierten Gesamtkonzept, das die Interessen aller Marktteilnehmer in Ausgleich bringt, gelingt es, unnötige Belastungen eines absolut verstandenen Informationsmodells zu vermeiden und die Unternehmenspublizität als dogmatische Grundlage eines zukunftsorientierten europäischen Unternehmensrechts herauszuarbeiten. Dieses "Publizitätskonzept" wird aus US-amerikanischer und EU-binnenmarktorientierter Sicht historisch, ökonomisch und verfassungsrechtlich begründet und anhand der Publizität der Rechnungslegung, der Hauptversammlung und der Corporate Governance exemplarisch vertieft. Damit wird dem Anleger ein Leitfaden für seine begründete Investitionsentscheidung gegeben; der Gesetzgeber erhält konkrete Handlungsvorschläge für die rechtspolitische Debatte.



Inhalt

Inhaltsübersicht: A. Einführung und Abgrenzung des Untersuchungsbereichs: Einführende Gedanken zur Pflichtpublizität - Abgrenzung des Untersuchungsbereichs - Der Marktbezug als wesentliches Kriterium jeder Publizitätspflicht - B. Publizitätspflichten aus ökonomischer Sicht und die Rolle des Rechts: Die Bedeutung der US-amerikanischen Entwicklung - Definitionen und einführende Grundgedanken zur Markteffizienz - Zur Kritik am Konzept hoheitlicher Publizitätspflichten - Folgen für die rechtliche Systematisierung hoheitlicher Publizitätspflichten - C. Das Informationsmodell im Unternehmensrecht: Das Informationsmodell und seine Vorzüge gegenüber materieller Regulierung - Vordringen des Informationsmodells im Europäischen Wirtschaftsrecht - D. Das Publizitätskonzept am organisierten Kapitalmarkt: Überblick über den sekundärrechtlichen Rahmen - Publizitätspflichten im geltenden nationalen Recht - E. Thesen - Verzeichnis der zitierten EU-Rechtsvorschriften - Literatur- und Sachverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Ein Publizitätskonzept
Untertitel: Marktteilnehmer- und Marktfunktionsschutz als Parameter einer konzeptionellen Integration von Publizitätspflichten börsennotierter Unternehmen
Autor:
EAN: 9783428134960
ISBN: 978-3-428-13496-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 437
Gewicht: 588g
Größe: H231mm x B157mm x T25mm
Jahr: 2011
Auflage: 1. Auflage

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