

Beschreibung
Die meisten von Gewalt betroffenen Frauen verfgen wider Erwarten ber vielfltige soziale Untersttzungsmglichkeiten. Doch wirken sich diese nicht unbedingt nur positiv auf die Gesundheit der Betroffenen aus. In Abhngigkeit von individuellen Bedrfnissen knnen unp...Die meisten von Gewalt betroffenen Frauen verfgen wider Erwarten ber vielfltige soziale Untersttzungsmglichkeiten. Doch wirken sich diese nicht unbedingt nur positiv auf die Gesundheit der Betroffenen aus. In Abhngigkeit von individuellen Bedrfnissen knnen unpassende oder schlecht abgestimmte Arten sozialer Untersttzung sogar negative Folgen haben. Juliane Wahren untersucht, unter welchen Bedingungen welche Arten sozialer Untersttzung angebracht und hilfreich sind. Dabei zeigt sie auch eine Vielzahl von eigenen und sozialen Ressourcen auf, ber die viele der gewaltbetroffenen Frauen selbst verfgen. Das heit keineswegs, dass professionelle soziale Untersttzung prinzipiell nicht ntig ist. Eine den Bedrfnissen entsprechende formelle wie auch informelle soziale Untersttzung spielt eine bedeutende Rolle fr Gesundheitswiederherstellung, -erhalt und erfolgreiche Lebensbewltigung trotz bestehender Stressoren.
Klappentext
Die meisten von Gewalt betroffenen Frauen verfügen wider Erwarten über vielfältige soziale Unterstützungsmöglichkeiten. Doch wirken sich diese nicht unbedingt nur positiv auf die Gesundheit der Betroffenen aus. In Abhängigkeit von individuellen Bedürfnissen können unpassende oder schlecht abgestimmte Arten sozialer Unterstützung sogar negative Folgen haben. Juliane Wahren untersucht, unter welchen Bedingungen welche Arten sozialer Unterstützung angebracht und hilfreich sind. Dabei zeigt sie auch eine Vielzahl von eigenen und sozialen Ressourcen auf, über die viele der gewaltbetroffenen Frauen selbst verfügen. Das heißt keineswegs, dass professionelle soziale Unterstützung prinzipiell nicht nötig ist. Eine den Bedürfnissen entsprechende - formelle wie auch informelle - soziale Unterstützung spielt eine bedeutende Rolle für Gesundheitswiederherstellung, -erhalt und erfolgreiche Lebensbewältigung trotz bestehender Stressoren.
Inhalt
Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Einleitung I Theoretische Grundlagen 1 (Häusliche) Gewalt 1.1 Arten häuslicher Gewalt 1.1.1 Physische Gewalt 1.1.2 Psychische Gewalt 1.1.3 Emotionale Gewalt 1.1.4 Soziale Gewalt 1.1.5 Sexuelle Gewalt 1.1.6 Ökonomische Gewalt 1.2 Dynamiken häuslicher Gewalt 1.2.1 Theorie der erlernten Hilflosigkeit 1.2.2 Stockholm-Syndrom mit Phasen der Viktimisierung 1.2.3 Zyklustheorie der Gewalt 1.2.4 Die vier Muster der Gewaltdynamik 1.3 Vorkommen und Häufigkeit häuslicher Gewalt Exkurs: Gewalt gegen Männer 1.4 Personen mit erhöhter Vulnerabilität und risikoreichen Lebenssituationen 1.4.1 Prostituierte 1.4.2 Inhaftierte Frauen 1.4.3 Flüchtlingsfrauen 1.4.4 Migrantinnen 1.4.5 Frauen mit Behinderungen 1.5 Erklärungsansätze für die Entstehung häuslicher Gewalt 1.5.1 Multivalente Ansätze 1.5.1.1 Systemtheoretische Ansätze 1.5.1.2 Ökologische Ansätze 1.6 Folgen häuslicher Gewalt 1.6.1 Gesundheitliche Folgen 1.6.1.1 Physische Auswirkungen 1.6.1.2 Psychosomatische Auswirkungen 1.6.1.3 Psychische Auswirkungen 1.6.2 Riskante Bewältigungsstrategien 1.6.3 Soziale Auswirkungen 1.6.4 Finanzielle Auswirkungen 1.7 "Protektive" Faktoren 1.8 Frauenzufluchtswohnungen 2 Social Support - Soziale Unterstützung 2.1 Frühe Ansätze der Konzeptionierung Sozialer Unterstützung 2.2 Begriffsbestimmung Social Support 2.3 Supportdimensionen 2.4 Haupt- und Puffereffekte Sozialer Unterstützung 2.4.1 Haupteffekte Sozialer Unterstützung 2.4.2 Puffereffekte Sozialer Unterstützung 2.4.3 Modell der Effekte Sozialer Unterstützung 2.4.4 Neuere theoretische Annahmen 2.4.4.1 Soziale Unterstützung als abhängige Variable 2.4.4.2 Soziale Unterstützung als Austauschbeziehung 2.4.4.3 Passformmodelle 2.4.4.4 Bio-psycho-soziales Erklärungsmodell 2.5 Quellen Sozialer Unterstützung 2.5.1 Informelle UnterstützerInnen 2.5.1.1 Ehe- und Partnerbeziehungen 2.5.1.2 Familie und Verwandtschaft 2.5.1.3 Kinder 2.5.1.4 Freundschaft und Bekanntschaft 2.5.1.5 Nachbarschaft 2.5.2 Formelle UnterstützerInnen 2.6 Barrieren für den Erhalt Sozialer Unterstützung 2.6.1 Kontextfaktoren 2.6.1.1 Räumliche Trennung 2.6.1.2 Begrenzte Ressourcen 2.6.1.3 Dysfunktionale Einstellungen und Verhaltensweisen anderer Personen 2.6.2 Personfaktoren 2.6.2.1 Rückzug 2.6.2.2 Ausbeuterisches Verhalten 2.6.2.3 Versäumte Reziprozität 2.6.2.4 Beeinträchtigung anderer 2.6.2.5 Soziale Ungeschicklichkeit 2.7 Belastende Effekte Sozialer Unterstützung 2.7.1 Belastungen für EmpfängerInnen Sozialer Unterstützung 2.7.1.1 Belastende Aspekte "normaler" Unterstützung 2.7.1.2 Inadäquate oder fehlgeschlagene Unterstützung 2.7.1.3 Enttäuschte Unterstützungserwartungen 2.7.1.4 Exzessive Hilfe 2.7.1.5 Problematische Beziehungen zwischen UnterstützerInnen und Unterstütztem/-er 2.7.1.6 Belastungsbedingte Ineffektivität 2.7.2 Belastungen für UnterstützerInnen 2.8 Frauen und Soziale Unterstützung 2.9 Soziale Unterstützung, Gesundheit und Krankheit 3 Soziale Unterstützung, Gesundheit und häusliche Gewalt 3.1 Soziale Unterstützung bei von Gewalt betroffenen Frauen 3.1.1 Effekte Sozialer Unterstützung bei von Gewalt betroffenen Frauen 3.1.2 Probleme mit Sozialer Unterstützung bei von Gewalt betroffenen Frauen 3.2 Gesundheitsfördernde Aspekte Sozialer Unterstützung bei von Gewalt betroffenen Frauen 3.3 Zusammenhänge zwischen Sozialer Unterstützung und Gesundheit bei von Gewalt betroffenen Frauen II Empirische Untersuchung 4 Fragestellung und methodisches Vorgehen 4.1 Thematische und methodologische Vorüberlegungen/Entwicklung der Fragestellung 4.2 Untersuchungsaufbau/Design 4.3 Stichprobenzugang und Stichprobe 4.4 Datenerhebung 4.4.1 Problemzentrierte Leitfadeninterviews 4.4.1.1 Allgemeines 4.4.1.2 Erhebung/Setting/Ablauf 4.4.1.3 Interviewleitfaden 4.4.1.4 Datenauswertung 4.4.2 Soziale Atome 4.4.2.1 Allgemeines 4.4.2.2 Erhebung/Setting/Ablauf 4.4.2.3 Datenauswertung 4.4.3 Fragebögen F-SozU und GBB-24 4.4.3.1 Allgemeines 4.4.3.2 Erhebung/Setting/Ablauf 4.4.3.3 Datenauswertung 4.5 Validierungsstrategien III Ergebnisse 5 Ergebnisse der Erhebung 6 Kurzbeschreibung der Interviewpartnerinnen nach Gruppen 6.1 Primär familiär unterstützte Frauen 6.2 Primär freundschaftlich unterstützte Frauen 6.3 Primär professionell unterstützte Frauen III/I Befragungszeitpunkt I 7 Gesundheit 7.1 Befinden 7.1.1 Gesundheitliche Beschwerden 7.1.2 Was ist wichtig für das Wohlbefinden? 7.1.2.1 In der eigenen Person begründete Ursachen 7.1.2.2 In anderen Personen begründete Ursachen 7.1.2.3 In den Lebensumständen/Umgebungsfaktoren begründete Ursachen 7.1.3 Wie kann Wohlbefinden gefördert werden? 7.1.3.1 Förderung des Wohlbefindens durch die eigene Person 7.1.3.2 Förderung des Wohlbefindens durch andere Personen 7.1.3.3 Förderung des Wohlbefindens durch die Lebensumstände/ Umgebungsfaktoren 7.1.4 Welchen Belastungen sind die Frauen ausgesetzt? 7.1.4.1 Belastungen durch die eigene Person 7.1.4.2 Belastungen durch andere Personen 7.1.4.3 Belastungen durch die Lebensumstände/Umgebungsfaktoren 7.1.5 Was schränkt das Wohlbefinden ein? 7.1.5.1 In der eigenen Person begründete Ursachen 7.1.5.2 In anderen Personen begründete Ursachen 7.1.5.3 In den Lebensumständen/Umgebungsfaktoren begründete Ursachen 7.2 Auswirkungen der Gewalterfahrungen auf die gesundheitliche Situation 7.3 Verarbeitung der Gewalterfahrungen Zusammenfassung: Gesundheitliche Situation bei Einzug in die Frauenzufluchtswohnung Zusammenfassung: Gesundheitsfördernde Bedingungen bei Einzug in die Frauenzufluchtswohnung Zusammenfassung: Gesundheitseinschränkende Bedingungen bei Einzug in die Fra…