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Der neue Normzweck des Rechts der Gesellschafterdarlehen und seine Auswirkungen auf den persönlichen Anwendungsbereich

  • Kartonierter Einband
  • 336 Seiten
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Die Frage nach der Legitimation des neuen Rechts der Gesellschafterdarlehen ist noch immer ungeklärt. Wie sich jedoch zeigt, lässt... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Frage nach der Legitimation des neuen Rechts der Gesellschafterdarlehen ist noch immer ungeklärt. Wie sich jedoch zeigt, lässt sich das neue Recht mit dem bisher maßgeblichen Konzept der Finanzierungsfolgenverantwortung nicht mehr erklären. Stattdessen ist die Begründung der neuen Rechtslage nun in dem Prinzip der Haftungsbeschränkung zu suchen. Nur dieser Begründungsansatz vermag, in den bisher umstrittenen Zweifelsfällen des persönlichen Anwendungsbereichs zu überzeugenden Ergebnissen zu führen.

Obwohl die Reform des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG mittlerweile schon mehrere Jahre zurückliegt, verbleiben zahlreiche Fragen des neuen Rechts noch immer ungeklärt. Insbesondere die Legitimation der insolvenzrechtlichen Neuregelung ist weiterhin umstritten.Vielfach wird vertreten, der bisher maßgebliche Gedanke einer Finanzierungsfolgenverantwortung der Gesellschafter liege auch dem neuen Recht zugrunde. Wie jedoch die Auseinandersetzung mit der früheren und neuen Rechtslage zeigt, lässt sich die schematische Neuregelung mit dem Konzept der Finanzierungsfolgenverantwortung nicht mehr erklären. Stattdessen erscheint es vorzugswürdig, die Begründung der neuen Rechtslage in dem Prinzip der Haftungsbeschränkung zu suchen. Nur dieser Begründungsansatz vermag, in den bisher umstrittenen Zweifelsfällen des persönlichen Anwendungsbereichs, insbesondere der Einbeziehung außenstehender Dritter und der Behandlung verbundener Unternehmen, zu überzeugenden Ergebnissen zu führen.

Autorentext

Julian Schulze De la Cruz, geb. 1977, studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit 2006 ist er als Rechtsanwalt für führende internationale Sozietäten in Frankfurt und New York tätig gewesen. Er berät regelmäßig Finanzinstitute, Unternehmen und Investmentfonds zu allen Aspekten des Gesellschaftsrechts, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen und Kapitalmarkttransaktionen. 2014 promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München.



Zusammenfassung
"Der Verfasser hat ein schlüssiges, dogmatisch fundiertes Gesamtkonzept vorgelegt. Ihm kommt das Verdienst zu, für die schwierigen Fälle des persönlichen Anwendungsbereichs des Rechts der Gesellschafterdarlehen Leitlinien herausgearbeitet zu haben, an denen sich die Rechtsprechung bei der Lösung zukünftiger Fälle orientieren kann. Das Lesen der sprachlich sehr ansprechenden Arbeit macht Spaß und lohnt sich." Dr. Jan Seelinger, in: Neue Zeitschrift für Insolvenzrecht, 20/2015

Inhalt

Einleitung 1. Die Neuordnung des Rechts der Gesellschafterdarlehen Grundlagen - Das Eigenkapitalersatzrecht vor Inkrafttreten des MoMiG - Das neue Recht der Gesellschafterdarlehen nach Inkrafttreten des MoMiG 2. Der Normzweck des neuen Rechts der Gesellschafterdarlehen Kontinuitätslehren - Diskontinuitätslehren - Zusammenfassung und Fortgang der Untersuchung 3. Die Auswirkungen des neuen Normzwecks auf den persönlichen Anwendungsbereich des Rechts der Gesellschafterdarlehen Die Einbeziehung außenstehender Dritter - Verbundene Unternehmen - Ausscheiden aus der Gesellschafterstellung - Forderungsabtretung - Ergebnis Zusammenfassung und Abschluss der Untersuchung Zusammenfassende Thesen Literatur- und Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Der neue Normzweck des Rechts der Gesellschafterdarlehen und seine Auswirkungen auf den persönlichen Anwendungsbereich
Untertitel: Gesellschafterfremdfinanzierung im Spannungsfeld zwischen Haftungsbeschränkung und Gläubigerschutz
Autor:
EAN: 9783428144952
ISBN: 978-3-428-14495-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 336
Gewicht: 512g
Größe: H235mm x B161mm x T22mm
Jahr: 2015
Auflage: 1. Auflage

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