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Indigene Sprachen in Mexiko

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  • 605 Seiten
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Leseprobe
Die Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählen zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Sie pflegen... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählen zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Sie pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch die weniger im Fokus stehenden romanischen Sprachen mit einschließt. In der Reihe erscheinen ausgewählte Monographien und Sammelbände zur Sprachwissenschaft in ihrer ganzen Breite, zur mediävistischen Literaturwissenschaft und zur Editionsphilologie.

Im Zuge fortschreitender Globalisierung und daraus resultierender Dynamiken geraten indigene Sprachen immer stärker in Konkurrenz zu 'dominanten' Kontaktsprachen. Mexiko ist in diesem Zusammenhang ein besonders markantes Beispiel: Genuin mehrsprachig, ist es gleichzeitig weltweit das Land mit den meisten Spanischsprechern. Die Situation ist von einer jahrhundertelangen Tradition der Unterdrückung und Ausgrenzung der indigenen Völker geprägt. Dies hat sich in einer Sprach- und Bildungspolitik niedergeschlagen, die erst sehr spät überhaupt die Existenz indigener Völker in der Verfassung anerkannt hat. In dieser Arbeit stehen die Vitalität des Maya sowie die Situation seiner Sprecher im Fokus, die sich heute zwischen zunehmender Selbstbestimmung und der Einforderung ihrer Rechte auf der einen und anhaltender Marginalisierung und Diskriminierung auf der anderen Seite positionieren. Die Studie ermöglicht durch eine Methodenkombination eine umfassende Gesamtschau auf objektive und subjektive Vitalitätsfaktoren, wobei unter Berücksichtigung diasystematischer Parameter subjektive metasprachliche Äußerungen von Maya- und Nicht-Mayasprechern in vier unterschiedlichen Untersuchungsorten auf der yukatekischen Halbinsel analysiert werden.

Autorentext

Julia Montemayor Gracia, Saarland University, Saarbrücken, Germany



Zusammenfassung
"Mit dieser sprecherzentrierten Untersuchung zur Vitalität des yukatekischen Maya liefert Julia Montemayor Gracia einen interessanten ethnolinguistischen Beitrag zur komplexen Diskussion um sprachliche Identität/en, Vitalität und Spracherhalt des yukatekischen Maya in den südmexikanischen Bundesstaaten Yucatan und Campeche." Melanie Uth in: Romanische Forschungen 131 (2019), 541-549

Produktinformationen

Titel: Indigene Sprachen in Mexiko
Untertitel: Eine sprecherzentrierte Studie zur Vitalität des yukatekischen Maya
Autor:
EAN: 9783110544749
ISBN: 978-3-11-054474-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter Mouton
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 605
Gewicht: 1024g
Größe: H236mm x B162mm x T40mm
Jahr: 2017

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