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Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus nach dem 11. September 2001.

  • Kartonierter Einband
  • 534 Seiten
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Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des »Anti-Terror-Kriegs« nach dem 11. September 2001 auf das Völkerrecht und das institution... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des »Anti-Terror-Kriegs« nach dem 11. September 2001 auf das Völkerrecht und das institutionelle Gefüge der Organisation der Vereinten Nationen. Hierbei werden insbesondere die Regime der Sicherheitsrats-Resolutionen 1267, 1373 und 1540 untersucht. Diesen Maßnahmen wird der ganzheitliche Ansatz der Generalversammlung durch die Weltweite Strategie von 2006 gegenübergestellt. Hierbei werden Anforderungen an institutionelle Reformen innerhalb der VN sowie eine völkerrechtsgemäße, ebenso effektive wie legitime Weiterentwicklung der Terrorismusbekämpfung aufgezeigt.

Die Anschläge vom 11. September und der durch sie ausgelöste »Anti-Terror-Krieg« jähren sich 2011 zum zehnten Mal. Der Autor analysiert die Auswirkungen der Sicherheitsrats-Resolutionen 1267, 1373 und 1540 zum einen auf das Völker-, insbesondere das Selbstverteidigungsrecht hinsichtlich nicht-staatlicher Akteure, sowie die Sanktionspraxis, zum anderen auf das institutionelle Gefüge der Vereinten Nationen durch die Errichtung des Ausschusses zur Bekämpfung des Terrorismus. Hieraus werden allgemeine Anforderungen an Reformen innerhalb der Vereinten Nationen und eine weitergehende Verrechtlichung der internationalen Beziehungen abgeleitet. Bezogen auf die Terrorismusbekämpfung werden dem repressiven Ansatz des Sicherheitsrats die Weltweite Strategie der Generalversammlung von 2006 gegenübergestellt und Möglichkeiten ihrer Institutionalisierung sowie zum Abschluss des Umfassenden Übereinkommens zur Bekämpfung des Terrorismus aufgezeigt.

Autorentext

Jörg Föh, geb. 1973; 1994-2000 Studium der Rechtswissenschaften in Rostock, Kiel (1. Staatsex.) und Stockholm (LL.M.); 1997-1999 wissenschaftl. Hilfskraft am Walther-Schücking-Institut für internationales Recht an der CAU Kiel. 2002-2004 Referendariat am Hanseatischen OLG (2. Staatsex.), Wahlstation bei der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den VN in New York. 2001-2005 Wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht von Prof. Dr. Kämmerer an der Bucerius Law School, Hamburg. Seit 2006 Referent in der Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg. 2007-2008 Nationaler Sachverständiger zur berufl. Weiterbildung bei der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission in Brüssel; Studium Transregional Management and Development an der Univ. Lund (M.A.).



Klappentext

Die Anschläge vom 11. September und der durch sie ausgelöste "Anti-Terror-Krieg" jähren sich 2011 zum zehnten Mal. Der Autor analysiert die Auswirkungen der Sicherheitsrats-Resolutionen 1267, 1373 und 1540 zum einen auf das Völker-, insbesondere das Selbstverteidigungsrecht hinsichtlich nicht-staatlicher Akteure, sowie die Sanktionspraxis, zum anderen auf das institutionelle Gefüge der Vereinten Nationen durch die Errichtung des Ausschusses zur Bekämpfung des Terrorismus. Hieraus werden allgemeine Anforderungen an Reformen innerhalb der Vereinten Nationen und eine weitergehende Verrechtlichung der internationalen Beziehungen abgeleitet. Bezogen auf die Terrorismusbekämpfung werden dem repressiven Ansatz des Sicherheitsrats die Weltweite Strategie der Generalversammlung von 2006 gegenübergestellt und Möglichkeiten ihrer Institutionalisierung sowie zum Abschluss des Umfassenden Übereinkommens zur Bekämpfung des Terrorismus aufgezeigt.



Zusammenfassung
"Dem Verfasser gelingt es [...], die vielfältigen und komplexen Auswirkungen der internationalen Terrorismusbekämpfung auf das Gefüge der Vereinten Nationen systematisch darzustellen und die von ihren Organen betriebenen Politiken transparent zu machen. [...] [Ein] umfassendes und dezidiertes Forschungsergebnis [...]" Dr. Sven Peterke, in: Humanitäres Völkerrecht, 1/2012

Inhalt
Einleitung Die weltpolitische Zäsur des 11. September 2001 Die Bekämpfung des »neuen internationalen Terrorismus« im Rahmen der Vereinten Nationen Ziele der Arbeit Gegenstand und Gang der Untersuchung Teil 1: Der internationale Terrorismus und die Vereinten Nationen Das Phänomen des Terrorismus Das System der Vereinten Nationen Wahrnehmung des Mandats zur Terrorismusbekämpfung durch die Vereinten Nationen Teil 2: Bewertung der Praxis des Sicherheitsrats im »Anti-Terror-Krieg« nach dem 11. September 2001 Hintergrund und Parameter der Untersuchung Maßnahmen des Sicherheitsrats gegenüber den Staaten und nicht-staatlichen Akteuren (Privaten) Maßnahmen des Sicherheitsrats, die in Kompetenzen anderer VN-Organe eingreifen und gegen die Verfassungs- und Strukturprinzipien der Charta verstoßen Teil 3: Reform und Anti-Terrorismus-Strategie der Vereinten Nationen Reform der Vereinten Nationen (insb. SR) und Verrechtlichung Umfassendes Übereinkommen über den internationalen Terrorismus und Terrorismusdefinition Strategie der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Terrorismus Schluss Anhang Literaturverzeichnis, Sachwortregister

Produktinformationen

Titel: Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus nach dem 11. September 2001.
Untertitel: Auswirkungen auf das Völkerrecht und die Organisation der Vereinten Nationen.
Autor:
EAN: 9783428134649
ISBN: 978-3-428-13464-9
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Duncker & Humblot
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 534
Gewicht: 704g
Größe: H231mm x B159mm x T35mm
Jahr: 2011
Untertitel: Deutsch
Auflage: 1. Auflage

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