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Der Einsatz von Finanzinstrumenten zur Abwehr feindlicher Übernahmen

  • Kartonierter Einband
  • 291 Seiten
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Nur vereinzelt wurde bislang der Einsatz von Aktienderivaten und Wertpapierdarlehen auf eigene Aktien der Zielgesellschaft zur Abw... Weiterlesen
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Beschreibung

Nur vereinzelt wurde bislang der Einsatz von Aktienderivaten und Wertpapierdarlehen auf eigene Aktien der Zielgesellschaft zur Abwehr feindlicher Übernahmen unter dem Stichwort "soft parking of own shares" diskutiert. Ausgehend von einem Praxisbeispiel aus Ungarn entwickelt Jochen Buckel die Grundlagen einer Abwehrstrategie unter Einsatz dieser Finanzinstrumente. Im Anschluss erörtert er die Grenzen der Zulässigkeit dieser Abwehrstrategie im Hinblick auf aktienrechtliche, kapitalmarktrechtliche und übernahmerechtliche Vorgaben. Die Arbeit schließt mit einer Überprüfung der Effektivität der neuen Abwehrmaßnahmen, insbesondere auch im Vergleich zu den bereits praktizierten Maßnahmen des Rückerwerbs eigener Aktien und der white-squire-Verteidigung.

Aktienswaps, Aktienoptionen und Wertpapierdarlehen wurden in der Vergangenheit mehrfach von Bietern zum Aufbau von Anteilspositionen bei Übernahmen genutzt. Kaum Beachtung hat hingegen die Frage gefunden, inwiefern diese Finanzinstrumente auch zur effektiven Abwehr feindlicher Übernahmen durch die Zielgesellschaft selbst eingesetzt werden können. Ein solcher Einsatz wird bislang nur vereinzelt unter dem Stichwort soft parking of own shares diskutiert. Ausgehend von einem Praxisbeispiel aus Ungarn entwickelt Jochen Buckel eine Strategie für den Einsatz von Aktienderivaten und Wertpapierdarlehen auf eigene Aktien der Zielgesellschaft zur Abwehr feindlicher Übernahmen. Im Anschluss erörtert er die Grenzen der Zulässigkeit der entwickelten Abwehrstrategie im Hinblick auf aktienrechtliche, kapitalmarktrechtliche und übernahmerechtliche Vorgaben. Die Arbeit schließt mit einer Überprüfung der Effektivität der neuen Abwehrmaßnahmen, insbesondere im Vergleich mit den bereits praktizierten Maßnahmen des Rückerwerbs eigener Aktien und der white-squire-Verteidigung.

Autorentext

Jochen Buckel studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg, Cambridge (England) und Münster (Schwerpunkt Deutsches und Europäisches Gesellschaftsrecht). Er absolvierte das Rechtsreferendariat am Landgericht Frankfurt a.M. mit Stationen u.a. bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Wertpapieraufsicht) und einem internationalen Handelskonzern in Bangalore, Indien. Im Anschluss fertigte er seine Dissertation bei Prof. Dr. Hanno Merkt, LL.M. (Universität Freiburg i. Br.) an. Während des Referendariats und der Promotion war Jochen Buckel als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer internationalen Anwaltssozietät in Frankfurt a.M. tätig. Seit 2013 arbeitet er als Rechtsanwalt in einer internationalen Anwaltssozietät in Düsseldorf. Er ist Autor mehrerer Veröffentlichungen zu aktienrechtlichen Themen.



Inhalt

A. Einleitung Einführung - Gang der Untersuchung B. Ökonomische Analyse von Abwehrmaßnahmen Wertsteigerung durch Abwehrmaßnahmen - Internationaler Vergleich von Übernahmeprämien C. Bereits praktizierte verwandte Abwehrmaßnahmen Der Rückerwerb eigener Aktien - Die white-squire-Verteidigung D. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen der relevanten Finanzinstrumente Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen derivativer Finanzinstrumente - Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen von Wertpapierdarlehen E. Der Einsatz von Finanzinstrumenten in der Angriffssituation Der Einsatz von Aktienderivaten - Der Einsatz von Wertpapierdarlehen F. Der Einsatz von Finanzinstrumenten in der Abwehrsituation Praxisbeispiel - Grundstruktur - Strategische Ziele G. Rechtliche Vorgaben und Grenzen des Einsatzes von Aktienderivaten bei der Abwehr feindlicher Übernahmen Europarechtliche Vorgaben - Aktienrechtliche Vorgaben und Grenzen - Kapitalmarktrechtliche Vorgaben und Grenzen - Übernahmerechtliche Vorgaben und Grenzen H. Rechtliche Vorgaben und Grenzen des Einsatzes von Wertpapierdarlehen bei der Abwehr feindlicher Übernahmen Aktienrechtliche Vorgaben und Grenzen - Kapitalmarktrechtliche Vorgaben und Grenzen - Übernahmerechtliche Vorgaben und Grenzen I. Effektivität des Einsatzes von Finanzinstrumenten als Abwehrmaßnahme Steigerung des Börsenkurses - Beteiligungsstruktur - Stimmrechtsausübung J. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Literatur- und Sachverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Der Einsatz von Finanzinstrumenten zur Abwehr feindlicher Übernahmen
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428142682
ISBN: 978-3-428-14268-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 291
Gewicht: 397g
Größe: H233mm x B156mm x T20mm
Jahr: 2014
Auflage: Neuauflage

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