Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Friedensforschung und Politische Didaktik

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
"Über Friedenserziehung läßt sich trefflich schreiben. Sie mit gesellschaftswissen schaftlichem Selbstverständnis als politis... Weiterlesen
20%
75.00 CHF 60.00
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

"Über Friedenserziehung läßt sich trefflich schreiben. Sie mit gesellschaftswissen schaftlichem Selbstverständnis als politische Erziehung zu praktizieren, ist wesent lich schwieriger." Dieser Satz, geschrieben zur Vorbereitung der Ausstellung "Es ist so schön, Soldat zu sein", die gegenwärtig in noch zu wenigen Orten der Bundesrepublik gezeigt wird, kennzeichnet am präzisesten den derzeitigen wissen schaftlichen Diskussionsstand in der Friedenspädagogik. Friedensforschung und Friedenspädagogik sind ohne jene öffentliche Resonanz geblieben, die man nach der Zahl ihrer Publikationen in den letzten Jahren erwarten dürfte. Die Untersuchung der Hintergründe dieses Tatbestands und eine kritische Über prüfung des Selbstverständnisses von Friedensforschung und -päd.agogik sind die Hauptgegenstände des vorliegenden Buches. Es ist die überarbeitete Fassung jener Arbeit, die im Februar 1976 von der Universität Bremen als Dissertation ange nommen wurde. Für Betreuung, Rat und Kritik möchte ich an dieser Stelle den Hochschullehrern Wolfgang Schäfer und Wilfried Gottschalch herzlich danken. Ohne die Unterstützung und das Verständnis einer Reihe weiterer Personen - hier insbesondere der Mitglieder der Arbeitsgruppe Friedensforschung an der Univer sität Tübingen, der Redaktionsmitglieder der "antimilitarismus informa tion" in Frankfurt, Heidrun Rodejohann-Recke, Wilfred Twachtmann - wären mir einige Gedankengänge so nicht bewußt geworden. Münchehagen Krs. NienburgjW., im Juli 1976 H. Sch.

Klappentext

"Über Friedenserziehung läßt sich trefflich schreiben. Sie mit gesellschaftswissen­ schaftlichem Selbstverständnis als politische Erziehung zu praktizieren, ist wesent­ lich schwieriger." Dieser Satz, geschrieben zur Vorbereitung der Ausstellung "Es ist so schön, Soldat zu sein", die gegenwärtig in noch zu wenigen Orten der Bundesrepublik gezeigt wird, kennzeichnet am präzisesten den derzeitigen wissen­ schaftlichen Diskussionsstand in der Friedenspädagogik. Friedensforschung und Friedenspädagogik sind ohne jene öffentliche Resonanz geblieben, die man nach der Zahl ihrer Publikationen in den letzten Jahren erwarten dürfte. Die Untersuchung der Hintergründe dieses Tatbestands und eine kritische Über­ prüfung des Selbstverständnisses von Friedensforschung und -päd.agogik sind die Hauptgegenstände des vorliegenden Buches. Es ist die überarbeitete Fassung jener Arbeit, die im Februar 1976 von der Universität Bremen als Dissertation ange­ nommen wurde. Für Betreuung, Rat und Kritik möchte ich an dieser Stelle den Hochschullehrern Wolfgang Schäfer und Wilfried Gottschalch herzlich danken. Ohne die Unterstützung und das Verständnis einer Reihe weiterer Personen - hier insbesondere der Mitglieder der Arbeitsgruppe Friedensforschung an der Univer­ sität Tübingen, der Redaktionsmitglieder der "antimilitarismus informa tion" in Frankfurt, Heidrun Rodejohann-Recke, Wilfred Twachtmann - wären mir einige Gedankengänge so nicht bewußt geworden. Münchehagen Krs. NienburgjW., im Juli 1976 H. Sch.



Inhalt

1. Einleitung: Friedensforschung und politische Didaktik - Darstellung des Arbeitszusammenhangs und des Gangs der Untersuchung.- 1.1 Zur Klärung der Begriffe.- 1.2 Erkenntnisinteresse und Ebenen der Analyse.- 1.3 Zielsetzung und Gang der Untersuchung.- 2. Aktuelle Probleme der politischen Didaktik und der Friedens- und Konfliktforschung.- 2.1 Aktuelle Probleme der politischen Didaktik.- 2.1.1 Zum Begriff der "politischen Bildung".- 2.1.2 Politische Bildung, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft.- 2.1.3 Ziele und Legitimation politischer Bildungsarbeit.- 2.1.4 Politische Didaktik und Friedenspädagogik.- 2.1.5 Perspektiven.- 2.2 Die Praxis der Friedens- und Konfliktforschung.- 2.2.1 Die inhaltliche Entwicklung der Friedens- und Konfliktforschung.- 2.2.2 Forschungspolitische Aspekte.- 2.2.3 Friedensforschung und politische Praxis.- 2.2.4 Friedensforschung und Friedenspädagogik.- Zusammenfassung und Perspektiven.- 3. Konzeptionen der Friedenspädagogik in der BRD - Darstellung und Kritik.- 3.1 Die Entwicklung der friedenspädagogischen Diskussion von 1965 bis 1975.- 3.1.1 Anfänge der Friedenspädagogik (1965-1969).- 3.1.2 Die Konsolidierung der Friedenspädagogik (1969-1971).- 3.1.3 Friedenspädagogik als integrierter Bestandteil innerhalb von Friedensforschung und Erziehungswissenschaft (1972-1975).- 3.1.4 Zusammenfassung.- 3.2 Die Erziehungsproblematik in der Friedenspädagogik.- 3.2.1 Die Rezeption von Erziehung in der Friedenspädagogik.- 3.2.2 Friedenserziehung, Curriculumstrategie und Schulorganisation.- 3.3 Friedenspädagogik und gesellschaftliche Entwicklung.- 3.3.1 Massenloyalitätsthese und innenpolitischer Hintergrund.- 3.3.2 Friedenspädagogik und internationale Konflikte.- 3.4 Perspektiven.- 4. Empirische Verifizierung einer Kritik der Friedenspädagogik - Das Problem "Wehrkunde".- 4.1 Die Praxis der Friedenspädagogik in der BRD.- 4.1.1 Umsetzungsprobleme in der Friedenspädagogik.- 4.1.2 Die Wehrkunde-Debatte Anfang der siebziger Jahre.- 4.2 Die Publikationspolitik von Bundesstellen auf friedenspädagogischem Gebiet.- 4.2.1 Grundzüge der Publikationspolitik.- 4.2.2 Vier zentrale Wehrkunde-Publikationen.- 4.2.3 Ergebnisse der Inhaltsanalyse.- 4.3 Erziehung zur Wehrbereitschaft als Problem der politischen Didaktik.- 4.3.1 Politisch-pädagogische Aspekte der Wehrkunde.- 4.3.2 Wandlungen in der Wehrkunde-Strategie.- 4.4 Der politische Hintergrund der Wehrkunde-Bemühungen.- 4.4.1 Wehrkunde und Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung.- 4.4.2 Legitimationsprobleme der Sicherheitspolitik.- 5. Friedensforschung und politische Didaktik - Perspektiven.- 5.1 Schwierigkeiten bei der politischen Umsetzung von Initiativen der Friedens-und Konfliktforschung.- 5.1.1 Die "Verbreitung des Friedensgedankens".- 5.1.2 Die Publikationen "Frieden und Sicherheit".- 5.1.3 Der Konflikt um das "Anti-Weißbuch".- 5.1.4 Konsequenzen.- 5.2 Das Theorie-Praxis-Problem der Sozial Wissenschaft im Lichte des Verhältnisses von Friedensforschung und politischer Didaktik.- 5.2.1 Grundzüge der Theorie-Praxis-Problematik.- 5.2.2 Kritik an den Habermasschen Modellen.- 5.2.3 Wissenschaftstheoretische Probleme im Verhältnis von Friedensforschung und politischer Didaktik.- 5.3 Perspektiven einer theoretischen und praktischen Kooperation von Friedensforschung und politischer Didaktik.- 5.3.1 Die Legitimationsgrundlage von Zielen und Inhalten politischer Bildungsarbeit.- 5.3.2 Chancen und Probleme friedenspolitischer Handlungsforschung.- 5.3.3 Zur politischen Durchsetzung pädagogischer Interessen.- 6. Schlußbemerkung.

Produktinformationen

Titel: Friedensforschung und Politische Didaktik
Untertitel: Studien zur Kritik der Friedenspädagogik
Autor:
EAN: 9783322955166
ISBN: 978-3-322-95516-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: 283g
Größe: H235mm x B155mm x T9mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1977