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Elternrecht und Beschneidung

  • Kartonierter Einband
  • 208 Seiten
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Nach religiös-kultureller und medizinischer Analyse der Beschneidung entwickelt der Autor einen neuen Ansatz zur Dogmatik von Elte... Weiterlesen
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Beschreibung

Nach religiös-kultureller und medizinischer Analyse der Beschneidung entwickelt der Autor einen neuen Ansatz zur Dogmatik von Elternrecht und Kindesgrundrechten. Dabei differenziert er zwischen den Verhältnissen Kind-Staat und Kind-Eltern und lehnt die Wirkung der Kindesgrundrechte in letzterem ab. Er erörtert den elterlichen Interpretationsprimat, begründet Erziehungs- und Kindeswille als entscheidend für das Elterngrundrecht und nimmt eine verfassungskonforme Auslegung von
1631d BGB vor.

Das Werk liefert nicht nur einen Beitrag zur Beschneidungsdiskussion, sondern erarbeitet auch grundlegend Kriterien zur Reichweite elterlicher Befugnisse.

Der Verfasser analysiert zunächst die Beschneidung mit ihrem geschichtlichen und religiös-kulturellen Hintergrund als vielfältiges globales Phänomen mit medizinischen Vor- und Nachteilen. Danach entwickelt er einen neuen Ansatz zur Dogmatik von Elternrecht und Kindesgrundrechten. Dabei differenziert er zwischen den Verhältnissen Kind-Staat und Kind-Eltern. In letzterem wirken die Grundrechte des Kindes nicht. Zur Bestimmung der Grenzen elterlicher Befugnisse - auch vor dem Hintergrund eines umfassenden elterlichen Interpretationsvorrangs bezüglich des Kindeswohls - stellt der Verfasser allgemeine Kriterien zur Reichweite des Elterngrundrechts auf. Dabei hebt er insbesondere den Erziehungswillen (einschließlich der Relevanz religiöser Motivation) und den Kindeswillen - unter Berücksichtigung der UN-Kinderrechtskonvention - hervor. In Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse auf die Beschneidungsregelung des
1631d BGB erläutert der Autor die danach gebotene verfassungskonforme Auslegung.

Autorentext

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und - im Rahmen der Fachspezifischen Fremdsprachenausbildung - des Anglo-amerikanischen Rechts an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verfasste der Autor dort diese Arbeit als Dissertation, zudem war er am Institut für Öffentliches Recht und Politik tätig. Das Referendariat absolvierte er am Landgericht Essen, mit Stationen auch in Madrid und Brüssel.



Inhalt

1. Kapitel: Einführung Untersuchungsansatz - Die Beschneidungsdebatte: Polarisierung - Gegenstand und Verlauf der Untersuchung 2. Kapitel: Herkunft, Verbreitung und Grund der Beschneidung (Zirkumzision) Vielfältig motiviertes globales Phänomen - Identitätsstiftendes Ritual in Judentum und Islam - Säkulare amerikanische Tradition 3. Kapitel: Medizinische Fragen der Zirkumzision Chirurgischer Eingriff und mögliche Probleme - Medizinische Begründung 4. Kapitel: Elternrecht und Kindesgrundrechte Einleitung - Analyse des Forschungsstandes - Kindesgrundrechte: keine Wirkung gegenüber den Eltern 5. Kapitel: Religionsfreiheit, Kindeswohl und elterlicher Interpretationsprimat Einleitung - Religiöse Erziehung: Religionsfreiheit oder Elternrecht? - Kindeswohl 6. Kapitel: Grenzen des Elternrechts Einleitung - Menschenwürde und Kindeswohlorientierung als absolute Schranken - Relative Kriterien 7. Kapitel: Verfassungsmäßigkeit der Beschneidungsregelung § 1631d BGB Einleitung - Verfassungsmäßigkeit und Auslegung des § 1631d Abs. 1 BGB - Teilnichtigkeit von § 1631d BGB aufgrund der Verfassungswidrigkeit von Abs. 2 - Vereinbarkeit mit UN-Kinderrechtskonvention 8. Kapitel: Schlussbetrachtung Überblick - Ergebnisse - Ausblick Literatur- und Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Elternrecht und Beschneidung
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428152544
ISBN: 978-3-428-15254-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 208
Gewicht: 327g
Größe: H234mm x B162mm x T17mm
Jahr: 2017
Auflage: 1. Auflage

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