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Die christlich-abendländische Wahrnehmung anderer Religionen im frühen und hohen Mittelalter

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Leseprobe
Die Gastprofessur für Germanische Philologie an der Universität Freiburg, Schweiz ist mit dem Namen Wolfgang Stammler verbunden, d... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Gastprofessur für Germanische Philologie an der Universität Freiburg, Schweiz ist mit dem Namen Wolfgang Stammler verbunden, der von 1951 1957 den Freiburger Lehrstuhl seines Faches innehatte und von hier aus unter anderem seine Deutsche Philologie im Aufriß erscheinen ließ.

Die Veranstaltungen im Rahmen der Gastprofessur sind der von den Brüdern Grimm begründeten und von Wolfgang Stammler erneuerten weiten Auffassung des Faches als Wissenschaft von den Zeugnissen der mittelalterlichen Kultur in deutscher Sprache und ihrem materiellen und geistigen Umfeld verpflichtet. Die Gastprofessur umfasst Vorlesungen oder Blockseminare, in denen ein Hauptarbeitsgebiet des Gastes in seiner Bedeutung für die Integration mediävistischer Themen und Disziplinen vorgestellt wird.

Die Veranstaltungen fügen sich ein in die Arbeit des Mediävistischen Institutes der Universität Freiburg, das deshalb die Eröffnungsvorträge der Gastprofessoren in dieser Reihe herausgibt.



In einer weithin von Glaubensfragen bestimmten Epoche wie der des Mittelalters vermittelt die Wahrnehmung anderer Religionen einen guten Einblick in das christliche Selbstverständnis. Ein dreijähriges ERC-Advanced Grant-Projekt, dessen Ergebnisse in der vorliegenden Publikation exemplarisch vorgeführt werden, hat daher auf breiter Materialbasis die christlich-abendländische Wahrnehmung anderer Religionen analysiert. Dabei sollten nicht nur unmittelbare religiöse Auseinandersetzungen, sondern die verbreitete, auch stereotype Sicht erforscht werden. Für einige Religionen (Häresie, Griechisch-Orthodoxes Christentum, Heidentum) ist dies erstmals systematisch erfolgt, für andere mit besserem Forschungsstand (Judentum, Islam) konnte das Wissen auf breitere Grundlagen gestellt und erweitert werden. Erstmals wird die christliche Wahrnehmung anderer Religionen hier vergleichend nach bestimmten Leitfragen betrachtet.
Untersucht werden unter anderem das Wissen über Andersgläubige wie auch dessen Anwendung und die Kontexte der Informationen sowie die Wertung, Einordnung und Abgrenzung der anderen Glaubensgemeinschaften.
Insgesamt lassen sich, bei aller Stereotypie, konsistente Vorstellungen erkennen, die Eigenheiten jeder Religion zwar anerkennen, gleichzeitig aber abwerten gegenüber der gemeinsamen Abgrenzung vom Christentum und damit wesentliche Aspekte des christlichen Selbstverständnisses freilegen.



Autorentext

Hans-Werner Goetz, University of Hamburg, Germany.



Zusammenfassung
"ein großes Werk, auf auf das künftige Forschungen aufbauen kann und muss"
Christoph Auffarth in: Theologische Literaturzeitung 140,5/2015

Produktinformationen

Titel: Die christlich-abendländische Wahrnehmung anderer Religionen im frühen und hohen Mittelalter
Untertitel: Methodische und vergleichende Aspekte
Autor:
EAN: 9783110335019
ISBN: 978-3-11-033501-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 82
Gewicht: 281g
Größe: H238mm x B163mm x T12mm
Jahr: 2013