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Die Aufsicht des Insolvenzgerichts über den Insolvenzverwalter

  • Fester Einband
  • 532 Seiten
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Das Insolvenzrecht gehört zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. E... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Insolvenzrecht gehört zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. Es regelt die Bedingungen allseitiger Haftung eines Schuldners und steckt damit zugleich den Rahmen ab, innerhalb dessen die Gläubiger erwarten können, dass ihre Rechte in einer und durch eine Reorganisation und Sanierung des schuldnerischen Unternehmens gewahrt werden. Die faktische Wirkung des Insolvenzrechts endet nicht an nationalstaatlichen Grenzen. Das Insolvenzverfahren ist nach seinem Anspruch auf universelle Geltung angelegt. In fast allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gilt heute als innerstaatliches Recht ein gemeinsames Recht grenzüberschreitender Insolvenzverfahren. Dieses gemeinsame europäische Recht strahlt auf die innerstaatlichen Reformbemühungen aus - es hat Einfluss auf die Insolvenzgesetzgebung. Die innerstaatlichen Gesetzgebungen werden zudem von UNCITRAL-Modellgesetzgebungen beeinflusst. Die wissenschaftliche Diskussion geht zusehends auf die damit ausgelösten Konvergenzbewegungen ein; die Praxis bedarf rechtsdogmatischer Aufklärung über die komplexer werdenden Regelungen des Insolvenzrechts und der Unterrichtung über die Strukturen und Problemstellungen ausländischer europäischer und außereuropäischer Insolvenzrechte, auch und gerade in ihrer Wechselwirkung mit dem deutschen Recht. Die Schriftenreihe der DZWIR ist ein Forum dieser Diskussionen. Sie wird in loser Folge monographische Untersuchungen zu Grundsatzfragen des deutschen, europäischen und internationalen Insolvenzrechts veröffentlichen. Damit leistet diese Schriftenreihe einen Beitrag ebenso zur rechtsdogmatischen Klärung von Streitfragen wie nicht minder zur Unterstützung der europäischen Integration der nationalstaatlichen Insolvenzrechte.

Der Erfolg des Insolvenzverfahrens für die Insolvenzgläubiger und die Erreichung der Insolvenzzwecke hängt maßgebend vom Geschick und den Fähigkeiten des Insolvenzverwalters ab. Der Aufsicht des Insolvenzgerichts über den Insolvenzverwalter kommt deshalb eine wesentliche Bedeutung für das Gelingen des Insolvenzverfahrens zu. Mit der vorliegenden Arbeit sollen deshalb Anstöße nicht nur für die rechtliche Diskussion über die insolvenzgerichtliche Aufsicht, sondern auch für deren Handhabung im Alltag der Insolvenzgerichte gegeben werden.

Autorentext

Hans-Peter Rechel, Rechtsanwalt, Hamburg



Zusammenfassung
"Dass der Autor selbst als Insolvenzverwalter tätig ist, merkt man an vielen Stellen des Buches, in denen Wissenschaft und Praxis idealiter ineinander verfließen. Wer sich mit der Aufsicht des Insolvenzgerichts über den Insolvenzverwalter befassen will, sei es aus wissenschaftlicher Neugier oder aus prsktischem Zwang heraus, der ist jedenfalls mit dem Buch von Rechel bestens beraten." Curt Wolfgang Hergenröder in: DZWIR 10/2009

Produktinformationen

Titel: Die Aufsicht des Insolvenzgerichts über den Insolvenzverwalter
Untertitel: "Aufsicht" als Erkenntnisprozess - "Aufsichtsmassnahme" als Vollzug
Autor:
EAN: 9783899496154
ISBN: 978-3-89949-615-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 532
Gewicht: 970g
Größe: H236mm x B159mm x T40mm
Jahr: 2009
Auflage: 1. Auflage

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