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Vom Ende des Individuums zur Individualität ohne Ende

  • Kartonierter Einband
  • 292 Seiten
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Für Hinweise und Anregungen zu vorläufigen Fassungen dieses Textes danke ich Renate Mayntz, Angelika Rocklage, Rudolf Stichweh und... Weiterlesen
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Beschreibung

Für Hinweise und Anregungen zu vorläufigen Fassungen dieses Textes danke ich Renate Mayntz, Angelika Rocklage, Rudolf Stichweh und Hartmut Wolf. 2 Genaugenommen wird hier nur die eine Hälfte der Argumentation wiedergegeben: näm lich die genetische Argumentation über die gesellschaftlichen Ursachen der Individualität der Person. Die ebenfulls vorzufindende funktionale Argumentation über die gesell schaftliche Erforderlichkeit von Individualität bleibt hier unberücksichtigt. Siehe daz- in Fortführung der zitierten Literatur - Schimank (1981: 20 - 26; 1983: 94 - 110). 3 Die im Folgenden gewählten begrifflichen Optionen zur Formulierung des Autopoiesis Konzepts können sich nicht auf ein allgemein verbreitetes einheitliches Begriffsverständ nis berufen. Das gibt es - noch? - nicht. Zur Diffusität und Uneinheitlichkeit dessen, was in den einschlägigen Diskussionen als Autopoiesis gefaßt wird. Vgl. jetzt auch Teub ner (1986). 4 Allerdings ist neuerdings in der Sozialisationstheorie das "Modell des produktiv reali tätsverarbeitenden Subjekts" als furschungsleitende Perspektive, die den konstruktivisti schen Charakter von Biographie und Identität betont, entwickelt worden. Siehe dazu Hur relmann (1983). 5 Ein Konzept, das in Eastons - 1965: Tl, 55156 - Theorie des politischen Systems bereits vorkommt, ohne jedoch in seiner theoretischen Tragweite erkannt zu werden. 6 Nicht zufiillig besteht eine Wahlverwandtschaft zwischen der Theorie autopoietischer Sy steme und konstruktivistischen Erkenntnistheorien -- vgl. Förster 1970; 1972; Ri chards/Glasersfeld 1979; Watzlawick (ed) 1981. 7 Vgl. hierzu jetzt auch, insbesondere am Fall der Kleinkindsozialisation, Gilgenmann 1986.

Autorentext
Professor Dr. Bruno Hildenbrand ist am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig.

Klappentext

Für Hinweise und Anregungen zu vorläufigen Fassungen dieses Textes danke ich Renate Mayntz, Angelika Rocklage, Rudolf Stichweh und Hartmut Wolf. 2 Genaugenommen wird hier nur die eine Hälfte der Argumentation wiedergegeben: näm­ lich die genetische Argumentation über die gesellschaftlichen Ursachen der Individualität der Person. Die ebenfulls vorzufindende funktionale Argumentation über die gesell­ schaftliche Erforderlichkeit von Individualität bleibt hier unberücksichtigt. Siehe daz- in Fortführung der zitierten Literatur - Schimank (1981: 20 - 26; 1983: 94 - 110). 3 Die im Folgenden gewählten begrifflichen Optionen zur Formulierung des Autopoiesis­ Konzepts können sich nicht auf ein allgemein verbreitetes einheitliches Begriffsverständ­ nis berufen. Das gibt es - noch? - nicht. Zur Diffusität und Uneinheitlichkeit dessen, was in den einschlägigen Diskussionen als Autopoiesis gefaßt wird. Vgl. jetzt auch Teub­ ner (1986). 4 Allerdings ist neuerdings in der Sozialisationstheorie das "Modell des produktiv reali­ tätsverarbeitenden Subjekts" als furschungsleitende Perspektive, die den konstruktivisti­ schen Charakter von Biographie und Identität betont, entwickelt worden. Siehe dazu Hur­ relmann (1983). 5 Ein Konzept, das in Eastons - 1965: Tl, 55156 - Theorie des politischen Systems bereits vorkommt, ohne jedoch in seiner theoretischen Tragweite erkannt zu werden. 6 Nicht zufiillig besteht eine Wahlverwandtschaft zwischen der Theorie autopoietischer Sy­ steme und konstruktivistischen Erkenntnistheorien -- vgl. Förster 1970; 1972; Ri­ chards/Glasersfeld 1979; Watzlawick (ed) 1981. 7 Vgl. hierzu jetzt auch, insbesondere am Fall der Kleinkindsozialisation, Gilgenmann 1986.



Inhalt

I. Einleitung.- Biographisierung von Erleben und Handeln.- II. Theoretische Konzepte.- Normalbiographie und Individualität: Zur institutionellen Dynamik des gegenwärtigen Lebenslaufregimes.- Biographie als Autopoiesis - Eine systemtheoretische Rekonstruktion von Individualität.- Persönliche Identität und Lebenslauf - gesellschaftliche Voraussetzungen.- III. Zur Entwicklung der Semantik von Individualität und Selbstthematisierung.- Biographie und Lebenslauf.- Luther - Der Weg von der Kollektivität des Glaubens zu einem lutherisch-protestantischen Individualitätstypus.- IV. Nutzung und "Behandlung von Individualität und Biographie in therapeutischen Kontexten und sozialen Organisationen.- Die flüchtigen Therapien.- Intimität als Beruf. Biographische Interviews mit Psychotherapeuten.- Lebensstile als Selektionskriterien - Zur Funktion "biographischer Signale" in der Rekrutierungspolitik von Arbeitsorganisationen.- V. Identitätskonzepte und Biographie.- Konventionelle und reflexive Steuerung der eigenen Lebensgeschichte.- Eine exemplarische Fallrekonstruktion zum Typus versozialwissenschaftlicher Identitätsformation.

Produktinformationen

Titel: Vom Ende des Individuums zur Individualität ohne Ende
Autor:
EAN: 9783322971838
ISBN: 978-3-322-97183-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 292
Gewicht: 381g
Größe: H210mm x B148mm x T15mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1988

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