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Die Lipide des normalen und pathologischen Liquor cerebrospinalis

H. Pilz
  • Kartonierter Einband
  • 136 Seiten
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Untersuchungen uber Lipide in Korperflussigkeiten haben bisher nicht die Bedeutung von Proteinstudien erlangt. Ein Grund dafUr kon... Weiterlesen
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Beschreibung

Untersuchungen uber Lipide in Korperflussigkeiten haben bisher nicht die Bedeutung von Proteinstudien erlangt. Ein Grund dafUr konnte darin zu suchen sein, daB die in Frage kommenden Methoden bis vor wenig en Jahren zeitraubend, um standlich und teilweise auch unzureichend waren, so daB Lipiduntersuchungen hiiufig als kompliziert angesehen wurden. Seit der Einfuhrung neuer und einfacherer Trenn verfahren laBt sich jedoch ein erheblicher Fortschriftt auf dies em Gebiet beobachten. Der hohe Lipidgehalt des Nervengewebes gab immer wieder die Anregung, diese Substanzen auch im normalen und pathologisch zusammengesetzten Liquor cerebro spinalis zu bestimmen. Eigene Untersuchungen am Hirngewebe mit der Mikro technik der Dunnschichtchromatographie legten es nahe, diese Methode auch fur die quantitative Erfassung von Liquorlipiden anzuwenden. Es konnte gezeigt werden, daB dieses Vorgehen prinzipiell moglich ist. Nach der Durchsicht der schon vor handenen Literatur wurde eine Ubersicht uber alle bisherigen Ergebnisse fertig gestellt, die nachtraglich urn ein einfuhrendes Kapital uber die chemische Struktur der Lipide, urn die Darstellung der fur Liquorlipiduntersuchungen verwandten Methoden und urn eine kritische Besprechung der wichtigsten Ergebnisse erweitert wurde. Es wird gezeigt, daB eine Fulle von Einze1befunden vorliegt, die aber nicht daruber hinwegtauschen kann, daB unsere Kenntnisse noch luckenhaft und manch mal sogar widersprechend sind. Das ist nicht verwunderlich wenn man bedenkt, daB die Lipidkonzentration im Liquor auBerst gering ist, die verschiedenartigsten Methoden angewandt werden, und gerade Mikromethoden haufig mit einem groBe ren Fehler einhergehen. Bis jetzt hat die Bestimmung von Liquorlipiden noch keine groBere allgemeine oder spezielle diagnostische Bedeutung erlangt.

Inhalt
A. Einleitung.- B. Die Einteilung der Lipide.- C. Untersuchungsmethoden für Liquorlipide.- 1. Die Lipidextraktion.- 2. Die Bestimmung der Gesamtlipide.- 3. Die Bestimmung des Cholesterins.- 4. Die Bestimmung der Phosphatide.- 5. Die Bestimmung der Glykolipide.- 6. Die Bestimmung der Neutralfette.- 7. Die Bestimmung der Fettsäuren.- 8. Die dünnschichtchromatographische Untersuchung von Lipiden.- a) Allgemeine Ausführungen.- b) Lösungsmittelsysteme für dünnschichtchromatographische Trennungen.- c) Sprühreagentien für Dünnschichtplatten.- d) Dokumentation von Dünnschichtplatten.- e) Quantitative Auswertung von Dünnschichtplatten.- 1. Planimetrische Bestimmungen..- 2. Gravimetrische Bestimmungen.- 3. Colorimetri-sche Bestimmungen.- 4. Photodensitometrische Bestimmungen.- 5. Titrimetrische Bestimmung.- 6. Radiometrische Bestimmungen.- 9. Tabellarische Übersicht über Methoden zur Bestimmung von Liquorlipiden.- D. Ergebnisse von Liquorlipiduntersuchungen.- I. Die Gesamtlipide bzw. Gesamtfette des Liquor cerebrospinalis.- II. Das Cholesterin des Liquor cerebrospinalis.- 1. (Mikroskopischer) Nachweis von Cholesterinkristallen.- 2. Cholesterinnachweis durch Hemmung der Saponinhämolyse.- 3. Die gravimetrische Bestimmung des Cholesterins.- 4. Die nephelometrische (turbidimetrische) Bestimmung des Cholesterins.- 5. Die Gesamtcholesterinbestimmung mit colorimetrischen Verfahren.- 6. Die getrennte colorimetrische Bestimmung von freiem und verestertem Cholesterin.- 7. Mikroanalyse des freien und Gesamtcholesterins nach Tourtellotte u. Mitarb.- 8. Die Cholesterinbestimmung mit chromatographischen Verfahren.- III. Die Phosphatide des Liquor cerebrospinalis.- 1. Phosphatidbestimmungen mit negativem Ergebnis.- 2. Die Bestimmung der Gesamtphosphatide mit nichtchromatographischen (colorimetrischen) Verfahren.- 3. Die Bestimmung der Gesamtphosphatide mit chromatographischen Verfahren.- 4. Die Bestimmung einzelner Phosphatidtypen mit nichtchromatographischen Verfahren.- 5. Die Bestimmung einzelner Phosphatidtypen mit chromatographischen Verfahren.- IV. Die Glykolipide des Liquor cerebrospinalis.- V. Die Neutralfette (Glyceride) des Liquor cerebrospinalis.- VI. Die Fettsäuren des Liquor cerebrospinalis.- 1. Qualitativer Nachweis von Fettsäuren.- 2. Die Bestimmung der Gesamtfettsäuren.- 3. Die Bestimmung der freien Fettsäuren.- 4. Die Bestimmung der veresterten Fettsäuren.- 5. Die gaschromatographische Bestimmung der Gesamtfettsäuren.- 6. Die gaschromatographische Bestimmung der veresterten Fettsäuren einzelner Lipidfraktionen.- E. Vergleichende Untersuchungen über Hirn-, Serum- und Liquorlipide.- F. Besprechung von Ergebnissen über Liquorlipiduntersuchungen und zusammenfassende Betrachtungen.- 1. Die technischen Schwierigkeiten bei der Liquorlipiduntersuchung.- 2. Zweckmäßiges Vorgehen bei der Liquorlipidanalyse.- 3. Normalwerte für die Lipide des Liquors und Einflußfaktoren für abweichende Ergebnisse.- 4. Immunologische Probleme von Liquorlipiden.- 5. Die pathologischen Veränderungen der Liquorlipidzusammensetzung.- a) Unspezifische Veränderungen der Liquorlipide.- b) Typische Veränderungen des Liquorlipidmusters.- 6. Die Herkunft der Liquorlipide.- 7. Das Vorkommen von Lipidabbauprodukten im Liquor.- G. Zusammenfassung.- I. Literatur über Liquorlipide.- II. Übrige Literatur.

Produktinformationen

Titel: Die Lipide des normalen und pathologischen Liquor cerebrospinalis
Autor:
H. Pilz
EAN: 9783540050070
ISBN: 978-3-540-05007-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 136
Gewicht: 249g
Größe: H244mm x B170mm x T7mm
Jahr: 1970

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