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Die Haftung der Erben im internationalen Erbrecht

  • Kartonierter Einband
  • 221 Seiten
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Die Bedeutung internationaler Erbfälle wächst kontinuierlich. Ihrer Abwicklung stehen wegen der Verschiedenheit der nationalen Kol... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Bedeutung internationaler Erbfälle wächst kontinuierlich. Ihrer Abwicklung stehen wegen der Verschiedenheit der nationalen Kollisionsrechtsordnungen häufig gravierende Hindernisse im Weg. Eine internationale Vereinheitlichung des Kollisionsrechts tut not, scheiterte bislang jedoch daran, daß sich verschiedene kollisionsrechtliche Grundprinzipien unversöhnlich gegenüberstehen. So konnte bislang international keine Einigkeit darüber erzielt werden, ob der gesamte Erbfall wie in Deutschland nach einem einzigen Recht abgewickelt werden soll (Prinzip der Nachlaßeinheit) oder ob wie in Frankreich das Belegenheitsrecht gelten soll (Prinzip der Nachlaßspaltung). Der Verfasser stellt die Vorzüge und Nachteile der beiden Prinzipien in Deutschland und Frankreich am Beispiel der Erbenhaftung dar. Anhand der Probleme, die sich bei der Haftung der Erben im Außenverhältnis ergeben, verdeutlicht er die Verwobenheit des Nachlaßabwicklungsrechts mit dem Verfahrensrecht und die Bedeutung des Belegenheitsrechts für die Publizität der Nachlaßabwicklung. Bei der Erörterung der Haftung der Miterben im Innenverhältnis wird die Notwendigkeit deutlich, die Verteilung des Nachlasses nach einem Recht einheitlich vorzunehmen. Der Verfasser zeigt damit, daß keines der beiden Prinzipien eine absolute Geltung beanspruchen sollte. Nur eine kollisionsrechtliche Trennung von Nachlaßabwicklung und Nachlaßverteilung in der Weise, daß die Nachlaßabwicklung der jeweiligen lex fori unterliegt, die Verteilung des Nachlasses aber nach einem einheitlichen Erbstatut erfolgt, vermag nach seiner Auffassung die Problematik angemessen zu bewältigen. Ein rechtsvergleichender Überblick zeigt, daß sich dieses Ergebnis auch international allmählich durchzusetzen scheint.

Klappentext

Die Bedeutung internationaler Erbfälle wächst kontinuierlich. Ihrer Abwicklung stehen wegen der Verschiedenheit der nationalen Kollisionsrechtsordnungen häufig gravierende Hindernisse im Weg. Eine internationale Vereinheitlichung des Kollisionsrechts tut not, scheiterte bislang jedoch daran, daß sich verschiedene kollisionsrechtliche Grundprinzipien unversöhnlich gegenüberstehen. So konnte bislang international keine Einigkeit darüber erzielt werden, ob der gesamte Erbfall wie in Deutschland nach einem einzigen Recht abgewickelt werden soll (Prinzip der Nachlaßeinheit) oder ob wie in Frankreich das Belegenheitsrecht gelten soll (Prinzip der Nachlaßspaltung). Der Verfasser stellt die Vorzüge und Nachteile der beiden Prinzipien in Deutschland und Frankreich am Beispiel der Erbenhaftung dar. Anhand der Probleme, die sich bei der Haftung der Erben im Außenverhältnis ergeben, verdeutlicht er die Verwobenheit des Nachlaßabwicklungsrechts mit dem Verfahrensrecht und die Bedeutung des Belegenheitsrechts für die Publizität der Nachlaßabwicklung. Bei der Erörterung der Haftung der Miterben im Innenverhältnis wird die Notwendigkeit deutlich, die Verteilung des Nachlasses nach einem Recht einheitlich vorzunehmen. Der Verfasser zeigt damit, daß keines der beiden Prinzipien eine absolute Geltung beanspruchen sollte. Nur eine kollisionsrechtliche Trennung von Nachlaßabwicklung und Nachlaßverteilung in der Weise, daß die Nachlaßabwicklung der jeweiligen lex fori unterliegt, die Verteilung des Nachlasses aber nach einem einheitlichen Erbstatut erfolgt, vermag nach seiner Auffassung die Problematik angemessen zu bewältigen. Ein rechtsvergleichender Überblick zeigt, daß sich dieses Ergebnis auch international allmählich durchzusetzen scheint.



Inhalt

Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Teil: Die Haftung der Erben im Außenverhältnis: A. Die Haftung der Erben bei Nachlaßeinheit: Die Haftung der Erben im Außenverhältnis nach materiellem Recht - Die Illusion der Nachlaßeinheit - Die internationale Zuständigkeit der Gerichte - Die Haftung der Erben nach ausländischem Erbrecht - B. Die Haftung der Erben bei Nachlaßspaltung: Das Prinzip der Nachlaßspaltung - Die Auswirkungen der Einzelabwicklung auf die Haftung der Erben - C. Ergebnis - 2. Teil: Die Haftung der Miterben im Innenverhältnis: A. Die Haftung der Miterben bei Nachlaßspaltung: Die Haftung der Miterben im Innenverhältnis nach materiellem Recht - Der Innenausgleich der haftenden Miterben - Gesetzliche Mindestbeteiligungen am Nachlaß - B. Die Haftung der Miterben bei Nachlaßeinheit - C. Ergebnis - 3. Teil: Die kollisionsrechtliche Trennung von Nachlaßabwicklung und Nachlaßverteilung: A. Darstellung des Lösungsvorschlags: Die Entwicklung des Lösungsvorschlags - Die Geltung der lex fori für die Nachlaßabwicklung - Die Geltung des Erbstatuts für die Verteilung des gesamten Nachlasses - Die genaue Abgrenzung von Nachlaßabwicklung und Nachlaßverteilung - B. Der Lösungsvorschlag im Lichte internationaler Rechtsvereinheitlichung: Rechtsvergleichender Überblick - Die Rechtsvereinheitlichung auf dem Gebiet des internationalen Erbrechts - Das Haager Übereinkommen über die internationale Verwaltung von Nachlässen vom 2. 10. 1973 - Das Haager Übereinkommen über das auf die Erbfolge anzuwendende Recht vom 1.8.1989 - Schluß - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die Haftung der Erben im internationalen Erbrecht
Untertitel: Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum deutschen und französischen Recht
Autor:
EAN: 9783428094172
ISBN: 978-3-428-09417-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 221
Gewicht: 311g
Größe: H233mm x B159mm x T15mm
Jahr: 1998
Auflage: 1. Auflage

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