











Beschreibung
Von den Bergriesen des Alpenhauptkamms zu den Weinbergen der Bündner Herrschaft, von mondänen Wintersportorten zu charmanten alpinen Dörfern das ist die Schweiz im Kleinformat. Die ganze Schönheit des östlichsten eidgenössischen Kantons, seine reiche Natur- u...Von den Bergriesen des Alpenhauptkamms zu den Weinbergen der Bündner Herrschaft, von mondänen Wintersportorten zu charmanten alpinen Dörfern das ist die Schweiz im Kleinformat. Die ganze Schönheit des östlichsten eidgenössischen Kantons, seine reiche Natur- und Kulturlandschaft, zeigt der Trescher-Reiseführer GRAUBÜNDEN.
Als eines der höchsten bewohnten Täler Europas ist das Oberengadin eine Legende. Vor der weißen Kulisse des Bernina-Massivs liegen dort exklusiv St. Moritz und Pontresina mit riesigem Skizirkus. Bereits vor einem Jahrhundert wurde Davos durch Thomas Manns Roman "Der Zauberberg" weltweit bekannt. Heute rückt das Weltwirtschaftsforum den Sommer- und Wintersportort in den Blick, während sich die idyllische Urlaubsregion "Heidiland" auf Johanna Spyris beliebte Heidi-Geschichten bezieht. Die Kantonshauptstadt Chur punktet mit engen Gassen und Kathedrale, das Domleschg mit zahlreichen Burgen und das stille Val Müstair mit einem zum Welterbe zählenden Benediktinerkloster. Die Albula- und die Berninabahn, die spektakulär durch die eisigen Hochgebirgslandschaften ziehen, stehen ebenfalls auf der UNESCO-Welterbeliste.
Der dreisprachige Kanton überrascht aber vor allem mit seiner Natur. Neben der Rheinschlucht, auch als Schweizer "Grand Canyon" bekannt, und dem über 4000 Meter hohen Piz Bernina locken mal liebliche, mal dramatisch steile Täler und rund 600 Seen. Wandern in der unberührten Wildnis des Schweizerischen Nationalparks zählt zu den gut hundert Wander- und Radtouren, die Autor Gregor Saladin im Trescher-Reiseführer beschreibt. Bergsteigen und Thermalbaden stehen ebenso auf dem Programm, und eine hervorragende Gastronomie sorgt von der Berghütte bis zum Spitzenrestaurant für das leibliche Wohl.
Der Trescher-Reiseführer GRAUBÜNDEN stellt das beliebteste Urlaubsziel der Ostschweiz, alle Sehenswürdigkeiten und interessanten Orte ausführlich vor und macht mit Land und Leuten, Geschichte, Kunst und Kultur bekannt. Eine Fülle an Vorschlägen für Wander- und Radtouren lädt dazu ein, die Region aktiv zu entdecken. Ausflüge nach Liechtenstein und Chiavenna/Italien, aktuelle reisepraktische Tipps sowie beste Empfehlungen zu Unterkunft und Kulinarik ergänzen das Buch zum perfekten Begleiter für Kulturreisende, Aktivurlauber, Genießer.
weitere Reiseführer zur Schweiz sowie zu Reisezielen in Österreich und Norditalien finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Vorwort
MEHR WISSEN. BESSER REISEN. Reiseführer aus dem Trescher Verlag.
Autorentext
Gregor Saladin wurde 1956 geboren, wuchs in der Region Basel auf und studierte an der Universität Basel Philosophie und Germanistik. Er war als Journalist und in der Kommunikation der Bundesverwaltung tätig. Seine erste Begegnung mit dem Tessin war unerfreulich: 17 Wochen militärische Grundausbildung auf dem Monte Ceneri. Seither hat er sich mit dem Kanton und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern angefreundet. Intensive Kontakte ergaben sich für die Eröffnungsfeiern des Gotthard- und des Ceneri-Basistunnels (2016 und 2021), für die er als Co-Projektleiter tätig war.
Leseprobe
Der Erfolg des weltweit bekannten Kinderbuchs Heidi beruht auf dem Gegensatz der einfachen und natürlichen Bergwelt des Kantons Graubünden zur Hektik und zum Stress der modernen Stadt. Heidi und Alpöhi führen ein gesundes und glückliches Leben in rauer, aber schöner Umgebung. Hier gesundet sogar das gelähmte Stadtkind Klara. Das imaginierte Idyll war zwar schon vor 150 Jahren nicht die Realität, bediente aber eine Sehnsucht nach Ruhe, Rückzug, Einfachheit und Achtsamkeit. Diese ist durchaus nicht vergangen, im Gegenteil. Und Graubünden ist nach wie vor der ideale Ort, um sie auszuleben.Der Kanton ist so etwas wie die Schweiz im Kleinformat. Er reicht vom subtropischen Klima bis zu den höchsten Alpengipfeln, hier werden drei der vier Landessprachen gesprochen, und er ist eine der wichtigsten Wasserscheiden Europas, von wo Flüsse ins Mittelmeer, in die Nordsee und das Schwarze Meer fließen. Mit dem über 1200 Kilometer langen Rhein entspringt hier auch einer der längsten und im Unterlauf meistbefahrenen Ströme Europas.Graubünden ist eine lohnende Destination in allen vier Jahreszeiten. Neben den klassischen touristischen Betätigungen wie Wandern, Bergsteigen oder Klettern in der warmen Jahreszeit und Skifahren oder Snowboarden im Winter werden Aktivitäten wie Canyoning oder Windsurfen zunehmend beliebt. Nicht zu vergessen sind eine reichhaltige Museumslandschaft mit Top-Werken regionaler, nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler und Naturschönheiten wie das Berninamassiv, die spektakuläre Rheinschlucht und der Viamala-Abgrund. Das touristische Angebot umfasst zudem ausgezeichnete Thermalbäder und eine Beherbergungsinfrastruktur, die allen Ansprüchen genügt. Die Gastronomie bietet neben urigen Bergrestaurants auch das beste Restaurant der Schweiz. Der Kanton ist mit über 7000 Quadratkilometern der flächenmäßig größte Teilstaat der Schweiz. Die gut 200_000 Einwohnerinnen und Einwohner haben entweder Deutsch (gut 70 Prozent), Italienisch oder Rätoromanisch als Muttersprache. Auf dem Gebiet des Kantons gibt es 150 Täler, 937 Berggipfel und 615 Seen. Die höchste Erhebung ist mit 4048 Metern der Piz Bernina, der tiefste Punkt liegt im Misox an der Grenze zum Kanton Tessin auf 253 Metern.Platz gibt es bei einer Bevölkerungsdichte von knapp 30 Personen pro Quadratkilometer genügend. Darum ist nicht mit Gedränge zu rechnen, abgesehen vielleicht in wenigen Wochen der Hochsaison in den größten Wintersportdestinationen. Übertourismus ist hier unbekannt, dagegen wird Gastfreundlichkeit großgeschrieben. Wer für einen Aufenthalt nach Graubünden reist, darf damit rechnen, willkommen zu sein. Der häufig im Kanton verwendete Gruß lautet Allegra, was so viel bedeutet wie »es soll dir wohl ergehen«.
Inhalt
Vorwort 11 Die schönsten Reiseziele 12 Das Wichtigste in Kürze 14 Reisen mit Kindern 16 LAND UND LEUTE 19 Graubünden im Überblick 20 Geografie 21 Geologie 21 Flüsse und Seen 22 Berge und Täler 23 Natur und Umwelt 24 Flora 25 Fauna 25 Klima und Reisezeit 26 Geschichte des Kantons Graubünden 27 Räter 27 Römische Zeit 27 Mittelalter 28 Teil der Eidgenossenschaft 33 Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg 35 Wirtschaft 37 Tourismus 37 Wasserkraft 39 Land- und Forstwirtschaft 40 Verkehrsinfrastruktur 40 Politik und Gesellschaft 42 Politik 42 Direkte Demokratie 43 Frauenstimmrecht 44 Bezirke und Gemeinden 44 Bevölkerung 44 Religion und Kirche 45 Sprachen 45 Kunst und Kultur 48 Architektur 49 Film 49 Bildende Kunst 50 Literatur 52 Musik 55 Sport 55 Brauchtum und Traditionen 56 Essen und Trinken 57 Weinbau 58 NORDBÜNDEN 63 Chur und Umgebung 64 Chur 66 Außerhalb des Zentrums 75 Schanfigg und Lenzerheide 80 Passugg 80 Arosa 80 Wanderungen rund um Arosa 86 Radfahren rund um Arosa und Lenzerheide 87 Sapün 89 Lenzerheide 90 Wanderungen rund um Lenzerheide 92 Bündner Rheintal 94 Oberhalb von Chur 94 Unterhalb von Chur 97 Bündner Herrschaft 99 Wanderungen und Radtouren in der Bündner Herrschaft 104 Bad Ragaz 108 Wanderungen rund um Bad Ragaz 110 Ausflug nach Liechtenstein 112 Vaduz 113 Burg Gutenberg 116 VORDER- UND HINTERRHEINTAL 119 Vorderrheintal 120 Rheinschlucht 120 Flims 123 Laax 126 Falera 127 Wandern und Biken rund um die Rheinschlucht 128 Untere Surselva 133 Wanderungen in der unteren Surselva 139 Obere Surselva 143 Wanderungen und Radtouren in der oberen Surselva 151 Hinterrheintal 157 Rhäzüns 157 Domleschg und Heinzenberg 159 Schams 165 Ferrera und Avers 170 Rheinwald 172 Wanderungen und Radtouren im Hinterrheintal 175 ALBULA- UND JULIATAL 181 Albulatal 182 Tiefencastel 182 Brienz/Brinzauls 184 Filisur 184 Bergün/Bravuogn 185 Parc Ela 186 Wanderungen im Albulatal 187 Juliatal 189 Savognin 189 Mulegns 190 Marmorera-See 191 Bivio 191 Wanderungen und Radtour im Juliatal 192 DAVOS UND DAS PRÄTTIGAU …
Tief- preis
