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Professionelles Erwartungsmanagement

  • Kartonierter Einband
  • 330 Seiten
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Kaum ein Beruf wurde gleichermaßen idealisiert und kritisiert wie der Arztberuf. Anhand einer Semantik-Analyse ärztlicher Selbstbe... Weiterlesen
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Beschreibung

Kaum ein Beruf wurde gleichermaßen idealisiert und kritisiert wie der Arztberuf. Anhand einer Semantik-Analyse ärztlicher Selbstbeschreibungen und soziologischer Fremdbeschreibungen rekonstruiert die Studie, wie sich die Sozialfigur des professionellen Arztes etabliert und kontinuierlich wandelt und fragt nach ihrer sozialen Funktion.

Der Arztberuf wurde gleichermaßen idealisiert und kritisiert wie kein zweiter. Nicht zuletzt in den Sozialwissenschaften. Das Buch macht sich diese Faszination analytisch zunutze und fragt nach deren Genese und gesellschaftlicher Funktion. Durch die Semantik-Analyse ärztlicher Selbst- und soziologischer Fremdbeschreibungen rekonstruiert die Studie, wie sich die Sozialfigur des professionellen Arztes etabliert und wandelt. Beide Materialsorten spiegeln gesellschaftliche Erwartungshaltungen das Ärztliche betreffend wider. Die enge Verwobenheit der dort vorgefundenen Narrative des Ärztlichen zeigt auf, dass die Arztfigur den Dreh- und Angelpunkt eines sozialen Mechanismus darstellt, mit dem sich die Medizin stets aufs Neue an eine sich wandelnde Gesellschaft anpasst und diese zugleich prägt. Erst die wirkmächtige Sozialfigur Arzt und der an sie geknüpfte Mechanismus des professionellen Erwartungsmanagements kann die an sich unwahrscheinliche Praxis moderner Krankenbehandlung erklären. Ausgezeichnet mit dem DGS-Dissertationspreis 2016

Klappentext

Der Arztberuf wurde gleichermaßen idealisiert und kritisiert wie kein zweiter. Nicht zuletzt in den Sozialwissenschaften. Das Buch macht sich diese Faszination analytisch zunutze und fragt nach deren Genese und gesellschaftlicher Funktion. Durch die Semantik-Analyse ärztlicher Selbst- und soziologischer Fremdbeschreibungen rekonstruiert die Studie, wie sich die Sozialfigur des professionellen Arztes etabliert und wandelt. Beide Materialsorten spiegeln gesellschaftliche Erwartungshaltungen das Ärztliche betreffend wider. Die enge Verwobenheit der dort vorgefundenen Narrative des Ärztlichen zeigt auf, dass die Arztfigur den Dreh- und Angelpunkt eines sozialen Mechanismus darstellt, mit dem sich die Medizin stets aufs Neue an eine sich wandelnde Gesellschaft anpasst und diese zugleich prägt. Erst die wirkmächtige Sozialfigur Arzt und der an sie geknüpfte Mechanismus des professionellen Erwartungsmanagements kann die an sich unwahrscheinliche Praxis moderner Krankenbehandlung erklären. Ausgezeichnet mit dem DGS-Dissertationspreis 2016

Produktinformationen

Titel: Professionelles Erwartungsmanagement
Untertitel: Zur soziologischen Bedeutung der Sozialfigur Arzt
Autor:
EAN: 9783848722280
ISBN: 978-3-8487-2228-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Nomos Verlagsges.MBH + Co
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 330
Gewicht: 482g
Größe: H226mm x B154mm x T20mm
Veröffentlichung: 17.03.2016
Jahr: 2016
Land: DE