

Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 32. Kapitel: Kanal in München, Münchner Stadtbäche, See in München, Auer Mühlbach, Liste der Gewässer in München, Nordmünchner Kanalsystem, Schleißheimer Kanal, Hachinger Bach, Böhmerweiher, Nymphenburger Kanal, Kleinhesseloher See, ...Quelle: Wikipedia. Seiten: 32. Kapitel: Kanal in München, Münchner Stadtbäche, See in München, Auer Mühlbach, Liste der Gewässer in München, Nordmünchner Kanalsystem, Schleißheimer Kanal, Hachinger Bach, Böhmerweiher, Nymphenburger Kanal, Kleinhesseloher See, Kalterbach, Regattastrecke Oberschleißheim, Eisbach, Brunnbach, Gröbenbach, Riemer See, Dreiseenplatte, Abfanggraben, Nymphenburg-Biedersteiner Kanal, Floßkanal, Regattaparksee, Hüllgraben, Oberstjägermeisterbach, Schwebelbach, Isar-Werkkanal, Hofbrunnwerkkanal, Türkengraben, Würmkanal, Langwieder Bach, Schwabinger Bach, Schwabinger See, Hinterbrühler See, Köglmühlbach. Auszug: Die Münchner Stadtbäche sind ein System aus ursprünglich natürlichen, später kanalisierten Seitenarmen der Isar. Sie spielten für die wirtschaftliche Entwicklung Münchens vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert hinein eine entscheidende Rolle. Ein großer Teil der innerstädtischen Stadtbäche wurde mittlerweile trockengelegt oder überbaut, dennoch gehen viele der heute noch bestehenden Gewässer in München, z.B. die Bäche des Englischen Gartens, auf die ursprünglichen Stadtbäche zurück. St. Anna Kunstmühle am Kainzmühlbach 1878Im frühen Mittelalter hatte die Isar in München noch einen natürlichen Verlauf. Sie verlief auf der unteren Terrasse der Münchner Schotterebene, der Hirschau-Terrasse, und war in mehrere Seitenarme verzweigt, deren Verlauf sich immer wieder änderte. In dem Maß, in dem die Wasserkraft dieser Seitenarme als Energiequelle für Mühlen genutzt wurde, wurden die Ufer der Seitenarme befestigt, um ihren Verlauf festzulegen. Aus den bestehenden Wasserläufen wurden neue abgezweigt, die sich später wieder mit dem ursprünglichen oder einem anderen Wasserlauf vereinigten. So entstand im Verlauf des Mittelalters ein vernetztes System von Bächen, deren einzelne Teilabschnitte meist nach den an ihnen liegenden Mühlen benannt wurden. Ein einzelner Bach wechselte also in seinem Verlauf mehrmals den Namen. Überwölbung des Schwabinger Bachs 1890Die Mühlen, die an den Bächen standen, waren nicht nur Getreidemühlen zum Mahlen von Getreide zu Mehl. Die Wasserkraft der Bäche wurde beispielsweise auch zum Stampfen, Hämmern, Sägen und Schleifen verwendet. Auch die vor den Stadtmauern zur besseren Verteidigung angelegten Stadtgräben wurden von den Stadtbächen gespeist. Die Bäche versorgten die Stadt mit Brauchwasser. Das Trinkwasser gewann man dagegen aus Brunnen, die bis zum Grundwasser reichten. Ab dem 16. Jahrhundert nutzte man in Brunnhäusern die Wasserkraft der Bäche zum Hochpumpen des Grundwassers in Wassertürme und leitete es von dort über Röhren in die Häuser. Au
Klappentext
Quelle: Wikipedia. Seiten: 272. Nicht dargestellt. Kapitel: Isar, Würm, Nordmünchner Kanalsystem, Liste der Gewässer in München, Moosach, Kleinhesseloher See, Regattastrecke Oberschleißheim, Hachinger Bach, Brunnbach, Gröbenbach, Eisbach, Riemer See, Nymphenburg-Biedersteiner Kanal, Nymphenburger Kanal, Regattaparksee, Floßkanal, Hüllgraben, Schwebelbach, Oberstjägermeisterbach, Isar-Werkkanal, Langwieder Bach, Würmkanal, Schwabinger See, Schwabinger Bach, Hinterbrühler See, Brunnthaler Quellbach, Olympiasee, Oberer Wehrbach, Reitbach, Schwabinger Eisbach, Unterer Wehrbach, Entenbach, Große Isar, Harlachinger Quellbach, Kleine Isar, Schwarze Lacke, Maria-Einsiedel-Bach, Pagodenburger See, Pasing-Nymphenburger Kanal, Badenburger See, Lußsee, Umlaufgraben, Wenzbach, Maria-Einsiedel-Mühlbach, Feldmochinger See, Lerchenauer See, Fasaneriesee, Freibadbächl, Langwieder See. Auszug: Die 295 km lange Isar ist ein Fluss in Tirol (Österreich) und Bayern (Deutschland). Sie entspringt im Karwendel (Tirol), fließt bei der deutschen Grenze durch Scharnitz und Mittenwald und im Unterlauf durch die Städte Bad Tölz, München, Freising, Moosburg, Landshut, Dingolfing, Landau an der Isar, Plattling und mündet gegenüber von Deggendorf in die Donau. Die frühere Ausprägung als typischer Gebirgs- und Voralpenfluss mit breitem, sich ständig verlagerndem Flussbett, ausgedehnten Schotterbänken und verzweigten Flussarmen weist sie nur noch in einzelnen Bereichen des Oberlaufs auf. Nach der Donau, dem Inn und dem Main ist die Isar der viertlängste Fluss Bayerns. Der wichtigste Nebenfluss ist die in Moosburg zufließende Amper, gefolgt von der in Wolfratshausen mündenden Loisach und der Moosach bei Freising. Nach derzeitigem Forschungsstand ist der Name des Flusses auf die hypothetische indogermanische Wurzel es oder is in der Bedeutung "(fließendes) Wasser" zurückzuführen, welche sich in heutigen Sprachen auf den festen Aggregatzustand des Wassers ("Eis") verengt hat. Von dieser Wurzel leiten sich eine Reihe weiterer Flussnamen ab: Auch die Bezeichnung für den unteren Flussabschnitt der Donau Ister hat vermutlich den gleichen Ursprung. Schließlich muss sich das die gleiche Wurzel enthaltende "Eisach" ("Wasserlauf") als Name mehrerer Gebirgsbäche im Alpenraum nicht notwendig auf "eiskaltes" Wasser beziehen. Die Interpretation Hans Bahlows, dass sich das Wort Isar von es, as oder os ableiten ließe und damit als "Sumpfwasser" zu interpretieren sei, ist in Fachkreisen höchst umstritten, da es sich bei den Namensträgern ja um fließende Gewässer handelt. Als veraltet gilt jedenfalls die Deutung, wonach sich der Name Isar aus den keltischen Worten ys (schnell, reißend) und ura (Wasser, Fluss) zusammensetzen soll. Nach einer anderen Interpretation soll ys gleichzeitig für hoch und tief stehen und damit die Vertikale bezeichnen. Der Isar-Ursprung im Hinterautal unmittelbar h