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Die Reform des Gläubigerschutzsystems der GmbH im Spiegel der Niederlassungsfreiheit

  • Kartonierter Einband
  • 410 Seiten
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Mit dem MoMiG hat der Gesetzgeber den Rufen nach Deregulierung des Gläubigerschutzsystems der GmbH nachgegeben. Gerold Niggemann z... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit dem MoMiG hat der Gesetzgeber den Rufen nach Deregulierung des Gläubigerschutzsystems der GmbH nachgegeben. Gerold Niggemann zeigt, dass die Ursachen der Liberalisierung in der Niederlassungsfreiheit, der europäischen Kritik am Kapitalschutzmodell und den neuen Akzenten liegen, die das Bilanzrecht im Konflikt zwischen Ausschüttungen und Gläubigerschutz setzt. Die ausführliche Analyse des MoMiG ergibt, dass Gesellschafter nunmehr eine deutlich größere Finanzierungsfreiheit genießen. Der Autor untersucht daher, wie Gesellschaftsgläubiger nach dem Abbau präventiv wirkender Kapitalschutzregeln geschützt werden können. Dazu entwickelt er eine Binnenhaftung wegen quotaler Unterkapitalisierung als insolvenzpräventives Gegenstück zur Existenzvernichtungshaftung. Abschließend untersucht er die Konformität des MoMiG und der vorgeschlagenen Haftungsfigur mit der Niederlassungsfreiheit, da kapitalgesellschaftsrechtlicher Gläubigerschutz nicht mehr losgelöst von derselben betrachtet werden kann.

Autorentext

Dr. Gerold Niggemann, geboren 1980, studierte Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau, Paris und an der Columbia Law School. Im Anschluss an wissenschaftliche Mitarbeit am Freiburger Institut für Wirtschaftsrecht absolvierte er das Referendariat am Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Darauf folgte anwaltliche Tätigkeit in Frankfurt am Main. Die Promotion an der Universität Freiburg erfolgte 2008. Gerold Niggemann ist Mitautor eines Kommentars zum Aktiengesetz.



Klappentext

Mit dem MoMiG hat der Gesetzgeber den Rufen nach Deregulierung des Gläubigerschutzsystems der GmbH nachgegeben. Gerold Niggemann zeigt, dass die Ursachen der Liberalisierung in der Niederlassungsfreiheit, der europäischen Kritik am Kapitalschutzmodell und den neuen Akzenten liegen, die das Bilanzrecht im Konflikt zwischen Ausschüttungen und Gläubigerschutz setzt. Die ausführliche Analyse des MoMiG ergibt, dass Gesellschafter nunmehr eine deutlich größere Finanzierungsfreiheit genießen. Der Autor untersucht daher, wie Gesellschaftsgläubiger nach dem Abbau präventiv wirkender Kapitalschutzregeln geschützt werden können. Dazu entwickelt er eine Binnenhaftung wegen quotaler Unterkapitalisierung als insolvenzpräventives Gegenstück zur Existenzvernichtungshaftung. Abschließend untersucht er die Konformität des MoMiG und der vorgeschlagenen Haftungsfigur mit der Niederlassungsfreiheit, da kapitalgesellschaftsrechtlicher Gläubigerschutz nicht mehr losgelöst von derselben betrachtet werden kann.



Inhalt

Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Begrifflichkeiten und Wesensmerkmale des tradierten Gläubigerschutzsystems der GmbH - 2. Ursachen und Rahmendaten der Gläubigerschutzreform durch das MoMiG: Ein dreifacher Paradigmenwechsel: Paradigmenwechsel im Internationalen Gesellschaftsrecht durch die Niederlassungsfreiheit - Das Kapitalschutzmodell in der Legitimationskrise - Der Einfluss neuer Rechnungslegungsstandards auf das Gläubigerschutzsystem, insbesondere auf das Kapitalerhaltungsgebot - Schlussfolgerung aus den Rahmendaten der Gläubigerschutzreform auf die Beschaffenheit des reformierten Gläubigerschutzsystems - Motivation und Entstehungsgeschichte der GmbH-Reform durch das MoMiG - 3. Analyse der Gläubigerschutzreform durch das MoMiG: Gläubigerschutz zwischen Prävention und Repression - Die Reform des Kapitalschutzsystems durch das MoMiG - Die Reform der sonstigen gläubigerschützenden Rechtsfiguren - Ergebnis: Neue Finanzierungsfreiheit und repressiver Gläubigerschutz - 4. Lösungsvorschlag zur Unterkapitalisierungsproblematik: Die Unterkapitalisierungsproblematik nach dem MoMiG - Schutz der Gläubiger vor Unterkapitalisierung als Herausforderung an die Kautelarpraxis - Vorschlag einer Binnenhaftung wegen quotaler Unterkapitalisierung als insolvenzpräventives Gegenstück zur Existenzvernichtungshaftung - 5. Prüfung der Niederlassungsfreiheitskonformität des MoMiG und der vorgeschlagenen Binnenhaftungsfigur: Problemaufriss: Anwendbarkeit inländischen Rechts auf Gesellschaften ausländischen Rechts - Der Einfluss des Europarechts auf die internationalprivatrechtliche Behandlung von EU-Auslandsgesellschaften - Prüfung der Zulässigkeit einer Anwendung des MoMiG auf Auslandsgesellschaften - Prüfung der Zulässigkeit einer Anwendung der Binnenhaftung wegen quotaler Unterkapitalisierung auf Auslandsgesellschaften - 6. Ergebnisse und Perspektiven - Literaturverzeichnis, Entscheidungs- und Sachregister

Produktinformationen

Titel: Die Reform des Gläubigerschutzsystems der GmbH im Spiegel der Niederlassungsfreiheit
Untertitel: Ein Beitrag zum MoMiG, der neuen Unterkapitalisierungsproblematik und der diesbezüglichen Behandlung von EU-Scheinauslandsgesellschaften
Autor:
EAN: 9783428131129
ISBN: 978-3-428-13112-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 410
Gewicht: 544g
Größe: H234mm x B158mm x T23mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage