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Gender im medienethischen Diskurs

Medien sind nicht nur Schauplatz für Gender-Modelle und Verhaltensregeln der Geschlechter, sie formulieren auch Werturteile und er... Weiterlesen
Kartonierter Einband, 207 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Medien sind nicht nur Schauplatz für Gender-Modelle und Verhaltensregeln der Geschlechter, sie formulieren auch Werturteile und erzeugen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Sie definieren mit, wie 'Frauen' und 'Männer' sein sollen und was als Abweichung gilt. Insbesondere für Jugendliche sind die in den Medien dargestellten Rollenbilder Identifikationsmaterial für die eigene Geschlechtsidentitätsbildung. Selbstkritisch muss sich die Medienethik deshalb fragen, warum sie das Gender-Thema bislang noch nicht ausreichend reflektiert hat. Dieser Band geht medienethischen Fragen hinsichtlich der unterschiedlichen Repräsentation von Frauen und Männern in führenden Medienberufen und deren Bedeutung für die Medienagenda oder die Behandlung von Themen nach und untersucht die in den Medien zirkulierenden Geschlechterdarstellungen: Herrschen in den Medien Rollenvielfalt und flexible Lebensentwürfe vor oder stereotype Geschlechterrollen und Lebensmodelle, die eine Ungleichstellung der Geschlechter befürworten? "Gender im medienethischen Diskurs" sensibilisiert so für die vor allem in massenmedialen Angeboten enthaltene ungleiche Wertigkeit dargestellter Geschlechtereigenschaften.

Autorentext
Grimm, Petra Petra Grimm, geb. 1962, studierte Neuere Deutsche Literatur (Schwerpunkt: Filmphilologie), Kommunikationswissenschaft und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1991-1998: Dozentin an der Universität Kiel, Institut für Neuere Literatur und Medien sowie Institut für Pädagogik. 1994: Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zum Thema "Narrativität und Werbung". 1994-1998: Dezernentin für Programmaufsicht und Medienforschung bei der Unabhängigen Landesanstalt für Rundfunk und neue Medien (ULR), Kiel. Seit 1998: Professorin für Medienforschung/Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart. Seit 2000: Ethikbeauftragte der Hochschule der Medien. 2006-2010: Dekanin der Fakultät Electronic Media. Seit 2014 Leiterin des Instituts für Digitale Ethik (IDE). Arbeitsschwerpunkte: Gewalt in und via Medien, Handy- und Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen, Medienethik, Privatheit und Medien . Zöllner, Oliver Oliver Zöllner, geb. 1968, studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Geschichte Chinas an den Universitäten Bochum, Wien und Salzburg. 1993-96: freier Journalist. Spezialisierung: Medienfachjournalismus. 1996: Promotion an der Ruhr-Universität Bochum mit einer empirischen Studie zum britischen Militärrundfunk British Forces Broadcasting Service (BFBS). 1996-97: Mitarbeiter der Abteilung Unternehmensplanung/Medienforschung des Südwestfunks in Baden-Baden. 1997-2004: Leiter der Abteilung Markt- und Medienforschung der Deutschen Welle in Köln/Bonn. 1999-2000: Chairman, 2000-04 Schatzmeister der Forschungsvereinigung Conference of International Broadcasters' Audience Research Services (CIBAR). 2004-06: Unternehmensberater für internationale Markt- und Medienforschung in Essen. 1996-2006: regelmäßig Lehraufträge für Kommunikations- und Medienwissenschaft an den Universitäten Bochum, Bonn, Dortmund (TU), Dresden (TU), Düsseldorf, Erfurt, Osnabrück, Paderborn sowie an der FH Dortmund. Seit 2006 Professor für "Media Marketing and Research" an der Hochschule der Medien Stuttgart in den Studiengängen Medienwirtschaft (Bachelor) und Elektronische Medien (Master). Seit 2006 zudem Honorarprofessor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2010 Vorsitzender des Trägervereins Hochschulradio Stuttgart (horads) sowie Mitglied im Advisory Board der deutschen Ausgabe des Global Media Journal. Arbeitsschwerpunkte: Medienforschung, sozialwissenschaftliche Methodenlehre, Mediensoziologie, Unternehmenskommunikation, Public Relations, internationale Kommunikation, Hörfunkjournalismus.

Klappentext

Medien sind nicht nur Schauplatz für Gender-Modelle und Verhaltensregeln der Geschlechter, sie formulieren auch Werturteile und erzeugen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Sie definieren mit, wie 'Frauen' und 'Männer' sein sollen und was als Abweichung gilt. Insbesondere für Jugendliche sind die in den Medien dargestellten Rollenbilder Identifikationsmaterial für die eigene Geschlechtsidentitätsbildung.

Selbstkritisch muss sich die Medienethik deshalb fragen, warum sie das Gender-Thema bislang noch nicht ausreichend reflektiert hat. Dieser Band geht medienethischen Fragen hinsichtlich der unterschiedlichen Repräsentation von Frauen und Männern in führenden Medienberufen und deren Bedeutung für die Medienagenda oder die Behandlung von Themen nach und untersucht die in den Medien zirkulierenden Geschlechterdarstellungen: Herrschen in den Medien Rollenvielfalt und flexible Lebensentwürfe vor oder stereotype Geschlechterrollen und Lebensmodelle, die eine Ungleichstellung der Geschlechter befürworten? "Gender im medienethischen Diskurs" sensibilisiert so für die vor allem in massenmedialen Angeboten enthaltene ungleiche Wertigkeit dargestellter Geschlechtereigenschaften.

Produktinformationen

Titel: Gender im medienethischen Diskurs
Untertitel: Medienethik 12
Editor: Petra Grimm Oliver Zöllner
EAN: 9783515107181
ISBN: 978-3-515-10718-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Steiner Franz Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 207
Gewicht: 368g
Größe: H241mm x B169mm x T17mm
Veröffentlichung: 14.02.2014
Jahr: 2014
Land: DE

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