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Gehirnforschung und rechtliche Verantwortung

  • Kartonierter Einband
  • 171 Seiten
Die Neurowissenschaften behaupten ein neues "nicht-individualisiertes" Menschenbild und stellen dadurch seit geraumer Zeit zentra... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Die Neurowissenschaften behaupten ein neues "nicht-individualisiertes" Menschenbild und stellen dadurch seit geraumer Zeit zentrale Kategorien der Gesellschafts- und insbesondere Rechtswissenschaft in Frage: Freiheit, Schuld, Verantwortung und Autonomie. Mit diesen Grundlagenfragen setzten sich Vertreter der Hirnforschung, Kognitionspsychologie, Philosophie und Rechtswissenschaft anlässlich eines Symposiums der Schweizerischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie auseinander. Ihre Referate sowie Voten aus dem Fachpublikum werden hier vorgestellt. Damit liefert dieser Band Analysen und Lösungsansätze aus methodologischer, wissenschaftstheoretischer und straf- und privatrechtlicher Perspektive - sowie Ausblicke auf die weitere Entwicklung des Diskurses.

Inhalt

Erster Teil: Vorträge: 1. Gehirnforschung und Rechtswissenschaft: Marcel Senn: Was wollen wir wissen, und wo ist es überhaupt sinnvoll, weiterzudiskutieren? Einführungsreferat zur wissenschaftstheoretischen Grundlagenproblematik Wolfgang Prinz: Kritik des freien Willens. Psychologische Bemerkungen über eine soziale Institution Philippe Mastronardi: Theorie des Rechts und der Rechtswissenschaft. Freiheit und Verantwortung als Voraussetzungen des Gesprächs mit der Gehirnforschung

2. Freiheit und Determination: Peter Heintel: Thesen zum Thema Gehirnforschung und individuelle Verantwortung Björn Burkhardt: Thesen zu den Auswirkungen des neurophysiologischen Determinismus auf die Grundannahmen der Rechtsgesellschaft Kurt Seelmann: Sind die Grundannahmen einer Rechtsgesellschaft mit den Resultaten der modernen Hirnforschung vereinbar?

3. Angewandte Gehirnforschung und Strafrechtsordnung: Gerhard Roth / Monika Lück / Daniel Strüber: Gehirn, Willensfreiheit und Strafrecht Frank Urbaniok / Judith Hardegger / Astrid Rossegger / Jérôme Endrass: Neurobiologischer Determinismus. Fragwürdige Schlussfolgerungen über menschliche Entscheidungsmöglichkeiten und forensische Schuldfähigkeit

Zweiter Teil: Voten: Markus Christen: Naturalisierung von Autonomie Lukas Gschwend: Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Hirnforschung für Straf- und Privatrecht? Kleine Nachlese zur Frage nach der rechtlichen Verantwortlichkeit vor den neuesten Ergebnissen der Neurowissenschaften betreffend die Willensbildung des Menschen Carlo Regazzoni: Das menschliche Schicksal im Spannungsfeld von Notwendigkeit und Freiheit. Gedanken zu der von Gerhard Roth anlässlich der Fachtagung der Schweizerischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie aus der Sicht der Hirnforschung vertretenen These über Willensfreiheit, Schuld und Verantwortung Peter Breitschmid: Bemerkungen eines Privatrechtlers zur Willensfreiheit des Individuums. Grenzsituationen nicht-strafrechtlicher Art

Produktinformationen

Titel: Gehirnforschung und rechtliche Verantwortung
Untertitel: Fachtagung der Schweizerischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie vom 19.-20. Mai 2006 an der Universität Bern
Editor:
EAN: 9783515089630
ISBN: 978-3-515-08963-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Steiner Franz Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 171
Gewicht: 305g
Größe: H240mm x B170mm x T12mm
Jahr: 2006
Auflage: 1. Auflage

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