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Johannes Nádasi

  • Fester Einband
  • 544 Seiten
Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient d... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient der Grundlagenforschung in Gestalt von Editionen, Monographien und Sammelbänden. Sie strebt nicht die großräumige Überschau an, die vorschnelle Synthese oder prätentiöse Konstruktion, sondern nimmt den Umweg über die Arbeit am Detail und die Erkundung verschütteter Traditionszusammenhänge. Ein besonderer Akzent liegt auf Untersuchungen, welche die Grenzen der Fachdisziplin überschreiten.

Ein erster Teil gilt der Gattung "geistliche Erzählprosa", die über die jesuitische Meditationsliteratur auf der einen, das "Exemplum" auf der anderen Seite aufgeschlossen wird. Ein Forschungsbericht bringt zahlreiche sonst nicht greifbare Titel aus den östlichen Sprachen mit in die Debatte. Der zweite Teil ist dem Leben und Werk von Johannes Nádasi (1614-1679) gewidmet, der neben Drexel, Vogler und Masen mit seinen rund sechzig moralischen und meditativen Schriften als einer der Großen der mitteleuropäisch-jesuitischen Prosa gilt. Der Biographie mit den Stationen in Ungarn, Rom und Wien folgt eine Typologie der in zahlreiche Nationalsprachen übersetzten Werke, eine Analyse seiner Anlässe, Motivationen, sozialen Zirkulationen, eine Untersuchung seiner Quellen, der Verwendung der Exempel und eine Betrachtung der stilistisch-rhetorischen Merkmale. Im Zentrum des dritten Teils steht die Rezeptionsgeschichte. Der räumlichen und zeitlichen Erschließung der Verbreitung vor allem in Deutschland, Italien, Böhmen, Polen und Ungarn folgt die Analyse der Übersetzungen mit Schwerpunkt im deutschen Sprachgebiet. Ein Kapitel ist dem Anteil der Titelkupfer und Illustrationen an der Verbreitung gewidmet. Umfangreiche Register helfen bei der Erschließung des Lesepublikums.

Klappentext
Ein erster Teil gilt der Gattung "geistliche Erzählprosa", die über die jesuitische Meditationsliteratur auf der einen, das "Exemplum" auf der anderen Seite aufgeschlossen wird. Ein Forschungsbericht bringt zahlreiche sonst nicht greifbare Titel aus den östlichen Sprachen mit in die Debatte. Der zweite Teil ist dem Leben und Werk von Johannes Nádasi (1614-1679) gewidmet, der neben Drexel, Vogler und Masen mit seinen rund sechzig moralischen und meditativen Schriften als einer der Großen der mitteleuropäisch-jesuitischen Prosa gilt. Der Biographie mit den Stationen in Ungarn, Rom und Wien folgt eine Typologie der in zahlreiche Nationalsprachen übersetzten Werke, eine Analyse seiner Anlässe, Motivationen, sozialen Zirkulationen, eine Untersuchung seiner Quellen, der Verwendung der Exempel und eine Betrachtung der stilistisch-rhetorischen Merkmale. Im Zentrum des dritten Teils steht die Rezeptionsgeschichte. Der räumlichen und zeitlichen Erschließung der Verbreitung vor allem in Deutschland, Italien, Böhmen, Polen und Ungarn folgt die Analyse der Übersetzungen mit Schwerpunkt im deutschen Sprachgebiet. Ein Kapitel ist dem Anteil der Titelkupfer und Illustrationen an der Verbreitung gewidmet. Umfangreiche Register helfen bei der Erschließung des Lesepublikums.

Produktinformationen

Titel: Johannes Nádasi
Untertitel: Europäische Verbindungen der geistlichen Erzählliteratur Ungarns im 17. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783484365629
ISBN: 978-3-484-36562-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 544
Gewicht: 950g
Größe: H230mm x B155mm x T35mm
Jahr: 2001
Auflage: Reprint 2015

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