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Gibt es eine "marxistische" Soziologie?
Gábor Kiss

zum Ausdruck zu bringen beabsichtigt, scheint weder dem 1nhalt der "biir gerlichen" noch dem der "marxistischen" Soziologie mehr z... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 120 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

zum Ausdruck zu bringen beabsichtigt, scheint weder dem 1nhalt der "biir gerlichen" noch dem der "marxistischen" Soziologie mehr zu entsprechen. Durch gemeinsame Anwendung bestimmter wissenschafHicher Kriterien in der praktischen Forschungsarbeit, zeichnen sich immer starker gewisse "Ge meinsamkeiten" der beiden soziologischen Richtungen abo Die Absicht, den realen Sachverhalt gegeniiber der ideologischen Wertung zu betonen, ver anlaBte den Verfasser sowohl den Terminus der "biirgerlichen" als auch den der "marxistischen" Soziologie nur in Anfiihrungszeichen zu gebrauchen. Nach der Auffassung der institutionellen Gesellschaftslehre besteht der wesentliche Unterschied zwischen "marxistischer" und "biirgerlicher" Soziologie nicht in der Methode, sondern in der theoretischen Konzeption ("Sozialphilosophie") und in der Methodologie. Die Gesellschaftstheorie des institutionellen Marxismus fordert auch heute noch, daB die grund satzlichen Aussagen des historischen Materialismus iiber die Entwicklungs gesetze der menschlichen Gesellschaft 1 als verbindliche theoretische Vor aussetzung der "marxistischen" Sozialforschung angesehen werden. Die von den Produktivkraften bestimmte Menschheitsentwicklung miisse demnach mit Naturnotwendigkeit die Entwicklungsetappen yom Urkommunismus bis zum Sozialismus und Kommunismus durchlaufen. Die "biirgerliche" Soziologie - obwohl sie keine entsprechend umfassende Theorie entgegen zusetzen habe - lehne die dynamische Gesellschaftstheorie des Marxismus wegen Mangels an Sachlichkeit (= materialistische Basis) und Angst vor revolutionaren Umwalzungen (= interessenmaBige Gebundenheit an das kapitalistische System) abo Der erkenntnistheoretische Weg zur Aufschliisselung sozialer Phanomene wird durch die Anwendung der drei Prinzipien der materialistischen Metho dologie, der Objektivitat, der GesetzmaBigkeit und der Parteilichkeit vor gegeben.

Klappentext

zum Ausdruck zu bringen beabsichtigt, scheint weder dem 1nhalt der "biir­ gerlichen" noch dem der "marxistischen" Soziologie mehr zu entsprechen. Durch gemeinsame Anwendung bestimmter wissenschafHicher Kriterien in der praktischen Forschungsarbeit, zeichnen sich immer starker gewisse "Ge­ meinsamkeiten" der beiden soziologischen Richtungen abo Die Absicht, den realen Sachverhalt gegeniiber der ideologischen Wertung zu betonen, ver­ anlaBte den Verfasser sowohl den Terminus der "biirgerlichen" als auch den der "marxistischen" Soziologie nur in Anfiihrungszeichen zu gebrauchen. Nach der Auffassung der institutionellen Gesellschaftslehre besteht der wesentliche Unterschied zwischen "marxistischer" und "biirgerlicher" Soziologie nicht in der Methode, sondern in der theoretischen Konzeption ("Sozialphilosophie") und in der Methodologie. Die Gesellschaftstheorie des institutionellen Marxismus fordert auch heute noch, daB die grund­ satzlichen Aussagen des historischen Materialismus iiber die Entwicklungs­ gesetze der menschlichen Gesellschaft 1 als verbindliche theoretische Vor­ aussetzung der "marxistischen" Sozialforschung angesehen werden. Die von den Produktivkraften bestimmte Menschheitsentwicklung miisse demnach mit Naturnotwendigkeit die Entwicklungsetappen yom Urkommunismus bis zum Sozialismus und Kommunismus durchlaufen. Die "biirgerliche" Soziologie - obwohl sie keine entsprechend umfassende Theorie entgegen­ zusetzen habe - lehne die dynamische Gesellschaftstheorie des Marxismus wegen Mangels an Sachlichkeit (= materialistische Basis) und Angst vor revolutionaren Umwalzungen (= interessenmaBige Gebundenheit an das kapitalistische System) abo Der erkenntnistheoretische Weg zur Aufschliisselung sozialer Phanomene wird durch die Anwendung der drei Prinzipien der materialistischen Metho­ dologie, der Objektivitat, der GesetzmaBigkeit und der Parteilichkeit vor­ gegeben.



Inhalt

Einführung.- I. Ideologie und Wissenschaftliche Soziologie.- II. Methodenlehre als weltanschauung.- III. Vom Klassenmodell zum Schichtenmodell.- Zusammenfassung.- Personenregister.

Produktinformationen

Titel: Gibt es eine "marxistische" Soziologie?
Autor: Gábor Kiss
EAN: 9783663005919
ISBN: 978-3-663-00591-9
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 120
Gewicht: 220g
Größe: H244mm x B170mm x T6mm
Jahr: 1966
Auflage: 1966.

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