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Frühe deutsche Nationalökonominnen

  • Kartonierter Einband
  • 200 Seiten
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Die wissenschaftlichen Beiträge früher Nationalökonominnen im deutschsprachigen Raum sowie ihre Rolle im öffentlichen Leben und an... Weiterlesen
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Beschreibung

Die wissenschaftlichen Beiträge früher Nationalökonominnen im deutschsprachigen Raum sowie ihre Rolle im öffentlichen Leben und an den Universitäten sind bisher wenig erforscht. Während für den englischsprachigen Raum bereits mehrere Arbeiten vorliegen, besteht hinsichtlich der Aufarbeitung, Einordnung und Bewertung der wissenschaftlichen Leistungen früher deutschsprachiger Nationalökonominnen Nachholbedarf. Der vorliegende Aufsatzband stellt diesbezüglich einen Anfang dar. Es werden das Werk und Wirken von fünf Ökonominnen vorgestellt, die als Frauen in ihrer Wissenschaftsdisziplin neue Pfade beschritten und damit den Weg ebneten für Nachfolgerinnen. Elisabeth Gnauck-Kühne benötigte als eine der ersten Nationalökonominnen Deutschlands noch eine Sondergenehmigung für das Studium. Die 44 Jahr später geborene Elisabeth Flitner gehörte zu den ersten regulär eingeschriebenen Studentinnen der Nationalökonomie. Beide beschäftigten sich in ihren Dissertationen mit aktuellen sozialpolitischen Fragestellungen und schieden nach der Promotion aus dem wissenschaftlichen Leben aus. Charlotte von Reichenau strebte nach ihrem in der Zwischenkriegszeit absolvierten Studium eine akademische Laufbahn an. Eine Professur blieb der Haushalts- und Konsumtheoretikerin jedoch versagt. Im Gegensatz zu dieser Theoretikerin suchte die Marxistin Marguerite Kuczynski durch politisches und gesellschaftliches Engagement immer wieder den Bezug zur Praxis. Internationales Ansehen erlangte sie jedoch mit ihren Forschungen zur Physiokratie. Elisabeth Liefmann-Keil ist die einzige der hier vorgestellten Frauen, die ein Ordinariat für Volkswirtschaftslehre erhielt. Geprägt durch den Ordoliberalismus, erarbeitete sie eine ökonomische Theorie der Sozialpolitik, die Pioniercharakter hat und wirkte als Expertin und wissenschaftliche Beraterin an der Gestaltung der Sozialpolitik in der Bundesrepublik mit. Inhalt Elisabeth Allgoewer Einleitung Elisabeth Allgoewer und Angelika Schaser Elisabeth Gnauck-Kühne (1850-1917) Sünje Lorenzen Elisabeth Flitner (1894-1988) Nicole Graf Charlotte von Reichenau (1890-1952) Ute Lampalzer-Smith Marguerite Kuczynski (1904-1998) Teresa Freing Elisabeth Liefmann-Keil (1908-1975)

Klappentext

Die wissenschaftlichen Beiträge früher Nationalökonominnen im deutschsprachigen Raum sowie ihre Rolle im öffentlichen Leben und an den Universitäten sind bisher wenig erforscht. Während für den englischsprachigen Raum bereits mehrere Arbeiten vorliegen, besteht hinsichtlich der Aufarbeitung, Einordnung und Bewertung der wissenschaftlichen Leistungen früher deutschsprachiger Nationalökonominnen Nachholbedarf. Der vorliegende Aufsatzband stellt diesbezüglich einen Anfang dar. Es werden das Werk und Wirken von fünf Ökonominnen vorgestellt, die als Frauen in ihrer Wissenschaftsdisziplin neue Pfade beschritten und damit den Weg ebneten für Nachfolgerinnen. Elisabeth Gnauck-Kühne benötigte als eine der ersten Nationalökonominnen Deutschlands noch eine Sondergenehmigung für das Studium. Die 44 Jahr später geborene Elisabeth Flitner gehörte zu den ersten regulär eingeschriebenen Studentinnen der Nationalökonomie. Beide beschäftigten sich in ihren Dissertationen mit aktuellen sozialpolitischen Fragestellungen und schieden nach der Promotion aus dem wissenschaftlichen Leben aus. Charlotte von Reichenau strebte nach ihrem in der Zwischenkriegszeit absolvierten Studium eine akademische Laufbahn an. Eine Professur blieb der Haushalts- und Konsumtheoretikerin jedoch versagt. Im Gegensatz zu dieser Theoretikerin suchte die Marxistin Marguerite Kuczynski durch politisches und gesellschaftliches Engagement immer wieder den Bezug zur Praxis. Internationales Ansehen erlangte sie jedoch mit ihren Forschungen zur Physiokratie. Elisabeth Liefmann-Keil ist die einzige der hier vorgestellten Frauen, die ein Ordinariat für Volkswirtschaftslehre erhielt. Geprägt durch den Ordoliberalismus, erarbeitete sie eine ökonomische Theorie der Sozialpolitik, die Pioniercharakter hat und wirkte als Expertin und wissenschaftliche Beraterin an der Gestaltung der Sozialpolitik in der Bundesrepublik mit. Inhalt Elisabeth Allgoewer Einleitung Elisabeth Allgoewer und Angelika Schaser Elisabeth Gnauck-Kühne (1850-1917) Sünje Lorenzen Elisabeth Flitner (1894-1988) Nicole Graf Charlotte von Reichenau (1890-1952) Ute Lampalzer-Smith Marguerite Kuczynski (1904-1998) Teresa Freing Elisabeth Liefmann-Keil (1908-1975)

Produktinformationen

Titel: Frühe deutsche Nationalökonominnen
Untertitel: Eine Spurensuche
Editor:
EAN: 9783895188381
ISBN: 978-3-89518-838-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Metropolis
Genre: Wirtschaft
Anzahl Seiten: 200
Gewicht: g
Größe: H225mm x B148mm
Jahr: 2011
Land: DE

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