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Freizeitökomomie: Marketing von Erlebniswelten

  • Kartonierter Einband
  • 308 Seiten
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Wir haben so ziemlich alle Wohlstandsziele erreicht, gehören zu den flih renden Industrieländern, haben die kürzeste Arbeitszeit, ... Weiterlesen
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Beschreibung

Wir haben so ziemlich alle Wohlstandsziele erreicht, gehören zu den flih renden Industrieländern, haben die kürzeste Arbeitszeit, ein Einkommensni veau der Spitzenklasse und ein soziales Sicherungssystem ohnegleichen. Ob dies so bleibt, hängt erst einmal davon ab, ob wir auch künftig so viel erwirt schaften wie bisher. Freizeit und Wohlstand können wir schlieBlich nur genie Ben, wenn wir beides zuvor erarbeitet haben. Es wächst die Zahl der wamenden Stimmen, die darauf verweisen: Die Zeiten des Wohlstandsdenkens seien bald vorbei. Trotz deutlich gestiegener Bruttoeinkommen in den letzten Jahren verschlechtere sich die finanzielle Lage flir viele Bevölkerungsgruppen. Anspruchsmentalität könnten sich nicht mehr alle leisten. Daraus folgt: Die Grundlagen des Wohlstands zu erhalten und gerecht zu verteilen, wird angesichts der politischen Veränderungen in Osteuropa in den nächsten Jahren sicher schwieriger werden. Schon heute wird weltweit mehr konsumiert als produziert, was zu Lasten der Entwick lungsländer geht. So kann der Konjunkturmotor in manchen westlichen Indu strieländern an Fahrt verlieren, doch die Konsumgesellschaft wird uns wohl auch in Zukunft erhalten bleiben. Vor dem Hintergrund der offenen Grenzen im Osten wird aber die Schere zwischen Arm und Reich immer sicht- und spürbarer. Andererseits wird im Westen der Wohlstand wie ein letzter "Wert" verteidigt. Wohlstand mehren oder Wohlstand teilen: In einem multikulturellen Europa stellt sich die Frage nach Wirtschaftswachstum oder wirtschaftlichem Abstieg täglich neu. Wir können auf Dauer nur in Frieden leben, wenn es keine InseIn des Wohlstands in einem Meer der Armut gibt.

Autorentext
Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, geboren 1941, Zukunftsforscher und Berater für Wirtschaft und Politik, war Wissenschaftlicher Leiter der BAT Stiftung für Zukunftsfragen (ehemals BAT Freizeit-Forschungsinstitut) in Hamburg. Er hat sich im In- und Ausland als Mr. Zukunft (dpa) einen Namen gemacht. Er gilt als Visionär mit Augenmaß und Bodenhaftung. Zugleich agiert er als leidenschaftlicher Anwalt für eine neue Generationengerechtigkeit (Die ZEIT).

Klappentext

Wir haben so ziemlich alle Wohlstandsziele erreicht, gehören zu den flih­ renden Industrieländern, haben die kürzeste Arbeitszeit, ein Einkommensni­ veau der Spitzenklasse und ein soziales Sicherungssystem ohnegleichen. Ob dies so bleibt, hängt erst einmal davon ab, ob wir auch künftig so viel erwirt­ schaften wie bisher. Freizeit und Wohlstand können wir schlieBlich nur genie­ Ben, wenn wir beides zuvor erarbeitet haben. Es wächst die Zahl der wamenden Stimmen, die darauf verweisen: Die Zeiten des Wohlstandsdenkens seien bald vorbei. Trotz deutlich gestiegener Bruttoeinkommen in den letzten Jahren verschlechtere sich die finanzielle Lage flir viele Bevölkerungsgruppen. Anspruchsmentalität könnten sich nicht mehr alle leisten. Daraus folgt: Die Grundlagen des Wohlstands zu erhalten und gerecht zu verteilen, wird angesichts der politischen Veränderungen in Osteuropa in den nächsten Jahren sicher schwieriger werden. Schon heute wird weltweit mehr konsumiert als produziert, was zu Lasten der Entwick­ lungsländer geht. So kann der Konjunkturmotor in manchen westlichen Indu­ strieländern an Fahrt verlieren, doch die Konsumgesellschaft wird uns wohl auch in Zukunft erhalten bleiben. Vor dem Hintergrund der offenen Grenzen im Osten wird aber die Schere zwischen Arm und Reich immer sicht- und spürbarer. Andererseits wird im Westen der Wohlstand wie ein letzter "Wert" verteidigt. Wohlstand mehren oder Wohlstand teilen: In einem multikulturellen Europa stellt sich die Frage nach Wirtschaftswachstum oder wirtschaftlichem Abstieg täglich neu. Wir können auf Dauer nur in Frieden leben, wenn es keine InseIn des Wohlstands in einem Meer der Armut gibt.



Inhalt

I. Rahmenbedingungen und Situationsanalyse.- 1. Lebenserwartung.- 2. Arbeitszeitverkürzung.- 2.1 Lebensarbeitszeit.- 2.2 Wochenarbeitszeit.- 2.3 Urlaubszeit.- 3. Die neue Balance von Berufs- und Privatleben.- II. Wirtschaftsfaktor Freizeit.- 1. Expansion einer Erlebnisindustrie.- 2. Waren und Dienstleistungen im Freizeitsektor.- 3. Auswahlmerkmale der Haushaltstypen.- 4. Entwicklung der Freizeitausgaben.- 5. Ökonomische Ungleichheiten im Freizeitmarkt.- Die privilegierte Gruppe des "Neuen Reichtums".- Die benachteiligte Gruppe der "Neuen Armut".- III. Freizeit, Konsum und Lebensstil. Basisdaten zur Freizeitökonomie.- 1. Ergebnisse der Lebensstilforschung.- 2. Freizeitstile der Deutschen in Ost und West.- 2.1 Im ersten Jahr der deutschen Vereinigung: Leben im Zeitwohlstand.- Lebensziele.- Informationsinteressen.- Freizeitaktivitäten: Freizeit als Medienzeit.- Freizeit als Konsumzeit.- Freizeit als Eigenzeit.- Freizeit als Aktivzeit.- Freizeit als Sozialzeit.- Freizeit als Kulturzeit.- Urlaubswünsche.- Urlaubsökonomie.- Konsumeinstellungen.- Zusammenfassung.- 2.2 Ein Jahr später: Von der Konsumfreiheit zum Konsumstreß.- Lebensziele: Zwischen Geld- und Genußorientierung.- Informationsinteressen: Ende der Neugierphase.- Konsumeinstellungen: Mehr Versorgungs- als Erlebniskonsum.- Typus 1: Der Sparkonsument.- Typus 2: Der Normalkonsument.- Typus 3: Der Anspruchskonsument.- Typus 4: Der Anpassungskonsument.- Typus 5: Der Geltungskonsument.- Typus 6: Der Luxuskonsument.- 3. Zwei Jahre später: Das Dilemma zwischen Zeit und Geld.- IV. Freizeitkonsum auf der Erlebnisebene. Die emotionale Dimension.- 1. Freizeit in der subjektiven Vorstellung.- 2. Freizeitkonsum als persönliche Herausforderung.- 3. Freizeitkonsum als bedrohliches Gefühl.- 4. Freizeitkonsum als sozialer Zwang.- 5. Freizeitkonsum im sozialen Wandel.- 6. Der Alptraum von morgen.- 7. Der ideale Freizeitkonsum.- 8. Resümee.- V. Freizeitkonsum auf der Verhaltensebene. Die rationale Dimension.- 1. Motive.- 2. Ideengeber.- 3. Was in der Freizeit am meisten getan wird.- 4. Was in der Freizeit am wenigsten getan wird.- 5. Konsumabhängigkeit von Freizeitaktivitäten.- 6. Was in der Freizeit viel Spaß macht und nichts kostet.- 7. Was in der Freizeit gern getan würde, wenn es nicht so teuer wäre.- 8. Was sich viele wünschen: Freizeit ohne Geldprobleme.- 9. Freizeitkonsum zwischen Freiheit und Anpassung.- 10. Das subjektive Freiheitsbarometer der Freizeit.- 11. Der Freizeitkonsum der Zukunft.- VI. Marketing von Erlebniswelten. Trendsignale.- 1. Lebenslust als Leitthema des nächsten Jahrzehnts.- 2. Das Leitbild des innengeleiteten Menschen.- 3. Das Leben in der Zwei-Stunden-Gesellschaft.- 4. Der Individualisierungsschub in der Freizeit.- 5. Der drohende Identitätsverlust.- 6. Das Zeitalter des E-(rlebnis)Menschen.- 7. Die neue Erlebnisgeneration.- 8. Pioniere des Erlebniskonsums.- 9. Erlebniswelten: Das Erlebnis triumphiert über die Bedarfsdeckung.- VII. Marketing von Erlebniswelten. Praxisbeispiele.- 1. Erlebniswelt Reisen: "Die populärste Form von Glück".- 1.1 Reisen als Grundbedürfnis.- 1.2 Anforderungen an Reiseziele.- 1.3 Ferne, Wärme und Weite. Trendziele der 90er Jahre.- 1.4 Reisepioniere. Wegbereiter eines neuen Reisestils.- 1.5 Der neue Individualismus im Tourismus. Marktchancen für Nischenveranstalter.- 2. Erlebniswelt Medien: "Live dabeisein ist alles".- 2.1 Leit- und Leidmedien des Freizeitverhaltens.- 2.2 "Fernsehen pur" nicht mehr gefragt.- 2.3 Fernsehprogramme im Wochenverlauf.- 2.4 "Abschalt" -Quoten bei Sport- und Werbesendungen.- 2.5 "Switching", "Hopping" und "Zapping" als stiller Protest.- 2.6 Ursachen, Folgen und Folgerungen.- 3. Erlebniswelt Bücher:,Vom Stubenhocker zum Mental-Jogger".- 3.1 Bücherlesen als neue Lebenskunst.- 3.2 Bücherlesen als Hindernis für Freizeitmobilität.- 3.3 Das Buch als Freizeitmedium der Zukunft.- 3.4 Die neue Freizeitprofilierung.- 3.5 Nebenwirkung 1: Banalisierung der Lesekultur.- 3.6 Nebenwirkung 2: Kommerzialisierung der Lesekultur.- 3.7 Rückbesinnung als Zukunftsperspektive.- 3.8 Bücherlesen als "Mental-Jogging".- 4. Erlebniswelt Kultur: "Zwischen Boom und Business".- 4.1 Von der Hochkultur zur Freizeitkultur.- 4.2 Schlangestehen vor Konzertkassen.- 4.3 Wirtschaftsfaktor Kultur: Von der Subvention zur Investition.- 4.4 Kulturtourismus: "Man" geht eben hin.- 5. Erlebniswelt Sport: "Die schönste Nebensache der Welt".- 5.1 Phänomen Sport.- 5.2 Hintergründe einer Massenbewegung.- 5.3 Brücke zwischen Arbeit und Freizeit.- 5.4 Typologie der Freizeitsportler.- 5.5 Zwischen Wellness und letztem Abenteuer.- 5.6 Freizeitsport als "Flow" -Erlebnis.- 5.7 "Thrilling" als neue Freizeitbewegung.- 5.8 World of Sports als neue Erlebniswelt.- 5.9 Sport 2000: Zwischen Ich- und Körperkult.- 6. Erlebniswelt Baden: "Der Mensch kommt aus dem Wasser ...".- 6.1 Die Fehler der Vergangenheit.- Eine besondere Art von Behörde.- Der Bademeister als lebender Vorwurf.- 6.2 Die neue Badelust.- Phantasiereise ins Innere eines Bades: Individualität.- Kommunikation.- Körpergefühl.- Genuß.- Neue Lust und alte Sehnsucht.- 6.3 Die neue Marketingstrategie.- Abkehr von der Monokultur.- Die Freizeitprofilierung.- 6.4 Das Freizeitbad 2000: Vom Spaßbad zur Sonneninsel.- 7. Erlebniswelt Tanzen: "Vom Ballettsaal zur Swinging World".- 7.1 Die tänzerische Revolution.- 7.2 Das Ende der puritanischen Tanzkultur.- 7.3 Freizeit-Interessen-Profile von Tänzern und Nichttänzern.- Die 14- bis 19jährigen Tänzer.- Die 20- bis 29jährigen Tänzer.- Die über 30jährigen Tänzer.- 7.4 Zwischen Kontakt und Lebensfreude. Ergebnisse repräsentativer Untersuchungen.- 7.5 Swinging World: Die neue Freizeitwelt.- 7.6 "Die 10 Gebote der Swinging World": Die neue Tanzschul-Philosophie und ihre Umsetzung in die Praxis.- 8. Erlebniswelt Ausgehen: "Shopping. Kino. Essengehen".- 8.1 Shopping als Schatzsuche.- 8.2 Vom Schachtelkino zum Erlebniscenter.- 8.3 Von der Gastronomie zur Gastrosophie.- 9. Erlebniswelt Phantasie: "Attraktion und Perfektion künstlicher Freizeitwelten".- VIII. Moralische Grenzen der Freizeitvermarktung.- 1. Der Überfluß: Die soziale und ökologische Herausforderung.- 1.1 Armut im Überfluß.- 1.2 Die globale Verwestlichung.- 2. Wohlstand wofür?.- 3. Für einen umwelt- und sozialverantwortlichen Freizeitkonsum.- 4. Die Problemlöser: Macher oder Inspiratoren?.- Saisonarbeiter.- Erlebnisberater.- Incentivevermittler.- Glücksbringer.- Ganzheitstrainer.- Lernmentoren.- 5. Konsum nach Maß: Weglassen von Überflüssigem.

Produktinformationen

Titel: Freizeitökomomie: Marketing von Erlebniswelten
Schöpfer:
EAN: 9783322995643
ISBN: 978-3-322-99564-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 308
Gewicht: 401g
Größe: H210mm x B148mm x T16mm
Jahr: 2012
Auflage: 1993