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Die Auswirkungen der Körperschaftsteuerreform auf die Finanzierungspolitik der Kapitalgesellschaften

  • Kartonierter Einband
  • 372 Seiten
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Die Reform der Korperschaftsteuer wurde am 31. 8. 1976 als Teil des "Dritten Steuerreformgesetzes" vom Bun destag mit Zu... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Reform der Korperschaftsteuer wurde am 31. 8. 1976 als Teil des "Dritten Steuerreformgesetzes" vom Bun destag mit Zustimmung des Bundesrates verabschiedet. Damit konnte zum 1. Januar 1977 nach umfangreichen Diskussionen ein weiterer Baustein der insbesondere in der sozialliberalen Regierungserklarung vom 28. 10. 1969 angekUndigten groEen Steuerreform in Kraft ge setzt werden. Eine grundsatzliche Reform der deutschen Unternehmens besteuerung war allerdings schon einige Zeit vor der anstoEgebenden Regierungserklarung Gegenstand finanz wissenschaftlicher und -politi scher Erorterungen. So wurde im Jahre 1948 der sogenannte Betriebsteueraus schuE eingesetzt, der eine Neuordnung der Besteuerung gewerblicher Unternehmen vorbereiten sollte. Die urn fassende Diskussion des Betriebsteuergedankens - an der das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universitat zu Koln maEgeblich beteiligt wa- hatte jedoch bis zum Anfang der 70er Jahre den system gerechten Umbau der Unternehmensbesteuerung nicht ein lei ten konnen. Wie schon in vorangegangenen Erorterungen, entzUndete sich die Kritik im Verlauf der Auseinandersetzung um den von vielen als "KernstUck" der Steuerreform be trachteten Problemkreis insbesondere daran, daE im damals geltenden Recht betriebliche Gewinne je nach der Rechtsform des Unternehmens unterschiedlich be steuert wurden und dadurch die Wahl der betrieblichen Rechtsform weniger wirtschaftlich als steuerlich be stimmt war.

Klappentext

Die Reform der Korperschaftsteuer wurde am 31. 8. 1976 als Teil des "Dritten Steuerreformgesetzes" vom Bun­ destag mit Zustimmung des Bundesrates verabschiedet. Damit konnte zum 1. Januar 1977 nach umfangreichen Diskussionen ein weiterer Baustein der insbesondere in der sozialliberalen Regierungserklarung vom 28. 10. 1969 angekUndigten groEen Steuerreform in Kraft ge­ setzt werden. Eine grundsatzliche Reform der deutschen Unternehmens­ besteuerung war allerdings schon einige Zeit vor der anstoEgebenden Regierungserklarung Gegenstand finanz­ wissenschaftlicher und -politi scher Erorterungen. So wurde im Jahre 1948 der sogenannte Betriebsteueraus­ schuE eingesetzt, der eine Neuordnung der Besteuerung gewerblicher Unternehmen vorbereiten sollte. Die urn­ fassende Diskussion des Betriebsteuergedankens - an der das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universitat zu Koln maEgeblich beteiligt wa- hatte jedoch bis zum Anfang der 70er Jahre den system­ gerechten Umbau der Unternehmensbesteuerung nicht ein­ lei ten konnen. Wie schon in vorangegangenen Erorterungen, entzUndete sich die Kritik im Verlauf der Auseinandersetzung um den von vielen als "KernstUck" der Steuerreform be­ trachteten Problemkreis insbesondere daran, daE im damals geltenden Recht betriebliche Gewinne je nach der Rechtsform des Unternehmens unterschiedlich be­ steuert wurden und dadurch die Wahl der betrieblichen Rechtsform weniger wirtschaftlich als steuerlich be­ stimmt war.



Inhalt

1 Vorbemerkungen zur Körperschaftsteuer, zur Körperschaftsteuerreform und zu den für das Finanzierungsverhalten der Kapitalgesellschaften relevanten Änderungen.- 1.1 Entwicklungsphasen der Besteuerung von Körperschaften.- 1.1.1 Die Besteuerung im Rahmen der allgemeinen Einkommensteuergesetzgebung (1871-1920).- 1.1.2 Die ungemilderte Doppelbelastung der Körperschaften zwischen 1920 und 1953.- 1.1.3 Versuche zur Milderung der Doppelbelastung zwischen 1953 und 1977.- 1.1.4 Die Beseitigung der Doppelbelastung durch die Körperschaftsteuerreform zum 1.1.1977.- 1.2 Die Reform der Körperschaftsteuer als Bestandteil der allgemeinen Steuerreform.- 1.2.1 Die Unternehmensbesteuerung unter dem Aspekt der Wettbewerbsneutralität.- 1.2.2 Der Interessengegensatz zwischen Groß-und Kleinaktionär.- 1.2.3 Die Erleichterung der Vermögensstreuung.- 1.2.4 Die unterschiedliche Behandlung von Inländern und Ausländern.- 1.2.5 Die steuerliche Behandlung der Fremd- und Eigenfinanzierung.- 1.3 Methoden zur Beseitigung der Doppelbelastung.- 1.3.1 Der Betriebsteueransatz.- 1.3.2 Das Konzept der Teilhabersteuer.- 1.3.3 Gespaltener Steuersatz.- 1.3.4 Das Dividendenabzugsverfahren.- 1.3.5 Die Freistellung der Dividende.- 1.3.6 Der Ansatz von Meilicke.- 1.3.7 Das Anrechnungsverfahren als Reformmodell.- 1.3.7.1 Das Konzept des wissenschaftlichen Beirats.- 1.3.7.2 Der Lösungsansatz der Steuerreformkommission.- 1.3.7.3 Das Anrechnungssystem im Körperschaf tsteuerreformgesetz 5o.- 1.4 Die Körperschaftsteuer in Steuersystem und Steuerreform.- 1.4.1 Die steuersystematische Einordnung.- 1.4.2 Die Körperschaftsteuer in der Steuerreform 6l.- 1.5 Sonderprobleme des geltenden Körperschaf tsteuerrechts.- 1.5.1 Die Behandlung der ausländischen Anteilseigner.- 1.5.2 Die Stellung nicht anrechnungsberechtigter Anteilseigner und Unternehmen.- 1.6 Die Körperschaftsteuer im internationalen Vergleich.- 1.6.1 Eine vergleichende Übersicht der Körperschaftsteuersysteme in westlichen Industriestaaten und Japan.- 1.6.2 Harmonisierungsbestrebungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft.- 1.7 Zur Beurteilung der Körperschaftsteuerreform.- 2 Quantitative Analyse (Vergleich: altes Recht (KStG 1975) - reformiertes, geltendes Recht (KStG 1977).- 2.1 Die unterschiedliche Steuerbelastung von Eigen- und Fremdkapital unter der Annahme gleicher Nettoverzinsung beim Kapitalgeber.- 2.1.1 Die Körperschaftsteuerbelastung (einschließlich der Ergänzungsabgabe) der Eigenkapitalfinanzierung nach den Bestimmungen des KStG 1975.- 2.1.2 Steuerbelastungsvergleich zwischen Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung unter Berücksichtigung steuerlicher Interdependenzen.- 2.1.2.1 Steuerrechtliche Bestimmungen des KStG 1975.- 2.1.2.2 Die Belastung unter Berücksichtigung des durch das KStG 1977 eingeführten Anrechnungsverfahrens.- 2.1.3 Die Belastungsrechnung unter Berücksichtigung des Brutto-Ertragsbedarfs der Substanz- und Verkehrsteuern.- 2.1.3.1 Der Brutto-Ertragsbedarf der Finanzierungsalternativen unter den Bestimmungen des KStG 1975.- 2.1.3.2 Der Brutto-Ertragsbedarf der Finanzierungsalternativen unter Berücksichtigung der Bestimmungen des geltenden Rechts.- 2.2 Vergleich der Vorteilhaftigkeit von Rücklagenbildung und "Schutt'-aus-Hol'-zurück" Verfahren.- 2.2.1 Darstellung der Problematik.- 2.2.2 Die Berechnung des Schwellenwertes für den durchschnittlichen Spitzenteilsteuersatz des Anteilseigners, bis zu dessen Höhe die Anwendung des Schutt'-aus-Hol'-zurück-Verfahrens grundsätzlich günstiger als die sofortige Thesaurierung ist.- 2.2.2.1 Die Berechnung des Schwellenwertes nach KStG 1975.- 2.2.2.2. Die Berechnung des Schwellenwertes unter dem Regime des Anrechnungsverfahrens (KStG 1977).- 2.3 Die mögliche Rücklagenzuführung (Selbstfinanzierung) bei unterschiedlichen Ausschüttungsquoten (vom Gewinn vor Steuern).- 2.3.1 Berechnung der möglichen Rücklagen-Zuführung.- 2.3.1.1 Die Berechnung nach dem Körperschaftsteuergesetz 1975.- 2.3.1.2 Die Berechnung nach geltendem Recht.- 2.3.1.3 Die Berechnung nach geltendem Recht unter der Voraussetzung, daß die Bardividende gegenüber der Ausschüttung nach altem Recht um den Wert der Steuergutschrift vermindert wird (modifiziertes Anrechnungsverfahren Spmod1977).- 2.3.2 Komparative Untersuchung der unterschiedlichen Selbstfinanzierungsmöglichkeiten.- 2.3.2.1 Vergleich: KStG 1975 - Anrechnungsverfahren (KStG 1977).- 2.3.2.2 Vergleich: Anrechnungsverfahren -modifiziertes Anrechnungsverfahren.- 2.3.2.3 Vergleich: KStG 1975 - modifiziertes Anrechnungsverfahren.- 2.4 Die mögliche Ausschüttung bei unterschiedlichen Thesaurierungsquoten (vom Gewinn vor Steuern).- 2.4.1 Berechnung der möglichen Ausschüttung.- 2.4.1.1 Berechnung nach dem Körperschaftsteuergesetz 1975.- 2.4.1.2 Die Berechnung nach geltendem Recht.- 2.4.2 Komparative Untersuchung der unterschiedlichen Ausschüttungsmöglichkeiten.- 2.4.2.1 Vergleich: KStG 1975 - Anrechnungsverfahren (KStG 1977).- 2.4.2.2 Vergleich: KStG 1975 - modifiziertes Anrechnungsverfahren.- 2.5 Die mögliche Selbstfinanzierung bei einer Politik konstanter Dividenden.- 2.6 Die steuerliche Gesamtbelastung des auf den einzelnen Aktionär entfallenden Gewinnanteils durch die Zusammenfassung der Gesellschafts- und Gesellschafterebene.- 2.6.1 Die Gesamtbelastung nach den Bestimmungen des KStG 1975.- 2.6.2 Die Gesamtbelstung im System des Anrechnungsverfahrens.- 2.7 Konsequenzen des AnrechnungsVerfahrens und der Bestimmungen des alten Rechts für die Liquiditätsbelastung auf Gesellschafts- und Gesellschafterebene.- 2.7.1 Liquiditätsbelastung des Anteilseigners.- 2.7.2 Liquiditätsbelastung der Unternehmung.- 2.7.3 Analyse der Abgangsregel des § 28 Abs. 2 KStG 1977.- 3 Der Bedingungsrahmen finanzierungspolitischer Entscheidungen.- 3.1 Zur Finanzierung von Kapitalgesellschaften.- 3.1.1 Der Begriff der Finanzierung.- 3.1.2 Die Finanzierungsformen.- 3.1.3 Finanzierungsmittelmärkte.- 3.2 Zur Willensbildung innerhalb einer Aktiengesellschaft.- 3.3 Die von der Unternehmungsführung unmittelbar kontrollierten Bestimmungsfaktoren.- 3.3.1 Finanzierungspolitisch relevante Ziele der Unternehmensführung.- 3.3.1.1 Die unternehmensbezogenen Ziele.- 3.3.1.2 Die aktionärsbezogenen Ziele.- 3.3.2 Die Bedeutung der Ziele für das Finanzierungsprogramm.- 3.3.2.1 Rentabilität und Finanzierungsprogramm.- 3.3.2.2 Sicherheitsstreb.en und Finanzierungsprogramm.- 3.3.2.3 Aktionärsbezogene Ziele und Finanzierungsprogramm.- 3.3.2.4 Zielkonflikte und Finanzierungsprogramm.- 3.4 Unternehmensexterne und sonstige Rahmenbedingungen der Finanzierungspolitik "von Kapitalgesellschaften.- 3.4.1 Die nicht unmittelbar in der Einfluß-sphäre des Unternehmens bzw. der Unternehmensführung liegenden Bestimmungsfaktoren.- 3.4.1.1 Die Geld- und Kapitalbedingungen.- 3.4.1.2 Sonstige Umweltbedingungen.- 3.4.1.3 Die Kreditwürdigkeitsprüfung.- 3.4.1.4 Reaktionen auf die Ausschüttungsund Selbstfinanzierungspolitik.- 3.4.2 Die Vervollständigung des Bedingungs-rahmens finanzierungspolitischer Entscheidungen durch weitere Bestimmungsfaktoren.- 3.4.2.1 Der Unternehmensgegenstand.- 3.4.2.2 Die Unternehmensgröße.- 3.4.2.3 Das "Image" als Finanzierungsdeterminante.- 3.4.2.4 Die Rechtsform als Finanzierungsdeterminante.- 4 Der Einfluß der Steuern und steuerlicher Datenänderungen auf die Finanzierungspolitik unter Berücksichtigung des Bedingungsrahmens finanzierungspolitischer Entscheidungen.- 4.1 Die Beziehungen zwischen steuerrecht-lichen Bestimmungen und der Finanzierungspolitik in Kapitalgesellschaften.- 4.1.1 Die Strukturierung des Kapitalfonds unter dem Einfluß der steuerlichen Belastung.- 4.1.2 Die Gewinnverwendungspolitik unter dem Aspekt des steuerlichen Zugriffs.- 4.2 Die Bedeutung der körperscftaftsteuer-lichen Datenänderung für die weiteren finanzierungsrelevanten Rahmenbedingungen.- 5 Die empirische Analyse der Finanzierungspolitik von Kapitalgesellschaften.- 5.1 Zur Ausgangslage.- 5.2 Methodik und Datenbasis der Analyse.- 5.3 Der Versuch einer empirischen Betrachtung des Finanzierungsverhaltens der Kapitalgesellschaften unter dem Aspekt der Körperschaftsteuerreform.- 5.3.1 Die globale Beurteilung der Finanzlage und Vermögenszusammensetzung von 1966 bis 1978.- 5.3.2 Die Ausschüttungspolitik der Aktiengesellschaften im Verlauf der Körperschaftsteuerreform.- 5.3.3 Eigenkapitalbildungsprozesse der Kapitalgesellschaften.- 5.3.3.1 Die Zuführung von Beteiligungskapital.- 5.3.3.2 Das Thesaurierungsverhalten.- 5.3.3.3 Die Finanzierung aus Abschreibungserlösen.- 5.3.4 Das Fremdfinanzierungsverhalten der industriellen Aktiengesellschaften.- 5.4 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse.- 6 Schlußbetrachtung.- Verzeichnis der Tabellen.- Verzeichnis der Abbildungen.- Tabellenanhang.

Produktinformationen

Titel: Die Auswirkungen der Körperschaftsteuerreform auf die Finanzierungspolitik der Kapitalgesellschaften
Autor:
EAN: 9783531029856
ISBN: 978-3-531-02985-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 372
Gewicht: 641g
Größe: H244mm x B170mm x T20mm
Jahr: 1980
Auflage: 1980

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