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Zugang zum Recht für Verbraucher

  • Kartonierter Einband
  • 256 Seiten
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Dient die alternative Streitbeilegung den Verbraucherinteressen tatsachlich mehr als ein (angepasstes) gerichtliches Verfahren? Di... Weiterlesen
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Beschreibung

Dient die alternative Streitbeilegung den Verbraucherinteressen tatsachlich mehr als ein (angepasstes) gerichtliches Verfahren? Die Arbeit analysiert den Zugang zum Recht durch das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG), durch das gerichtliche Verfahren sowie durch die Interaktion der dem Verbraucher zur Verfügung stehenden Streitbeilegungsformen. Dabei zeigt sie neben den Hürden bei der Verfahrensnutzung auf, inwiefern die Durchsetzung von materiellem Verbraucherrecht gewährleistet und gewollt ist.

Vielfach scheuen Verbraucher die prozessuale Durchsetzung ihrer Rechte. Die Europäische Union setzt deswegen auf den Ausbau alternativer Streitbeilegung. In Umsetzung der Vorgaben der ADR-Richtlinie wurde das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) geschaffen. Die Arbeit setzt die Verbraucherschlichtung nach dem VSBG (Schlichtung i.e.S. und Mediation) in einen konkreten Bezug zum Gerichtsverfahren und unterzieht die miteinander in einem Spannungsverhältnis stehenden Konfliktlösungsmöglichkeiten des Verbrauchers einer kritischen Bewertung im Hinblick auf den Zugang zum Recht. Es werden Doppelstrukturen aufgezeigt und ein Bedeutungsverlust der Amtsgerichte und der Durchsetzung der materiellen Verbraucherrechte prognostiziert. Die Autorin unterbreitet Vorschläge zur Verbesserung der Interaktion der Konfliktlösungsformen, sodass für Verbraucher tatsächlich ein Zugang zu einer breit gefächerten, methodenvielfältigen und interessengerechten Streitbeilegung entsteht.

Autorentext

Franziska Hidding ist seit 2018 Rechtsreferendarin am Kammergericht Berlin mit Stationen unter anderem beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Zuvor war sie von 2015 bis 2017 an der Universität Münster als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Internationales Wirtschaftsrecht, Abt. I für Prof. Dr. Gerald Mäsch tätig. In dieser Zeit entstand ihre Dissertation »Zugang zum Recht für Verbraucher«. In den Jahren 2008 bis 2014 widmete sie sich dem Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie an der Université Panthéon-Assas, Paris II. Parallel absolvierte sie die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung im Französischen Recht.



Inhalt

1. Einleitung Einführung und Bedeutung - Zielsetzung und methodischer Ansatz - Gang der Darstellung - Begrifflichkeiten 2. Vergleichsobjekte und Vergleichsmaßstab Vergleichsobjekte: Verbraucherschlichtung und Gerichtsverfahren - Vergleichsmaßstab: Zugang zum Recht 3. Vergleich des Zugangs zum Recht durch Verbraucherschlichtung und durch Gerichtsverfahren »Zugang« - »zum Recht«: Verfahren und Verfahrensergebnis - Ergebnis des Vergleichs 4. Zugang zum Recht durch das Zusammenspiel von Verbraucherschlichtung und gerichtlichem Verfahren Zusammenspiel von Verbraucherschlichtung und gerichtlichem Verfahren - Weniger Verbraucherschutz als Folge des aktuellen Zusammenspiels - Ergebnis 5. Vorschläge zur Verbesserung des Zugangs zum Recht für Verbraucher Mehr Zugang zu den Gerichten - Mehr Recht bei den Gerichten - Folge: Verbesserter Zugang zum Recht für den Verbraucher - Verbleibende Rolle der Verbraucherschlichtung - Fazit - Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen Literatur- und Sachverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Zugang zum Recht für Verbraucher
Untertitel: Ein Vergleich der alternativen Streitbeilegung in Verbrauchersachen mit der gerichtlichen Streitbeilegung
Autor:
EAN: 9783428158249
ISBN: 978-3-428-15824-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 256
Gewicht: 400g
Größe: H233mm x B159mm x T20mm
Veröffentlichung: 16.09.2019
Jahr: 2019

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