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Frankreich oder Italien?

  • Fester Einband
  • 294 Seiten
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Der Band versammelt 17 Studien, die sich historischen Paradigmen der italienischen Literatur widmen und dabei nach den spezifische... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Band versammelt 17 Studien, die sich historischen Paradigmen der italienischen Literatur widmen und dabei nach den spezifischen textuellen Gestaltungen einer Orientierung im Raum fragen. Damit zielt der Band auf eine Problematik, die für die italienische Literatur auf besondere Weise prägend werden konnte, weilsie sich in lateinischer Tradition in enger Nachbarschaft zu Landschaft, Urbanistik, Architektur und bildender Kunst entwickelte: Wie läßt sich räumliche Dimension erleben? Wie formt sie das erlebende Subjekt? Inwieweit ist Raum als kulturell kodierte Dimension der Wirklichkeitswahrnehmung Teil eines Prozesses von Sinngebung durch zeichenhafte Gestaltung? Wie bauen sich räumliche Vorstellungen in der literarischen Textur auf? Die Autoren und Felder, auf die sich die Beiträge beziehen, sind Dante, die mittelalterliche Enzyklopädik, arkadische Visionen, der Dialog sowie die Komödie und die literarische Utopie der Renaissance, Ariost, die villeggiatura des 18. Jahrhunderts, Leopardi, faschistische Geopolitik, Montales Landschaften, raumbezogene Texte u.a. von Bassani, Tabucchi, Calvino und Mazzucco.

Autorentext
Olaf Müller, Jahrgang 1964, geboren und aufgewachsen in Wilhelmshaven an der Nordsee. Studium der Publizistik, Informationswissenschaft und Politik an der FU Berlin. Zehn Jahre Fernsehjournalist,dann Wechsel in die Unternehmenskommunikation. Sein Steckenpferd ist die Drehbuchschreiberei. Olaf Müller lebt in Berlin.

Zusammenfassung
Der Raub der italienischen Kunstschätze durch das nachrevolutionäre Frankreich ist eines der Ereignisse, die um 1800 die beiden aus deutscher Sicht klassischen Kulturmodelle in direkten Konflikt treten lassen. Diese unmittelbare Konfrontation findet bekanntlich zu einem Zeitpunkt statt, als man sich auf deutscher Seite ohnehin seit längerem, verstärkt aber noch einmal durch die Französische Revolution, um die Definition eines eigenen Kulturmodells bemüht. Schon die Zeitgenossen haben in Weimar und Jena ein Zentrum dieser Definitionsarbeit gesehen, an der mit unterschiedlichen Anteilen Goethe, Schiller, Herder, die Humboldts oder die Schlegels beteiligt sind, um nur die bekanntesten Namen zu nennen. Wie gestalten sich in dieser Konstellation nun die wechselseitigen Rezeptions- und Abstoßungsprozesse? Wie beeinflussen ästhetische Italophilie oder politische Gallophobie die Kultur- und Wissenschaftsproduktion im klassischen Weimar und in der Universitätsstadt Jena? Wie verläuft umgekehrt die Wahrnehmung der deutschen Produktion in Frankreich und Italien? Anhand von Beispielen aus Literatur, Philosophie, Kunst und Naturwissenschaft geht der vorliegende Band diesen und anderen Fragen zum deutsch-französisch-italienischen Kulturaustausch um 1800 nach.

Produktinformationen

Titel: Frankreich oder Italien?
Untertitel: Konkurrierende Paradigmen des Kulturaustausches in Weimar und Jena um 1800
Editor:
EAN: 9783825353452
ISBN: 978-3-8253-5345-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: Universitätsvlg. Winter
Genre: Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 294
Gewicht: 565g
Größe: H243mm x B164mm x T24mm
Jahr: 2008

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