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Österreichische Wirtschaftsgeschichte

  • Kartonierter Einband
  • 616 Seiten
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Die Wirtschaftsentwicklung im Gebiet der heutigen Republik Österreich wurde durch die politischen Gegebenheiten bestimmt. Obwohl i... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Wirtschaftsentwicklung im Gebiet der heutigen Republik Österreich wurde durch die politischen Gegebenheiten bestimmt. Obwohl im Mittelalter kräftige Impulse vom Bergbau ausgingen, war es letztlich die Hauptstadtfunktion Wiens, welche die Entwicklung vorantrieb. Es war auch diese Region, die den Aufbruch des Merkantilismus initiierte ebenso wie den Beginn der Industrialisierung, welche letztlich ins "Silberne Zeitalter" vor dem 1. Weltkrieg führte. Die zusammenbrechende Habsburger Monarchie hinterließ einen Kleinstaat, der zu einem der ärmsten unter den westlichen Industriestaaten wurde. Die Zeit nach 1945 erlebte dagegen eine dramatische Expansion der österreichischen Wirtschaft, welche die Republik Österreich zu einem der reichsten Staaten der EU und damit der Welt überhaupt machte.

Autorentext
Felix Butschek arbeitete 35 Jahre im Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, zuletzt als dessen stellvertretender Leiter.

Inhalt

Vorwort 1. Die theoretische Basis 2. Der entwicklungsgeschichtliche Hintergrund 2.1 Die Wiege des europäischen Individualismus 2.2 Die Dynamik des europäischen Mittelalters 2.3 Der Merkantilismus - die Phase der Vorbereitung 2.4 Der Durchbruch 2.5 Catching up und Stagnation 3. Von der Völkerwanderung zur karolingischen Stabilisierung 4. Die Epoche des Protokapitalismus - Mittelalter und frühe Neuzeit 4.1 Die Entstehung des Städtenetzes - das Hochmittelalter 4.2 Ein Zentrum des Bergbaus - das späte Mittelalter 4.3 Krieg, Rekatholisierung und Refeudalisierung - die frühe Neuzeit 5. Aus der Bedrängnis zum Triumphalismus - der österreichische Barock 5.1 Krieg und Merkantilismus 5.2 Gutsherrschaft und Protoindustrialisierung 5.3 Manufaktur und Verlagssystem 6. Die institutionelle Revolution - Maria Theresia und Joseph II 6.1 Institutionelles Catching up 6.2 Vom Merkantilismus zur Physiokratie 6.3 Ein erfolgreicher Aufholprozess ? 7. Der Entwicklungsbruch 7.1 Politische Stagnation 7.2 Die Folgen des Krieges 7.3 Die ersten Fabriken 8. Industrialisierung im Biedermeier 8.1 Die Ära der Restauration 8.2 Finanzielle Stabilisierung 8.3 Die Basis der österreichischen Industriestruktur 8.4 Ein Ende mit Schrecken - die Revolution von 1848 8.5 Österreichs Industrialisierung im europäischen Vergleich 9. Die Ära des Liberalismus 9.1 Vom Neoabsolutismus zum liberalen Reichstag 9.2 Liberale Wirtschaftspolitik 9.3 Die neuen Leitsektoren der industriellen Entwicklung 9.4 Die soziale Problematik des Strukturwandels 10. Auf dem Weg ins "Silberne Zeitalter" 10.1 Massendemokratie und erste Ansätze des Sozialstaats 10.2 Stabilisierung von Budget und Währung 10.3 Elektrizität und Chemie 10.4 Die Etablierung der Arbeiterschaft 10.5 Das "Silberne Zeitalter" 11. Das katastrophale Ende - der Erste Weltkrieg 12. Der Zerfall und seine Folgen - die Zwanzigerjahre der Ersten Republik 12.1 Politischer und ökonomischer Zusammenbruch 12.2 Sozialpolitische Gründerzeit 12.3 Galoppierende Inflation und "Genfer Sanierung" 12.4 Die Spätphase des Nachkriegsaufschwungs 12.5 Gewerkschaftliche Produktionsorientierung und sozialpolitische Stabilisierung 13. Weltwirtschaftskrise und Stagnation 13.1 Der internationale Einbruch und seine Folgen für Österreich 13.2 Das Ende der Demokratie und eine schwache Erholung 13.3 Die Grenzen der Wirtschaftspolitik 14. Deutsche Okkupation und die österreichische Wirtschaft 14.1 Die Frage der Kriegsschäden 14.2 Vom Boom zur Katastrophe 14.3 Okkupation und die Folgen 15. Erfolgreicher Wiederaufbau 15.1 Ambivalente Bedingungen 15.2 Ökonomische und soziale Stabilisierung 15.3 Der Weg zum "Friedensniveau" 16. Das "Goldene Zeitalter" in Österreich 16.1 Wirtschaftswunder und Staatsvertrag 16.2 Sozialpartnerschaft und Sozialpolitik 16.3 Strukturkrise und außenwirtschaftliche Integration 16.4 Hartwährungspolitik und "längster Aufschwung der Nachkriegszeit" - die Öffnung des Arbeitsmarkts 17. Das Ende des Nachkriegswachstums 17.1 Erdölkrise, Austro-Keynesianismus und ein Wandel der Institutionenstruktur 17.2 "Wellblechkonjunktur" und die Wiederkehr der Arbeitslosigkeit 17.3 Die Auflösung der Verstaatlichten Industrie 17.4 Das Scheitern der Budgetsanierung - die große Koalition 1987 bis 2000 18. Ostöffnung und Europäische Union 18.1 Die Wiederkehr der "Nachfolgestaaten" 18.2 EU-Beitritt und EU-Politik 18.3 Von der Konzentration zum Gleichgewicht (?) - die regionale Dynamik der österreichischen Wirtschaft 19. Von der "Ära Schüssel" zur neuen großen Koalition 19.1 Ein Paradigmenwechsel ? Die Regierungen Schüssel I und II 19.2 Die Wiederkehr der großen Koalition und das Ende der Reformen 20. Problemzonen der österreichischen Wirtschaft 20.1 Landwirtschaftliche "Ordnung" 20.2 Fehlallokation der Ressourcen: Verkehrs- und Energiepolitik 20.3 Die Wandlungen des Kapitalmarkts 21. Die Finanzmarktkrise und Österreich 22. Zusammenfassung und Ausblick Literaturhinweise Statistischer Anhang Namenregister Sachregister

Produktinformationen

Titel: Österreichische Wirtschaftsgeschichte
Untertitel: Von der Antike bis zur Gegenwart
Autor:
EAN: 9783205788805
ISBN: 978-3-205-78880-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Boehlau Verlag
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 616
Gewicht: 1192g
Größe: H241mm x B174mm x T50mm
Jahr: 2012
Auflage: 2. Auflage
Land: AT