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Der ganz andere Ivan Illich

  • Paperback
  • 274 Seiten
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Kaum einer galt in der modernen Pädagogik so sehr als radikaler Reformer wie Ivan Illich. Seine Forderung, die Institution Schule ... Weiterlesen
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Beschreibung

Kaum einer galt in der modernen Pädagogik so sehr als radikaler Reformer wie Ivan Illich. Seine Forderung, die Institution Schule abzuschaffen, wurde weltberühmt. Edith Kohn geht der Frage nach, wer Illich war, bevor er der Star der Linken wurde. In bisher unbekanntem Archivmaterial entpuppte sich Illich als ein konservativer Traditionalist, der es mit geistigem Eigentum nicht genau nahm. Kaum einer galt in der modernen Pädagogik so sehr als ein radikaler Reformer wie der ehemalige Priester Ivan Illich. Er trat auf wie ein Heilsbringer, der die Industriegesellschaften das Fürchten lehren wollte. Schulen sollten als Institutionen abgeschafft, große Krankenhauskomplexe durch gemeindenahe Versorgung ersetzt werden. In sein CIDOC, ein Lern- und Begegnungszentrum in Cuernavaca/Mexiko pilgerten die Stars der amerikanischen Intellektuellen. Wer war dieser Ivan Illich, bevor er zum Liebling der Linken wurde? Edith Kohn ist dieser Frage erstmals anhand von bisher unbekanntem Archivmaterial, unter anderem aus Split und New York nachgegangen. Sie hat den Lebensweg Illichs rekonstruiert und seinen biographischen Äußerungen gegenübergestellt. Es entsteht das Bild einer Persönlichkeit, die tief in einem sehr konservativen Glauben wurzelte. Einem begnadeten Redner, der seine Vergangenheit teilweise neu erfand und das geistige Eigentum nicht sehr wichtig nahm.

Autorentext

Edith Kohn, Jg. 1953, hat an der Universität Frankfurt am Main Erziehungswissenschaften studiert. Sie promovierte dort über Leben und Werk von Ivan Illich. Hauptberuflich ist sie als Journalistin und Autorin tätig.



Klappentext

Kaum einer galt in der modernen Pädagogik so sehr als radikaler Reformer wie Ivan Illich. Seine Forderung, die Institution Schule abzuschaffen, wurde weltberühmt. Edith Kohn-Schmid geht der Frage nach, wer Illich war, bevor er der Star der Linken wurde. In bisher unbekanntem Archivmaterial entpuppte sich Illich als ein konservativer Traditionalist, der es mit geistigem Eigentum nicht genau nahm. Kaum einer galt in der modernen Pädagogik so sehr als ein radikaler Reformer wie der ehemalige Priester Ivan Illich. Er trat auf wie ein Heilsbringer, der die Industriegesellschaften das Fürchten lehren wollte. Schulen sollten als Institutionen abgeschafft, große Krankenhauskomplexe durch gemeindenahe Versorgung ersetzt werden. In sein CIDOC, ein Lern- und Begegnungszentrum in Cuernavaca/Mexiko pilgerten die Stars der amerikanischen Intellektuellen. Wer war dieser Ivan Illich, bevor er zum Liebling der Linken wurde? Edith Kohn-Schmidt ist dieser Frage erstmals anhand von bisher unbekanntem Archivmaterial, unter anderem aus Split und New York nachgegangen. Sie hat den Lebensweg Illichs rekonstruiert und seinen biographischen Äußerungen gegenübergestellt. Es entsteht das Bild einer Persönlichkeit, die tief in einem sehr konservativen Glauben wurzelte. Einem begnadeten Redner, der seine Vergangenheit teilweise neu erfand und das geistige Eigentum nicht sehr wichtig nahm.

Produktinformationen

Titel: Der ganz andere Ivan Illich
Untertitel: Wie ein Priester zum Verkünder wurde
Autor:
EAN: 9783779928539
ISBN: 978-3-7799-2853-9
Format: Paperback
Herausgeber: Juventa Verlag GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 274
Gewicht: 446g
Größe: H231mm x B149mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.08.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1. Aufl. 13.08.2012
Land: DE

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