

Beschreibung
Die Japaner mussten bereits sehr früh das ganze Ausmaß der Umweltzerstörung erleiden. Nach den Jahren der offiziell geförderten umweltbelastenden Industriepolitik bis zur Mitte der sechziger Jahre folgte eine Übergangsphase mit einer neuartigen Umweltgesetzgeb...Die Japaner mussten bereits sehr früh das ganze Ausmaß der Umweltzerstörung erleiden. Nach den Jahren der offiziell geförderten umweltbelastenden Industriepolitik bis zur Mitte der sechziger Jahre folgte eine Übergangsphase mit einer neuartigen Umweltgesetzgebung, welche später in die heutige technokratische Umweltpolitik einfloss. Gegenwärtig gehören Japans Umweltgesetze und das gut ausgebaute Umweltinformationssystem zu den progressivsten der modernen Welt. Ziel dieser Arbeit ist es, einerseits die Strukturen und die Dynamik des sozialräumlichen Wandels auf der Makroebene des Ballungsraumes Tokyo zu erarbeiten und andererseits diese Prozesse in der Unterstadt mit Hilfe empirischer Untersuchungen in der Nachbarschaft Ojima (Stadtbezirk Koto) aufzuzeigen. Besonderes Interesse gilt dabei der aktuellen Umweltbelastung in Tokyo und der Rolle der ökologischen Bürgerbewegung
Vom April 1986 bis Anfang Mai 1987 arbeitete ich als Research Fellow am Geographischen Institut der Universität Tokyo (Todai). Meine Forschung in Japan wurde dank der Unterstützung folgender Schweizer Stiftungen ermöglicht: Max Geldner Stiftung (Basel), Freiwillige Akademische Gesellschaft (Basel), Freie Akademische Stiftung (Basel) und Volkart Stiftung (Winterthur). Ich danke Herrn Professor T. Yamaguchi und seinen Institutsangehörigen in Komaba für die freundliche Unterstützung meiner Arbeit in Tokyo. Ebenso sei Herrn Professor T. Ukita und seinen Mitarbeitern, den Herren Professoren N. Aoki, K. Ashikaga und T. Fujii, für die äusserst herzliche Aufnahme während meines dreimonatigen Forschungsaufenthaltes am Geographischen Insti tut der Universität Kyoto (Kyodai) gedankt Mein besonderer Dank gehört Herrn Professor M. Ishii, dem Vorsteher des Geographischen Instituts der Meiji Universität Tokyo, und seiner Familie für die grosszügige Aufnahme in ihrem Haus in Chidoricho. Nicht zuletzt sei sein Student, Herr M. Tatematsu, dankend zu erwähnen. Er erleichterte mir den Einstieg in die shitamachi-Welt von Ojima. Im weiteren habe ich das kritische Interesse von Prof. Y. Ito (Keio Universität Tokyo), Prof. A. Takeuchi (Nippon Institute of Technology Tokyo), Prof. K. Yamamoto (Hosei Universität Tokyo) und von Herrn K. Murakami (Institut for Areal Studies Tokyo) für meine Arbeit ebenfalls sehr geschätzt Grete und Simon Hemus danke ich für ihre Hilfe und Freundschaft während meiner Zeit in Yoyogi-Uehara. Grosser Dank gebührt auch Frau V. Kintera für das Erstellen der Druckvorlage und Frau L. Baumann für die Reinzeichnung der Abbildungen.
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