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Die europäische Banise

  • Fester Einband
  • 527 Seiten
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Leseprobe
Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient d... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Frühe Neuzeit hat in den Geschichts- und Kulturwissenschaften ein eigenes Profil gewonnen. Die Buchreihe Frühe Neuzeit dient der Grundlagenforschung in Gestalt von Editionen, Monographien und Sammelbänden. Sie strebt nicht die großräumige Überschau an, die vorschnelle Synthese oder prätentiöse Konstruktion, sondern nimmt den Umweg über die Arbeit am Detail und die Erkundung verschütteter Traditionszusammenhänge. Ein besonderer Akzent liegt auf Untersuchungen, welche die Grenzen der Fachdisziplin überschreiten.

Die "Asiatische Banise" (1689) von Heinrich Anshelm von Zigler und Kliphausen (1663 1697) war der erfolgreichste Roman der deutschen Barockliteratur und der berühmteste deutsche Roman vor Goethes Werther". Wie dieser überschritt er nicht nur Gattungs-, sondern auch Sprachgrenzen. Der Roman und seine 1724 erstmals aufgelegte Fortsetzung von Johann Georg Hamann wurden im 18. Jahrhundert ins Schwedische, Russische, Niederländische und Französische übersetzt. Die einzigartige Rezeptionsgeschichte der "Asiatischen Banise" wird in dem interdisziplinär angelegten Sammelband erstmals dokumentiert und analysiert. Die Beiträge zur deutschsprachigen Wirkungsgeschichte befassen sich u.a. mit den Banise-Opern, -Dramen und -Gedichten, der Fortsetzung des Romans und seiner Bewertung der im 18. und 19. Jahrhundert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der europäischen Rezeption. Am Beispiel der zahlreichen Übersetzungen werden u. a. Fragen des Kulturtransfers und der Rezeption eines deutschen asiatischen Romans in anderen kulturellen Kontexten beleuchtet. Die historisch-kritische und kommentierte Edition der "Asiatischen Banise" ist in der Reihe "Frühe Neuzeit" erschienen.

Autorentext

Dieter Martin, University ofFreiburg; Karin Vorderstemann, University ofHamburg.



Klappentext
Die "Asiatische Banise" (1689) von Heinrich Anshelm von Zigler und Kliphausen (1663-1697) war der erfolgreichste Roman der deutschen Barockliteratur und der berühmteste deutsche Roman vor Goethes Werther". Wie dieser überschritt er nicht nur Gattungs-, sondern auch Sprachgrenzen. Der Roman und seine 1724 erstmals aufgelegte Fortsetzung von Johann Georg Hamann wurden im 18. Jahrhundert ins Schwedische, Russische, Niederländische und Französische übersetzt. Die einzigartige Rezeptionsgeschichte der "Asiatischen Banise" wird in dem interdisziplinär angelegten Sammelband erstmals dokumentiert und analysiert. Die Beiträge zur deutschsprachigen Wirkungsgeschichte befassen sich u.a. mit den Banise-Opern, -Dramen und -Gedichten, der Fortsetzung des Romans und seiner Bewertung der im 18. und 19. Jahrhundert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der europäischen Rezeption. Am Beispiel der zahlreichen Übersetzungen werden u. a. Fragen des Kulturtransfers und der Rezeption eines deutschen asiatischen Romans in anderen kulturellen Kontexten beleuchtet. Die historisch-kritische und kommentierte Edition der "Asiatischen Banise" ist in der Reihe "Frühe Neuzeit" erschienen.

Produktinformationen

Titel: Die europäische Banise
Untertitel: Rezeption und Übersetzung eines barocken Bestsellers
Editor:
EAN: 9783110288841
ISBN: 978-3-11-028884-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 527
Gewicht: 903g
Größe: H236mm x B164mm x T35mm
Jahr: 2012