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Die Ausübung nationaler Wahlrechte im Hinblick auf die Zielsetzungen der 4. EG-Richtlinie

  • Kartonierter Einband
  • 336 Seiten
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Nach jahrelangen Vorarbeiten gelang es dem Ministerrat der EG im Sommer 1978, eine vierte EG-Richtlinie zum Gesellschaftsrecht zu ... Weiterlesen
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Beschreibung

Nach jahrelangen Vorarbeiten gelang es dem Ministerrat der EG im Sommer 1978, eine vierte EG-Richtlinie zum Gesellschaftsrecht zu verab schieden. Sie wurde in GroBbritannien im Jahre 1981, in der Bundesre publik dagegen erst Ende 1 985 in nationales Recht transformiert. Wesentliche Zielsetzungen der Richtlinie sind der Schutz von Gesellschaftern und Dritten und die Schaffung gleichwertiger We- bewerbsbedingungen fur Kapitalgesellschaften im Gemeinsamen Markt. In einer Vielzahl von Fragen haben sich die Mitgliedstaaten nicht auf eine einheitliche Regelung einigen konnen. Daher enthalt die Richtlinie etliche nationale Wahlrechte, die es den Mitgliedstaaten gestatten, eine bestimmte Materie in unterschiedlicher Weise zu regeln. Bei dieser Rechtslage drangt sich die Frage auf, ob und ggf. in welchem MaBe durch eine unterschiedliche Ausubung dieser Wahlrechte die Zielsetzungen der 4. EG-Richtlinie . beeintrachtigt werden. Frau Gimpel-Kloos untersucht dies fur die beiden Lander GroBbritannien und Bundesrepublik Deutschland. Dazu werden aile Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, die auf nationalen Wahlrechten basieren, erlautert, bezuglich bilanzpolitischer Gestaltungsmog lichkeiten analysiert und gegenubergestellt. Die wesentlichen Abweichungen werden im Hinblick auf die genannten Richtlinienziele sowohl einzeln beurteilt als auch einer Gesamtwurdigung unterzogen. Mit ihrer Analyse betritt die Autorin wissenschaftliches Neuland. Trotz der zweifellos groBen Relevanz des Themas fur die Praxis gibt es kaum fun dierte betriebswirtschaftlich ausgerichtete Analysen, die sich mit der Ausubung der Wahlrechte in verschiedenen EG-Staaten beschaftigen. Das von der Verfasserin gewahlte Thema ist deshalb sowohl aus wissen schaftlicher Sicht als auch aus Sicht der Praxis von groBem Interesse. Ich wunsche der Arbeit eine freundliche Aufnahme in Wissenschaft und Praxis und eine moglichst weite Verbreitung.

Klappentext

Wesentliche Zielsetzungen der 4. EG-Richtlinie sind der Schutz von Gesellschaftern und Dritten und die Schaffung gleichwertiger Wettbewerbsbedingungen für Kapitalgesellschaften in der EG. Für die Transformation der Richtlinie in das nationale Recht der Mitgliedstaaten werden zahlreiche Wahlrechte eingeräumt, die es erlauben, spezielle Sachverhalte auf unterschiedliche Weise zu regeln. Welche nationalen Regelungen sind nun - nach Transformation der Richtlinie und ihrer Wahlrechte - entstanden, und wie sind diese im Hinblick auf die genannten Zielsetzungen zu beurteilen? Diese Fragestellung wird am Beispiel Großbritanniens und der Bundesrepublik Deutschland untersucht. Dazu werden die aus nationalen Wahlrechten resultierenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften erläutert, bezüglich bilanzpolitischer Gestaltungsmöglichkeiten analysiert und gegenübergestellt. Wesentliche Abweichungen werden im Hinblick auf die Richtlinienziele sowohl einzeln beurteilt als auch einer Gesamtwürdigung unterzogen. Die Arbeit bietet neben einer interessanten wissenschaftlichen Fragestellung eine Einführung in wichtige Grundlagen und spezielle Einzelfragen der britischen Rechnungslegung; sie ist sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus der Sicht der Praxis von großem Interesse.



Inhalt

1 Einleitung und Gang der Untersuchung.- 2 Rechtliche Grundlagen.- 2.1 Rechtliche Grundlagen der 4. EG-Richtlinie.- 2.1.1 Der EWG-Vertrag.- 2.1.2 Das Programm zur Rechtsangleichung im Gesellschaftsrecht.- 2.1.3 Richtlinien als Instrument der Rechtsangleichung.- 2.1.4 Harmonisierung von Rechnungslegungsvorschriften durch die 4. EG-Richtlinie.- 2.1.4.1 Entstehung der 4. EG-Richtlinie.- 2.1.4.2 Regelungsumfang der 4. EG-Richtlinie.- 2.1.4.3 Nationale Wahlrechte.- 2.1.4.3.1 Definition und Abgrenzungen.- 2.1.4.3.2 Systematik der Richtlinien-Wahlrechte.- 2.1.4.3.3 Arten nationaler Wahlrechte.- 2.1.4.3.3.1 Unternehmensspezifische Wahlrechte.- 2.1.4.3.3.2 Materielle Wahlrechte.- 2.1.4.3.3.3 Wahlrechte bezüglich Form und Inhalt sowie sonstige Wahlrechte.- 2.2 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Rechnungslegung in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland.- 2.2.1 Einleitung.- 2.2.2 Die Regulierung der Rechnungslegung.- 2.2.2.1 Großbritannien.- 2.2.2.1.1 Die Companies Acts.- 2.2.2.1.2 Statements of Standard Accounting Practice.- 2.2.2.1.3 Sonstige Einflußfaktoren.- 2.2.2.2 Bundesrepublik Deutschland.- 2.2.2.2.1 Das Bilanzrichtlinien-Gesetz.- 2.2.2.2.2 Der Grundsatz der Maßgeblichkeit.- 2.2.3 Kurze Darstellung britischer Gesellschaftsformen.- 2.2.3.1 Einführung.- 2.2.3.2 Charakteristika der Private Companies.- 2.2.3.3 Charakteristika der Public Companies.- 2.2.4 Aufstellung, Inhalt, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses im Überblick.- 2.2.4.1 Vorbemerkung.- 2.2.4.2 Aufstellung und Inhalt.- 2.2.4.3 Prüfung und Offenlegung.- 2.2.5 Handelsrechtliche Grundsätze.- 2.2.5.1 Vorbemerkung.- 2.2.5.2 Gesetzlich kodifizierte Rechnungslegungsgrundsätze im Überblick.- 2.2.5.2.1 Allgemeine Grundsätze.- 2.2.5.2.2 Bewertungsgrundsätze.- 2.2.5.3 Einzelerörterung ausgewählter Grundsätze.- 2.2.5.3.1 Die Generalnorm des "true and fair view".- 2.2.5.3.1.1 Die Auslegung in Großbritannien.- 2.2.5.3.1.2 Die Auslegung in der Bundesrepublik Deutschland.- 2.2.5.3.2 Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit.- 2.2.5.3.2.1 Die Auslegung in Großbritannien.- 2.2.5.3.2.2 Die Auslegung in der Bundesrepublik Deutschland.- 3 Ermittlung und Analyse der Zielkonzeption der 4. EG-Richtlinie.- 3.1 Die Zielkonzeption der 4. EG-Richtlinie.- 3.1.1 Vorbemerkung.- 3.1.2 Allgemeine Zielsetzungen.- 3.1.2.1 Koordination von Schutzbestimmungen für Gesellschafter und Dritte.- 3.1.2.2 Schaffung gleichwertiger Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen.- 3.1.3 Jahresabschlußbezogene Zielsetzungen.- 3.1.3.1 Gleichwertigkeit hinsichtlich des Umfangs der zu veröffentlichenden finanziellen Angaben.- 3.1.3.2 Vergleichbarkeit und Gleichwertigkeit von Jahresabschlüssen.- 3.1.3.3 Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes.- 3.1.4 Zusammenfassung der Zielkonzeption 83 3.2 Analyse der Zielkonzeption.- 3.2.1 Vorbemerkungen.- 3.2.2 Die Funktion von Jahresabschlüssen als Grundlage der Entscheidungen externer Adressaten.- 3.2.2.1 Zahlungsbemessung.- 3.2.2.2 Information.- 3.2.2.2.1 Individuelle Entscheidungsverbesserung.- 3.2.2.2.1.1 Entscheidungen der Gläubiger.- 3.2.2.2.1.2 Entscheidungen der Anteilseigner.- 3.2.2.2.2 Verbesserung der Allokationseffizienz.- 3.2.2.2.3 Die Grundstruktur des Entscheidungsprozesses.- 3.2.2.3 Anforderungen an entscheidungsneutrale Rechnungslegung.- 3.2.2.3.1 Vorbemerkung.- 3.2.2.3.2 Vergleichbarkeit.- 3.2.2.3.3 Transparenz.- 3.2.3 Die Funktion von Jahresabschlüssen in der Wettbewerbssituation der Unternehmen.- 3.2.3.1 Direkte Wettbewerbsbeeinflussungen.- 3.2.3.2 Indirekte Wettbewerbsbeeinflussungen.- 3.2.3.3 Bilanzpolitische Zielsetzungen.- 3.2.3.4 Anforderungen an wettbewerbsneutrale Rechnungslegung.- 3.2.3.4.1 Vorbemerkung.- 3.2.3.4.2 Gleicher Umfang bilanzpolitischer Gestaltungsmöglichkeiten.- 3.2.3.4.3 Gleicher Umfang der Erläuterungspflichten.- 3.2.4 Konsequenzen für Analyse und Vergleich der Wahlrechte.- 4 Transformierte nationale Wahlrechte im Bereich der Bilanzierung und Bewertung der Aktiva.- 4.1 Die Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten.- 4.1.1 Vorbemerkung.- 4.1.2 Großbritannien.- 4.1.3 Bundesrepublik Deutschland.- 4.1.4 Vergleich.- 4.2 Die Anwendung von Verbrauchsfolgeverfahren.- 4.2.1 Vorbemerkung.- 4.2.2 Großbritannien.- 4.2.3 Bundesrepublik Deutschland.- 4.2.4 Vergleich.- 4.3 Alternative Bewertungsregeln in Großbritannien.- 4.3.1 Vorbemerkung.- 4.3.2 Einleitung.- 4.3.3 Gesetzliche Grundlagen.- 4.3.4 Regelungen der Berufsverbände.- 4.3.4.1 Kapitalerhaltungskonzepte.- 4.3.4.2 Ermittlung der Gegenwartswerte.- 4.3.5 Ausweisregelungen.- 4.3.6 Würdigung.- 4.4 Abschreibungen.- 4.4.1 Vorbemerkung.- 4.4.2 Großbritannien.- 4.4.2.1 Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen.- 4.4.2.2 Abschreibung neubewerteter Vermögensgegenstände.- 4.4.3 Bundesrepublik Deutschland.- 4.4.3.1 Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen.- 4.4.3.2 Steuerrechtliche Abschreibungen.- 4.4.3.3 Wertaufholung.- 4.4.4 Vergleich.- 4.5 Aufwendungen für die Errichtung und Erweiterung des Unternehmens.- 4.5.1 Vorbemerkung.- 4.5.2 Großbritannien.- 4.5.3 Bundesrepublik Deutschland.- 4.5.4 Vergleich 183 4.6 Immaterielle Vermögensgegenstände.- 4.6.1 Originäre immaterielle Vermögensgegenstände in Großbritannien.- 4.6.1.1 Vorbemerkung.- 4.6.1.2 Forschungs- und Entwicklungskosten.- 4.6.1.2.1 Bilanzierung und Bewertung.- 4.6.1.2.2 Würdigung.- 4.6.1.3 Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände.- 4.6.1.3.1 Bilanzierung und Bewertung.- 4.6.1.3.2 Würdigung.- 4.6.2 Der derivative Firmenwert.- 4.6.2.1 Großbritannien.- 4.6.2.2 Bundesrepublik Deutschland.- 4.6.2.3 Vergleich.- 5 Transformierte nationale Wahlrechte im Bereich der Bilanzierung und Bewertung der Passiva.- 5.1 Rücklagen.- 5.1.1 Vorbemerkung.- 5.1.2 Gesetzliche Rücklage in der Bundesrepublik Deutschland.- 5.1.3 Rücklage für eigene Aktien.- 5.1.3.1 Großbritannien.- 5.1.3.2 Bundesrepublik Deutschland.- 5.1.4 Würdigung und Vergleich.- 5.2 Aufwandsrückstellungen.- 5.2.1 Vorbemerkung.- 5.2.2 Großbritannien.- 5.2.3 Bundesrepublik Deutschland.- 5.2.3.1 Rückstellungen für konkrete zukünftige Aufwendungen.- 5.2.3.2 Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung und Abraumbeseitigung.- 5.2.4 Vergleich.- 5.3 Rückstellungen für latente Steuern.- 5.3.1 Vorbemerkung.- 5.3.2 Großbritannien.- 5.3.3 Bundesrepublik Deutschland.- 5.3.4 Vergleich.- 6 Beurteilung der Vergleichsergebnisse.- 6.1 Charakterisierung der Unterschiede.- 6.2 Einzelanalyse konzeptioneller Unterschiede.- 6.2.1 Maßgeblichkeitsprinzip und Generalnorm.- 6.2.2 Anschaffungswertprinzip und inflationsbereinigte Rechnungslegung.- 6.2.3 Einflußnahme gesellschaftlicher Gruppierungen.- 6.3. Ausblick.- Anhang I: Synoptische Darstellung gesetzlich kodifizierter Grundsätze.- Anhang II: Bilanzgliederungen nach dem Companies Act 1985.

Produktinformationen

Titel: Die Ausübung nationaler Wahlrechte im Hinblick auf die Zielsetzungen der 4. EG-Richtlinie
Untertitel: dargestellt am Beispiel Großbritanniens und der Bundesrepublik Deutschland
Autor:
EAN: 9783790805222
ISBN: 978-3-7908-0522-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Physica-Verlag HD
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 336
Gewicht: 579g
Größe: H244mm x B170mm x T18mm
Jahr: 1990

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