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Die kaspischen Energieressourcen und diegeoökonomischen Interessen der USA

  • Kartonierter Einband
  • 500 Seiten
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Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erschienen die unabhängigen Staaten der Kaspischen Region auf der globalen politischen Bühn... Weiterlesen
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Beschreibung

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erschienen die unabhängigen Staaten der Kaspischen Region auf der globalen politischen Bühne und im Visier der westlichen Mächte. Seitdem wird vor allem von den USA versucht, ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen in der Region durchzusetzen und gleichzeitig den Einfluss Russlands einzudämmen. Die USA verfolgen ihre Ziele durch die Einbindung einiger Regierungen Zentralasiens und des Kaukasus in Programme wie die "Partnership for Peace" oder der Koalition im "War on Terror". Von einer geopolitischen Perspektive erscheint die Europäische Union als Junior-Partner der USA in der Region. Beide sind in Afghanistan militärisch beteiligt und haben im Rahmen von NATO und OSZE bewaffnete Truppen in mehreren Ländern der Kaspischen Region stationiert. Durch die Verfolgung einer Strategie der Eindämmung versuchen die westlichen Mächte den Einfluss Russlands sowie der regionalen Mächte wie Iran und China zu begrenzen. Dennoch kann man bei einer Betrachtung aus einer geoökonomischen Perspektive von einem regionalen Wettbewerb zwischen den USA und der EU sprechen. Der Zugang zu den Energie-Ressourcen der Region ist für die USA ebenso wichtig wie für die EU. Während die "Baku-Tiblissi-Ceyhan-Pipeline" unter amerikanischer Aufsicht errichtet wurde, werden die europäischen Interessen Rund um den Bau der "Nabucco-Pipeline" offensichtlich. Außerdem strebt Russland, gestützt auf die aus Sowjetzeiten vorhandene Pipeline-Infrastruktur, erneut nach politischem und wirtschaftlichen Einfluss auf sein "Nahes Ausland", während der Westen an der Integration der kaspischen Länder in die Weltwirtschaft interessiert sind. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den geopolitischen und geoökonomischen Auswirkungen der Integration der kaspischen Region in die Weltwirtschaft sowohl aus theoretischer als auch empirischer Perspektive.

Autorentext

Behrooz Abdolvand, Dr. rer. Pol., Geboren 1956, arbeitet seit 1998 am Otto-Suhr-Institut an der Freien Universität Berlin als Dozent für internationale Beziehungen und Energiepolitik. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Energie-und Machtpolitik der Staaten in der Region des Greater-Middle-East. Seit 2002 ist er als Berater im Energiesektor tätig.

Klappentext

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erschienen die unabhängigen Staaten der Kaspischen Region auf der globalen politischen Bühne und im Visier der westlichen Mächte. Seitdem wird vor allem von den USA versucht, ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen in der Region durchzusetzen und gleichzeitig den Einfluss Russlands einzudämmen. Die USA verfolgen ihre Ziele durch die Einbindung einiger Regierungen Zentralasiens und des Kaukasus in Programme wie die "Partnership for Peace" oder der Koalition im "War on Terror". Von einer geopolitischen Perspektive erscheint die Europäische Union als Junior-Partner der USA in der Region. Beide sind in Afghanistan militärisch beteiligt und haben im Rahmen von NATO und OSZE bewaffnete Truppen in mehreren Ländern der Kaspischen Region stationiert. Durch die Verfolgung einer Strategie der Eindämmung versuchen die westlichen Mächte den Einfluss Russlands sowie der regionalen Mächte wie Iran und China zu begrenzen. Dennoch kann man bei einer Betrachtung aus einer geoökonomischen Perspektive von einem regionalen Wettbewerb zwischen den USA und der EU sprechen. Der Zugang zu den Energie-Ressourcen der Region ist für die USA ebenso wichtig wie für die EU. Während die "Baku-Tiblissi-Ceyhan-Pipeline" unter amerikanischer Aufsicht errichtet wurde, werden die europäischen Interessen Rund um den Bau der "Nabucco-Pipeline" offensichtlich. Außerdem strebt Russland, gestützt auf die aus Sowjetzeiten vorhandene Pipeline-Infrastruktur, erneut nach politischem und wirtschaftlichen Einfluss auf sein "Nahes Ausland", während der Westen an der Integration der kaspischen Länder in die Weltwirtschaft interessiert sind. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den geopolitischen und geoökonomischen Auswirkungen der Integration der kaspischen Region in die Weltwirtschaft sowohl aus theoretischer als auch empirischer Perspektive.

Produktinformationen

Titel: Die kaspischen Energieressourcen und diegeoökonomischen Interessen der USA
Untertitel: Die Kaspische Region in einer multipolaren Welt
Autor:
EAN: 9783836490160
ISBN: 978-3-8364-9016-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 500
Gewicht: 764g
Größe: H222mm x B151mm x T32mm
Veröffentlichung: 01.12.2008
Jahr: 2008