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Das Fegefeuer im Wandel der Zeit

  • Kartonierter Einband
  • 20 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Freie Universität ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein wichtiges Kriterium jeder der zahlreichen Weltreligionen ist es, den Gläubigen eine Welt nach dem Tod anzubieten und zu erklären. Das Jenseits spielt eine große Rolle als Horizont der gläubigen Gesellschaften.

Da im Christentum, nach dem Sturz der Engel eigentlich nur die Hölle und der Himmel in den heiligen Schriften thematisiert worden sind, hatte der mittelalterliche Mensch nur die Möglichkeit, entweder ein asketisches Leben zu führen, oder die ewige Verdammnis zu erfahren. Im Laufe der Jahrhunderte des Mittelalters wurde diese Situation der zwei Möglichkeiten gemildert: Der Begriff der Hölle wurde durch die Entwicklung des Fegefeuers entschärft.
Das Mysterium des Purgatoriums ist dennoch stark mit dem Begriff der Hölle und der darin herrschenden Teufel verknüpft. Es greift Motive auf, die bereits in früheren Religionen bekannt sind: Finsternis, Feuer, Martern, Prüfung, etc. Der "Mittlere Weg" - d h. der Ort, an dem die Seelen weder als gut noch als böse klassifiziert werden, begegnet einem schon im Hinduismus, in Form der Reinkarnation. Die guten Seelen werden nach einer Reise ins Licht in Brahmas Welt aufgenommen, die Bösen werden als Würmer und Insekten wiedergeboren, und nur die Durchschnittlichen werden als Menschen reinkarniert. Das Fegefeuer enthält ähnliche Motive: der Vergleich der Finsternis und des Lichts, die Vorstellung eines mittleren Heilswegs, eine Zeit der Prüfung und der positiven Veränderung des Seelenzustandes zwischen dem Tod und dem Gericht.

In dieser Arbeit wird die Entwicklung der Idee des Fegefeuers dargestellt, indem antike Religionen betrachtet und Bezüge zu den "moderneren" mittelalterlichen Vorstellungen aufgezeigt werden. Im weiteren Verlauf wird die Blütezeit des Fegefeuers im Mittelalter betrachtet, die Etablierung dieser Idee und ihre Spiegelung in der Dichtung.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein wichtiges Kriterium jeder der zahlreichen Weltreligionen ist es, den Gläubigen eine Welt nach dem Tod anzubieten und zu erklären. Das Jenseits spielt eine große Rolle als Horizont der gläubigen Gesellschaften. Da im Christentum, nach dem Sturz der Engel eigentlich nur die Hölle und der Himmel in den heiligen Schriften thematisiert worden sind, hatte der mittelalterliche Mensch nur die Möglichkeit, entweder ein asketisches Leben zu führen, oder die ewige Verdammnis zu erfahren. Im Laufe der Jahrhunderte des Mittelalters wurde diese Situation der zwei Möglichkeiten gemildert: Der Begriff der Hölle wurde durch die Entwicklung des Fegefeuers entschärft. Das Mysterium des Purgatoriums ist dennoch stark mit dem Begriff der Hölle und der darin herrschenden Teufel verknüpft. Es greift Motive auf, die bereits in früheren Religionen bekannt sind: Finsternis, Feuer, Martern, Prüfung, etc. Der "Mittlere Weg" - d h. der Ort, an dem die Seelen weder als gut noch als böse klassifiziert werden, begegnet einem schon im Hinduismus, in Form der Reinkarnation. Die guten Seelen werden nach einer Reise ins Licht in Brahmas Welt aufgenommen, die Bösen werden als Würmer und Insekten wiedergeboren, und nur die Durchschnittlichen werden als Menschen reinkarniert. Das Fegefeuer enthält ähnliche Motive: der Vergleich der Finsternis und des Lichts, die Vorstellung eines mittleren Heilswegs, eine Zeit der Prüfung und der positiven Veränderung des Seelenzustandes zwischen dem Tod und dem Gericht. In dieser Arbeit wird die Entwicklung der Idee des Fegefeuers dargestellt, indem antike Religionen betrachtet und Bezüge zu den "moderneren" mittelalterlichen Vorstellungen aufgezeigt werden. Im weiteren Verlauf wird die Blütezeit des Fegefeuers im Mittelalter betrachtet, die Etablierung dieser Idee und ihre Spiegelung in der Dichtung.

Produktinformationen

Titel: Das Fegefeuer im Wandel der Zeit
Autor:
EAN: 9783638765213
ISBN: 978-3-638-76521-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 45g
Größe: H210mm x B148mm x T1mm
Jahr: 2007