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Badekultur

  • Kartonierter Einband
  • 40 Seiten
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Beschreibung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 40. Kapitel: Bad, Bäder-Antisemitismus, Whirlpool, Balneologie, Badebekleidung, Sandbad, Bader, Jacuzzi, Museum der Badekultur, Schaumbad, Kur, Badekarre, Quietscheentchen, Baderegeln, Schwimmbad & Sauna, Spa, Herren im Bad, Badebude, Schlackenbad, Isländische Badekultur, Sudatorium, Onsen-Tamago, Caldarium, Tepidarium, Frigidarium, Bademuseum Bad Elster, Guðrúnarlaug, Elbebadetag, Krossnes, Snorralaug. Auszug: Der Begriff Badekultur bezieht sich auf das Baden in warmem oder kaltem Wasser, das in erster Linie der Reinigung dient, aber auch der Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Das Dampfbad, heute zur Sauna gezählt, diente ebenfalls diesem Zweck. Die Ursprünge der europäischen Badekultur liegen in der Antike, als öffentliche Badehäuser auch eine wichtige soziale Funktion hatten. In der Neuzeit ist die Badekultur eng mit der Entstehung von Kurorten mit Thermalquellen sowie Seebädern verbunden. Über private Badezimmer verfügte die große Masse der europäischen Bevölkerung erst ab dem 20. Jahrhundert. Die Bedeutung des Bades in verschiedenen Epochen war immer eng mit den jeweils herrschenden Vorstellungen von Hygiene verknüpft. Der Traum vom Bad im Jungbrunnen (Gemälde von Lucas Cranach d. J., 16. Jahrhundert) Die ersten größeren Badeanlagen fanden sich unter anderem in den Städten der Indus-Kultur (um 2500 1900 v. Chr.). In Mohenjo-Daro lag ein Bad auf der Zitadelle und befand sich in einem Gebäude mit einem 7 × 12 m großen und 2,4 m tiefen Becken, in das zwei Treppen hinabführten. Die Wasserversorgung erfolgte über Brunnen. Die Größe der Anlage deutet an, dass dieses Bad nicht nur der Körperreinigung, sondern wohl auch rituellen Zwecken und dem Vergnügen am Baden dienen sollte. Aber nicht nur in diesem wohl öffentlichen Gebäude fand man Badeeinrichtungen, sondern auch in vielen Häusern der Stadt, die auf ein ausgeprägtes Hygienebedürfnis der Bewohner, vielleicht aber auch auf rituelle Waschungen schließen lassen. Weitere frühe Badeanlagen sind aus dem Alten Reich des Alten Ägyptens (ca. 2700 2200 v. Chr.), aus Mari in Mesopotamien (um 2000 v. Chr.), auch aus Knossos in der Minoischen Kultur (um 2000 v. Chr.) sowie aus der Mykenischen Kultur (um 1600 v. Chr.) bekannt. Rekonstruierte Wanne in einem Haus in OlynthIm antiken Griechenland und bei den Römern hatte die Badekultur einen sehr hohen Stellenwert. Schon etwa 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung gab es auf

Klappentext

Quelle: Wikipedia. Seiten: 40. Kapitel: Bad, Bäder-Antisemitismus, Whirlpool, Balneologie, Badebekleidung, Sandbad, Bader, Jacuzzi, Museum der Badekultur, Schaumbad, Kur, Badekarre, Quietscheentchen, Baderegeln, Schwimmbad & Sauna, Spa, Herren im Bad, Badebude, Schlackenbad, Isländische Badekultur, Sudatorium, Onsen-Tamago, Caldarium, Tepidarium, Frigidarium, Bademuseum Bad Elster, Guðrúnarlaug, Elbebadetag, Krossnes, Snorralaug. Auszug: Der Begriff Badekultur bezieht sich auf das Baden in warmem oder kaltem Wasser, das in erster Linie der Reinigung dient, aber auch der Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Das Dampfbad, heute zur Sauna gezählt, diente ebenfalls diesem Zweck. Die Ursprünge der europäischen Badekultur liegen in der Antike, als öffentliche Badehäuser auch eine wichtige soziale Funktion hatten. In der Neuzeit ist die Badekultur eng mit der Entstehung von Kurorten mit Thermalquellen sowie Seebädern verbunden. Über private Badezimmer verfügte die große Masse der europäischen Bevölkerung erst ab dem 20. Jahrhundert. Die Bedeutung des Bades in verschiedenen Epochen war immer eng mit den jeweils herrschenden Vorstellungen von Hygiene verknüpft. Der Traum vom Bad im Jungbrunnen (Gemälde von Lucas Cranach d. J., 16. Jahrhundert) Die ersten größeren Badeanlagen fanden sich unter anderem in den Städten der Indus-Kultur (um 2500-1900 v. Chr.). In Mohenjo-Daro lag ein Bad auf der "Zitadelle" und befand sich in einem Gebäude mit einem 7 × 12 m großen und 2,4 m tiefen Becken, in das zwei Treppen hinabführten. Die Wasserversorgung erfolgte über Brunnen. Die Größe der Anlage deutet an, dass dieses Bad nicht nur der Körperreinigung, sondern wohl auch rituellen Zwecken und dem Vergnügen am Baden dienen sollte. Aber nicht nur in diesem wohl öffentlichen Gebäude fand man Badeeinrichtungen, sondern auch in vielen Häusern der Stadt, die auf ein ausgeprägtes Hygienebedürfnis der Bewohner, vielleicht aber auch auf rituelle Waschungen schließen lassen. Weitere frühe Badeanlagen sind aus dem Alten Reich des Alten Ägyptens (ca. 2700-2200 v. Chr.), aus Mari in Mesopotamien (um 2000 v. Chr.), auch aus Knossos in der Minoischen Kultur (um 2000 v. Chr.) sowie aus der Mykenischen Kultur (um 1600 v. Chr.) bekannt. Rekonstruierte Wanne in einem Haus in OlynthIm antiken Griechenland und bei den Römern hatte die Badekultur einen sehr hohen Stellenwert. Schon etwa 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung gab es auf

Produktinformationen

Titel: Badekultur
Untertitel: Bad, Bäder-Antisemitismus, Whirlpool, Balneologie, Badebekleidung, Sandbad, Bader, Jacuzzi, Museum der Badekultur, Schaumbad, Kur, Badekarre, Quietscheentchen, Baderegeln, Schwimmbad & Sauna, Spa, Herren im Bad, Badebude, Schlackenbad
Editor:
EAN: 9781158766901
ISBN: 978-1-158-76690-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Anzahl Seiten: 40
Gewicht: 103g
Größe: H247mm x B189mm x T17mm
Jahr: 2011