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Organisationsstruktur und Rechtsnorm

  • Kartonierter Einband
  • 584 Seiten
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Zwischen Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft bestehen enge Bezie hungen, die in der Betriebswirtschaftslehre vor allem... Weiterlesen
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Beschreibung

Zwischen Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft bestehen enge Bezie hungen, die in der Betriebswirtschaftslehre vor allem auf den Gebieten des Rech nungswesens, der Steuerlehre und der Personalwirtschaft traditionell ihren nachhal tigsten Ausdruck finden. Auf anderen Teilgebieten, etwa auf dem der Absatzwirtschaft (z. B. Wettbewerbsgesetze) und der Produktionswirtschaft (z. B. Produzentenhaf tung), hat die Auseinandersetzung mit juristischen Normen in den letzten Jahren gr6Bere Bedeutung erlangt. In der betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie wird der EinfluB von Rechtsnormen auf organisatorische GestaltungsmaBnahlT!en schon lange gesehen und die Notwendigkeit einer starkeren Berucksichtigung des Beziehungsgefuges zwischen Rechtsnorm und Organisationsstruktur betont - der gegenwartige Stand der Auseinandersetzung mit diesen Fragen kann jedoch nicht befriedigen. Selbst die betriebswirtschaftlichen Beitrage zur Konzernorganisation, unbestritten die intensivsten Behandlungen der Implikationen rechtlicher Normen fUr die organisatorische Gestaltung komplexer Unternehmungen, kennen den Anspruch einer rigorosen, uberzeugenden Analyse noch nicht einl6sen. Die Grunde fUr dieses Defizit durften im wesentlichen im Untersuchungsobjekt liegen, das vor allem zwei Anforderungen stellt: Den Ruckgriff auf ein geschlossenes, die rechtlich relevanten Parameter der organisatorischen Strukturgestaltung wider spruchsfrei erfassendes organisationstheoretisches Konzept und die umfassende Berucksichtigung der weitgestreuten Gesetze sowie der relevanten Rechtsprechung. Die Arbeit meines Mitarbeiters Axel v. Werder erfullt diese Bedingungen in vorbildli cher Weise. Zwei Ergebnisse der Untersuchung mechte ich wegen ihrer besonderen Bedeutung fUr die betriebswirtschaftliche Organisationsforschung hervorheben. Es gelingt dem Verfasser, auf der Grundlage eines geschlossenen Modells betriebli cher Handlungen bzw.

Autorentext
Prof. Dr. Axel von Werder ist Inhaber des Lehrstuhls für Organisation und Unternehmensführung an der TU Berlin. Er ist Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex und Leiter des Berlin Center of Corporate Governance (BCCG). Darüber hinaus war er langjähriger Mitherausgeber der Zeitschrift Organization Science sowie Leiter des Arbeitskreises Organisation der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V.

Inhalt

Erster Teil: Gegenstand und Gang der Untersuchung.- A. Gegenstand der Untersuchung.- B. Gang der Untersuchung.- Zweiter Teil: Organisationstheoretische Analyse.- A. Entwicklung eines organisationstheoretischen Bezugsrahmens.- I. Stand der Organisationstheorie als ein Bestimmungsfaktor des organisationstheoretischen Bezugsrahmens.- 1. Anforderungen an den organisationstheoretischen Bezugsrahmen und Plan seiner Entwicklung.- 2. Systeminterpretation der Unternehmung.- 3. Organisationstheoretisch behandelte Systemdimensionen.- II. Fixierung des verwendeten organisationstheoretischen Bezugsrahmens.- 1. Organisationsbegriff.- a) Organisation als verhaltenssteuernde formelle Systemstruktur.- b) Einbezogene Systemdimensionen.- c) Kompetenz als Grundvariable der Organisation.- d) Zusammenfassende Definition des Organisationsbegriffs.- 2. Grundlegende Beziehungsarten zwischen Rechtsnormen und organisationsstrukturellen Entscheidungshandlungen.- B. Aufbauorganisatorische Aktionsparameter.- I. Ableitung aufbauorganisatorischer Aktionsparameter.- 1. Notwendigkeit einer Ableitung der Aktionsparameter.- 2. Charakter der Aktionsparameter.- 3. Abgrenzung der Aktionsparameter.- II. Spezifizierung der aufbauorganisatorischen Aktionsparameter.- 1. Segmentierung.- 2. Strukturierung.- 3. Kompetenzspaltung.- C. Untersuchungsraster der rechtsnormorientierten Analyse.- Dritter Teil: Rechtsnormorientierte Analyse.- A. Strukturierung.- I. Laterale Strukturierung.- 1. Laterale Zentralisationsrestriktionen und laterale Dezentralisationsunterstützungen.- a) Einheitsunternehmung.- aa) Identifizierung der Unternehmungsleitung unter Berücksichtigung von Rechtsnormen.- bb) Zentralisationsrestriktionen und Dezentralisationsunterstützungen aufgrund von Entscheidungskompetenzen der Hauptversammlung.- cc) Zentralisationsrestriktionen und Dezentralisationsunterstützungen aufgrund von Entscheidungskompetenzen des Aufsichtsrats.- dd) Zentralisationsrestriktionen und Dezentralisationsunterstützungen auf-grund von Entscheidungskompetenzen des Betriebsrats.- (1) Zuordnung der betriebsverfassungsrechtlichen Entscheidungskompetenzen.- (2) Zentralisationsrestriktionen.- (3) Dezentralisationsunterstützungen.- b) Konzernunternehmung.- aa) Identifizierung der Unternehmungsleitung unter Berücksichtigung von Rechtsnormen.- bb) Zentralisationsrestriktionen und Dezentralisationsunterstützungen aufgrund von Entscheidungskompetenzen der Hauptversammlung der Muttergesellschaft.- cc) Zentralisationsrestriktionen und Dezentralisationsunterstützungen auf-grund von Entscheidungskompetenzen des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft.- dd) Zentralisationsrestriktionen und Dezentralisationsunterstützungen auf-grund von Entscheidungskompetenzen des Konzernbetriebsrats.- 2. Laterale Dezentralisationsrestriktionen und laterale Zentralisationsunterstützungen.- a) Einheitsunternehmung.- b) Konzernunternehmung.- 3 Rechtsnorminduzierte Konsequenzen einer lateralen De-/Zentralisation.- a) Einheitsunternehmung.- b) Konzernunternehmung.- II. Vertikale Strukturierung.- 1. Vertikale Zentralisationsunterstützungen und vertikale Zentralisationsrestriktionen.- a) Einheitsunternehmung.- aa) Spezifizierung der Unternehmungsleitung.- bb) Gesellschaftsrechtliche Zentralisationsunterstützungen.- cc) Arbeitsrechtliche Zentralisationsunterstützungen und -restriktionen.- dd) Gesellschafts- und öffentlich-rechtliche Zentralisationsrestriktionen.- ee) Zulässiger Zentralisationsgrad.- b) Konzernunternehmung.- aa) Faktischer Konzern.- (1) Lokalisierung der Tochter-Unternehmensleitung.- (2) Zentral isationsunterstützungen und -restriktionen.- bb) Vertragskonzern.- cc) Eingliederungskonzern.- 2. Vertikale Dezentralisationsunterstützungen und vertikale Dezentralisationsrestriktionen.- a) Einheitsunternehmung.- aa) Unterscheidung vertikaler Dezentralisationsstufen.- bb) Übertragung von Entscheidungskompetenzen auf einzelne Vorstandsmitglieder.- cc) Übertragung von Entscheidungskompetenzen auf Arbeitnehmer.- (1) Delegation durch den Vorstand.- (2) Delegation durch einzelne Vorstandsmitglieder.- (3) Delegation zwischen Arbeitnehmern.- b) Konzernunternehmung.- aa) Isolierung der konzernspezifischen Dezentralisationsstufen.- bb) Dezentralisationsunterstützungen und -restriktionen.- 3. Rechtsnorminduzierte Konsequenzen vertikaler Strukturierung.- a) Einheitsunternehmung.- aa) Schwerpunkt der Konsequenzen.- bb) Konsequenzen einer vertikalen Zentralisation.- (1) Organinterne Zentralisation.- (2) Organübergreifende Zentralisation.- cc) Konsequenzen einer vertikalen Dezentralisation.- (1) Haftungsrechtliche Konsequenzen.- (a) Organinterne Dezentralisation.- (b) Organübergreifende Dezentralisation.- (c) Delegation zwischen Arbeitnehmern.- (2) Weitere Konsequenzen.- b) Konzernunternehmung.- aa) Schwerpunkt der Konsequenzen.- bb) Konsequenzen einer vertikalen Zentralisation.- (1) Haftungsrechtliche Konsequenzen.- (2) Aufsichtsratsrechtliche Konsequenzen.- (3) Berichtsrechtliche Konsequenzen im faktischen Konzern.- cc) Konsequenzen einer vertikalen Dezentralisation.- (1) Haftungsrechtliche Konsequenzen.- (2) Aufsichtsratsrechtliche Konsequenzen.- (3) Steuerrechtliche Konsequenzen.- (4) Kartellrechtliche Konsequenzen.- B. Segmentierung.- I. Segmentierungsunterstützungen und Segmentierungsrestriktionen.- 1. Einheitsunternehmung.- a) Unterstützungen und Restriktionen der Segmentierungsvarianten.- b) Unterstützungen und Restriktionen der Segmentierungsänderung.- aa) Konzeptionelle Einordnung.- bb) Unterstützungen und Restriktionen der Änderung des Organisationsmodells bei ressortgebundener Unternehmungsführung.- cc) Unterstützungen und Restriktionen der Änderung des Organisationsmodells bei ressortloser Unternehmungsführung sowie der Änderung der Organisationsformen.- (1) Zentralisationsunterstützungen und Dezentralisationsrestriktionen.- (2) Dezentralisationsunterstützungen und Zentralisationsrestriktionen.- (a) Laterale Dezentralisationsunterstützungen und laterale Zentralisationsrestriktionen.- (aa) Dezentralisationsunterstützungen und Zentralisationsrestriktionen aufgrund von Entscheidungskompetenzen der Hauptversammlung und des Aufsichtsrats.- (bb) Dezentralisationsunterstützungen und Zentralisationsrestriktionen aufgrund von Entscheidungskompetenzen des Betriebsrats.- (b) Vertikale Dezentralisationsunterstützungen und vertikale Zentralisationsrestriktionen.- 2. Konzernunternehmung.- a) Unterstützungen und Restriktionen der Segmentierungsvarianten.- b) Unterstützungen und Restriktionen der Segmentierungsänderung.- II. Rechtsnorminduzierte Konsequenzen der Segmentierung.- 1. Einheitsunternehmung.- a) Schwerpunkt der Konsequenzen.- b) Subsystemorientierte Konsequenzen.- aa) Eingrenzung.- bb) Betriebsverfassungsrechtliche Konsequenzen.- cc) Steuerrechtliche Konsequenzen.- c) Weitere Konsequenzen.- 2. Konzernunternehmung.- a) Schwerpunkt der Konsequenzen.- b) Gesellschaftsrechtliche Konsequenzen.- c) Steuerrechtliche Konsequenzen.- C. Kompetenzspaltung.- I. Kompetenzspaltungsunterstutzungen und Kompetenzspaltungsrestriktionen.- 1. Einheitsunternehmung.- a) Unterscheidung der KompetenzspaltungsEbenen.- b) Kompetenzspaltung auf Vorstands-Ebene.- c) Kompetenzspaltung auf Arbeitnehmer-Ebene.- 2. Konzernunternehmung.- a) Auswahl der Kompetenzspaltungs-Ebenen.- b) Unterstützungen und Restriktionen.- II. Rechtsnorminduzierte Konsequenzen der Kompetenzspaltung.- 1. Einheitsunternehmung.- a) Schwerpunkt der Konsequenzen.- b) Subsystemorientierte betriebsverfassungsrechtliche Konsequenzen.- c) Haftungsrechtliche Konsequenzen.- d) Weitere Konsequenzen.- 2. Konzernunternehmung.- a) Schwerpunkt der Konsequenzen.- b) Subsystemorientierte betriebsverfassungsrechtliche Konsequenzen.- c) Haftungsrechtliche Konsequenzen.- Vierter Teil: Zusammenfassung und Ausblick.- Rechtsquellenverzeichnis.- Abbildungsverzeichnis.- Abkürzungsverzeichnis.- Symbolverzeichnis.- Stichwortverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Organisationsstruktur und Rechtsnorm
Untertitel: Implikationen juristischer Vorschriften für die Organisation aktienrechtlicher Einheits- und Konzernunternehmungen
Autor:
EAN: 9783409131070
ISBN: 978-3-409-13107-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 584
Gewicht: 968g
Größe: H244mm x B169mm x T35mm
Jahr: 1986
Auflage: 1986
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