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Literarische Konstruktionen jüdischer Postkolonialität

  • Fester Einband
  • 582 Seiten
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Die Studie erforscht erstmals die Bedeutung des britischen Palästinamandats als Schwellenepoche für literarische Konstruktionen jü... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studie erforscht erstmals die Bedeutung des britischen Palästinamandats als Schwellenepoche für literarische Konstruktionen jüdischer Postkolonialität und eröffnet damit den Blick auf eine noch weitgehend unbeachtete Dimension des Jüdischen . Sie führt literatur- und kulturwissenschaftliche ebenso wie komparatistische Perspektiven zusammen und demonstriert, dass vor dem Hintergrund der Diastase von Diaspora und Israel sowie der historischen Bewegung des Zionismus und der postzionistischen Debatten das Mandat in einem Segment der neueren anglophonen jüdischen Literatur als Metonymie für jüdische Postkolonialität fungiert. Unter Rekurs auf deutsch-jüdische Prätexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, liest sie diese Texte im Zusammenhang mit der Entstehung eines postkolonialen jüdischen Imaginären, dessen jeweilige Ausformung mit unterschiedlichen Produktions- und Rezeptionskontexten in der anglophonen Diaspora interagiert. Sie versteht insbesondere jene Texte britisch-jüdischer Autoren, die sich mit dem Palästinamandat auseinandersetzen, als Konstituenten einer im Entstehen begriffenen Gegenliteratur, die durch die Ambivalenz jüdischer Existenz zwischen Antikolonialismus und Kolonialismus bestimmt ist und in kreativem Dialog mit postkolonialen Deutungsmustern steht.

Klappentext

Die Studie erforscht erstmals die Bedeutung des britischen Palästinamandats als Schwellenepoche für literarische Konstruktionen jüdischer Postkolonialität und eröffnet damit den Blick auf eine noch weitgehend unbeachtete Dimension des 'Jüdischen'. Sie führt literatur- und kulturwissenschaftliche ebenso wie komparatistische Perspektiven zusammen und demonstriert, dass vor dem Hintergrund der Diastase von Diaspora und Israel sowie der historischen Bewegung des Zionismus und der postzionistischen Debatten das Mandat in einem Segment der neueren anglophonen jüdischen Literatur als Metonymie für jüdische Postkolonialität fungiert. Unter Rekurs auf deutsch-jüdische Prätexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, liest sie diese Texte im Zusammenhang mit der Entstehung eines postkolonialen jüdischen Imaginären, dessen jeweilige Ausformung mit unterschiedlichen Produktions- und Rezeptionskontexten in der anglophonen Diaspora interagiert. Sie versteht insbesondere jene Texte britisch-jüdischer Autoren, die sich mit dem Palästinamandat auseinandersetzen, als Konstituenten einer im Entstehen begriffenen Gegenliteratur, die durch die Ambivalenz jüdischer Existenz zwischen Antikolonialismus und Kolonialismus bestimmt ist und in kreativem Dialog mit postkolonialen Deutungsmustern steht.

Produktinformationen

Titel: Literarische Konstruktionen jüdischer Postkolonialität
Untertitel: Das britische Palästinamandat in der anglophonen jüdischen Literatur
Autor:
EAN: 9783825356286
ISBN: 978-3-8253-5628-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Universitätsvlg. Winter
Genre: Englische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 582
Gewicht: 1105g
Größe: H246mm x B177mm x T42mm
Jahr: 2009
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