50% Rabatt auf ausgewählte E-Books! Jetzt profitieren.
Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Stellenlektüre Stifter - Foucault

  • Fester Einband
  • 196 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Die Reihe versammelt Forschung in deutscher und englischer Sprache, die die Trias aus Kultur, Text und Medium in ihrer wechselseit... Weiterlesen
20%
140.00 CHF 112.00
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

Die Reihe versammelt Forschung in deutscher und englischer Sprache, die die Trias aus Kultur, Text und Medium in ihrer wechselseitigen Bezogenheit zum Gegenstand der Untersuchung macht. Prozesse des Mitteilens und der Vermittlung entfalten sich stets in kulturellen Zusammenhängen, auf die sie auch zurückwirken. In der Reihe werden Kommunikationskulturen sowohl als Effekt von Formgebung als auch mit Blick auf ihre medialen Bedingungen untersucht.

Kann man den literarischen Text vom wissenschaftlichen Text strikt unterscheiden? Kann man die Grundoperationen der literaturwissenschaftlichen Arbeit- Lesen/Schreiben- von den Grundoperationen der Literatur- Lesen/Schreiben- trennen? Welchen Einfluß hat die Literatur auf ihre Beschreibung und umgekehrt? "Stellenlektüre" zeigt anhand von zwei zentralen Verfahren der Lektüre (Stelle und Analogie), die in den philologischen Disziplinen so evident als auch nicht beachtet sind, wie die Lektüre von Theorie in Literatur umschlägt und vice versa. Daß Diskurse in Gärten und Wolken in Theorien umschlagen, demonstriert die Lektüre von Adalbert Stifters "Der Nachsommer" und Michel Foucaults "Die Ordnung der Dinge". Der erste Teil der Arbeit diskutiert das Konzept der Selbstreferenz im kritischen Vergleich von Systemtheorie (N. Luhmann) und deconstruction (J. Derrida, P. de Man), die Analogie als selbstreferentielles Verfahren der Lektüre und den Zusammenhang von Romantheorie und Wissenssoziologie. Der erste Teil ist "Theorie der Lektüre", verspricht eine der "regelmäßigen Dissertationen" (Laurence Sterne) zu werden. Der zweite Teil der Arbeit ist die "Lektüre der Theorie". Er zeigt an den Komplexen Ordnung/Mathematik/Sprache, Wissenschaft/Kunst/Literatur und den impliziten Lektüreanweisungen (Rhetorik der Schrift und der Lektüre), die den "Nachsommer" und die "Ordnung der Dinge" auszeichnen, die Unwiderstehlichkeit der Stelle. "Ich habe in den 80 analysierten Aufsätzen genau 16858 Stellen gefunden, an denen in der Sprache der Literaturwissenschaftler typische Elemente der Dichtungssprache im definierten Sinne verwendet werden." (Hartmut Fricke) "Stellenlektüre" verspricht, daß nicht nur Zählbares dabei herauskommt.

Autorentext
Axel Fliethmann, geboren 1964, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation" in Köln, Dissertation 2001 mit der Arbeit "Stellenlektüre Stifter Foucault". Publikationen zur Literaturtheorie und Medientheorie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftsgeschichte, Medien- und Literaturtheorie sowie der europäische Roman im 19. Jahrhundert.

Produktinformationen

Titel: Stellenlektüre Stifter - Foucault
Untertitel: Diss.
Autor:
EAN: 9783484630277
ISBN: 978-3-484-63027-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 196
Gewicht: 452g
Größe: H230mm x B155mm x T16mm
Jahr: 2001
Auflage: Reprint 2016
Zuletzt angesehen
Verlauf löschen