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Entscheidungsspiele in Politik, Verwaltung und Wirtschaft

  • Kartonierter Einband
  • 260 Seiten
Entscheidung ist ein äußerst subtiler Vorgang menschlichen Verhaltens, eine Bewegung, die, einem Impulse folgend, den einen Bereic... Weiterlesen
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Beschreibung

Entscheidung ist ein äußerst subtiler Vorgang menschlichen Verhaltens, eine Bewegung, die, einem Impulse folgend, den einen Bereich verläßt, um in einen neuen (oder mehrere) ein zutauchen. Der Punkt dazwischen ist der, an dem die Entschei dung fällt oder getroffen wird, der Entscheidungsprozeß, das Vorgehen bis dahin. Das Bild, das vor einem auftaucht, ist das eines Vogels, den man abschießt, nachdem er eine Weile vor einem hergeflat tert ist. Der tödliche Treffer verwandelt das fliegenden Tier in ein Material der Küche. Er trennt das System der Jagd, dessen Ziel und Höhepunkt er ist, von dem der Ernäh rung, für das er eine Grundlage liefert. Der größte Teil der Entscheidungsliteratur sieht diesen Prozeß als einen gradlinig auf ein Ziel bezogenen Vorgang, wobei das Ziel zugleich ein Urteil und eine scharfe Tren nung, eine Zäsur bedeutet, mit dem der Prozeß abgeschlossen ist. Diese Sichtweise basiert auf dem Modell eines rational handelnden Akteurs - gleichgültig, ob es sich um einen in dividuellen oder kollektiven Entscheider handelt. Sie ist in einem Zusammenhang s. innvo 1 1 ,in dem es darum geht, einen meßbaren output zu optimieren, also z.B. in der Betriebs wirtschaft. Im politischen Bereich dagegen ist sie allen falls irreführend. Dies aus zwei Gründen: zum einen ist Politik nicht allein mit dem Gesichtspunkt rationalen Han delns zu fassen. Und zum zweiten ist politischer output nicht meßbar.

Klappentext

Entscheidung ist ein äußerst subtiler Vorgang menschlichen Verhaltens, eine Bewegung, die, einem Impulse folgend, den einen Bereich verläßt, um in einen neuen (oder mehrere) ein­ zutauchen. Der Punkt dazwischen ist der, an dem die Entschei­ dung fällt oder getroffen wird, der Entscheidungsprozeß, das Vorgehen bis dahin. Das Bild, das vor einem auftaucht, ist das eines Vogels, den man abschießt, nachdem er eine Weile vor einem hergeflat­ tert ist. Der tödliche Treffer verwandelt das fliegenden Tier in ein Material der Küche. Er trennt das System der Jagd, dessen Ziel und Höhepunkt er ist, von dem der Ernäh­ rung, für das er eine Grundlage liefert. Der größte Teil der Entscheidungsliteratur sieht diesen Prozeß als einen gradlinig auf ein Ziel bezogenen Vorgang, wobei das Ziel zugleich ein Urteil und eine scharfe Tren­ nung, eine Zäsur bedeutet, mit dem der Prozeß abgeschlossen ist. Diese Sichtweise basiert auf dem Modell eines rational handelnden Akteurs - gleichgültig, ob es sich um einen in­ dividuellen oder kollektiven Entscheider handelt. Sie ist in einem Zusammenhang s. innvo 1 1 ,in dem es darum geht, einen meßbaren output zu optimieren, also z.B. in der Betriebs­ wirtschaft. Im politischen Bereich dagegen ist sie allen­ falls irreführend. Dies aus zwei Gründen: zum einen ist Politik nicht allein mit dem Gesichtspunkt rationalen Han­ delns zu fassen. Und zum zweiten ist politischer output nicht meßbar.



Inhalt

Zur Konzeption des Entscheidungsspiels.- Die Empirie des Entscheidungsspiels.- Spielanalyse.

Produktinformationen

Titel: Entscheidungsspiele in Politik, Verwaltung und Wirtschaft
Autor:
EAN: 9783531116693
ISBN: 978-3-531-11669-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 260
Gewicht: 375g
Größe: H200mm x B250mm x T15mm
Jahr: 1983
Auflage: 1983