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Das weite Land

  • Taschenbuch
  • 304 Seiten
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Als Tragikomödie, Pantomime und Komödie faßt Arthur Schnitzler die drei Stücke dieses Bandes. Friedrich Hofreiter in 'Das wei... Weiterlesen
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Beschreibung

Als Tragikomödie, Pantomime und Komödie faßt Arthur Schnitzler die drei Stücke dieses Bandes. Friedrich Hofreiter in 'Das weite Land' ist ein Täter, aber kein Mörder, ein fast zwanghafter Spieler, immer bereit, sich von außen verführen zu lassen; ohne Glauben an sich und die Menschheit, muß er zerstören, weil er nicht lieben kann. So kommt es zur Katastrophe - willkürlich, sinnlos, ausgelöst durch die Person des Protagonisten. Obgleich er agiert, bleibt er im tieferen Sinne unfrei, getrieben, weil ohne Halt, ohne Ethik. Während Friedrich Hofreiter den Untergang beschwört, bricht - wie in 'Der Schleier der Pierrette' - in 'Professor Bernhard' das Unheil von außen herein. Aber selbst dort, wo Antisemitismus und Neid den jüdischen Arzt in die Enge zwingen, erhält dieser sich die innere Freiheit des Denkens und Handelns, begründet in einer Haltung konsequenter Toleranz, die ihm gebietet, auch dort zu verstehen, wo er nicht verstanden wird. In meisterlichen Dialogen zeichnet Arthur Schnitzler ein faszinierendes Bild der menschlichen Seele, in dem Leidenschaften entflammen und wieder vergehen, um endlich den Blick freizugeben über jenes "weite Land" auf die tiefe Einsamkeit des Individuums.

Autorentext
Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren. Nach dem Abitur studierte er Medizin, wurde Assistenzarzt an der Poliklinik und dann praktischer Arzt, bis er sich mehr und mehr seinen literarischen Arbeiten widmete. 1891 wurde Schnitzlers erstes Theaterstück uraufgeführt, 1895 erschien Schnitzlers erstes Buch bei S. Fischer in Berlin. Schnitzler starb als einer der größten österreichischen Erzähler und Dramatiker am 21. Oktober 1931 in Wien.

Klappentext

Als Tragikomödie, Pantomime und Komödie faßt Arthur Schnitzler die drei Stücke dieses Bandes. Friedrich Hofreiter in :Das weite Land9 ist ein Täter, aber kein Mörder, ein fast zwanghafter Spieler, immer bereit, sich von außen verführen zu lassen; ohne Glauben an sich und die Menschheit, muß er zerstören, weil er nicht lieben kann. So kommt es zur Katastrophe - willkürlich, sinnlos, ausgelöst durch die Person des Protagonisten. Obgleich er agiert, bleibt er im tieferen Sinne unfrei, getrieben, weil ohne Halt, ohne Ethik. Während Friedrich Hofreiter den Untergang beschwört, bricht - wie in :Der Schleier der Pierrette9 - in :Professor Bernhard9 das Unheil von außen herein. Aber selbst dort, wo Antisemitismus und Neid den jüdischen Arzt in die Enge zwingen, erhält dieser sich die innere Freiheit des Denkens und Handelns, begründet in einer Haltung konsequenter Toleranz, die ihm gebietet, auch dort zu verstehen, wo er nicht verstanden wird. In meisterlichen Dialogen zeichnet Arthur Schnitzler ein faszinierendes Bild der menschlichen Seele, in dem Leidenschaften entflammen und wieder vergehen, um endlich den Blick freizugeben über jenes "weite Land" auf die tiefe Einsamkeit des Individuums.

Inhalt
Das weite Land. Der Schleier der Pierette. Professor Bernhardi. Bibliographischer Nachweis

Produktinformationen

Titel: Das weite Land
Untertitel: Dramen 1910-1912
Autor:
EAN: 9783596115082
ISBN: 978-3-596-11508-2
Format: Taschenbuch
Herausgeber: Fischer Taschenb.
Genre: Lyrik & Dramatik
Anzahl Seiten: 304
Gewicht: 220g
Größe: H190mm x B118mm x T19mm
Jahr: 1993
Auflage: 10. A.
Land: DE
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