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Verhaltensökonomik im Recht des Arbeitnehmerurhebers in Deutschland und der Schweiz

  • Kartonierter Einband
  • 251 Nombre de pages
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Antina John beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der verhaltenssteuernden Wirkung rechtlicher Normen. Die Autorin legt dar, dass d... Lire la suite
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Description

Antina John beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der verhaltenssteuernden Wirkung rechtlicher Normen. Die Autorin legt dar, dass die Kenntnis dieser Wirkung in verschiedensten Bereichen von elementarer Bedeutung ist. Dies gilt insbesondere für die Gestaltung von Rechtsnormen de lege ferenda. Exemplarisch erfolgt die Darlegung am Beispiel des Arbeitnehmerurheberrechts.

Die Arbeit beschäftigt sich mit der verhaltenssteuernden Wirkung rechtlicher Normen. Antina John legt dar, dass die Kenntnis dieser Wirkung in verschiedensten Bereichen von elementarer Bedeutung ist. Exemplarisch erfolgt die Darlegung am Beispiel des Rechtstransfers im Arbeitnehmerurheberrecht bei Pflichtwerken und dies rechtsvergleichend für das deutsche und schweizerische Recht. Diese verhaltensökonomische Untersuchung gewinnt besondere Relevanz vor dem Hintergrund, dass heutzutage bereits bis zu 75 Prozent der Arbeitnehmerurheber abhängig beschäftigt tätig sind. Es wird aufgezeigt, dass aufgrund des geltenden Schöpferprinzips der Arbeitnehmer originär Inhaber des Urheberrechts wird. Gleichzeitig erfolgt der Übergang der vermögensrechtlichen Rechte am Pflichtwerk auf den Arbeitgeber nur unvollständig. Als Alternativen werden sowohl die Einführung eines Produzentenurheberrechts als auch die gesetzliche Einräumung von Nutzungsrechten diskutiert.

Klappentext

Die Arbeit beschäftigt sich mit der verhaltenssteuernden Wirkung rechtlicher Normen. Antina John legt dar, dass die Kenntnis dieser Wirkung in verschiedensten Bereichen von elementarer Bedeutung ist. Exemplarisch erfolgt die Darlegung am Beispiel des Rechtstransfers im Arbeitnehmerurheberrecht bei Pflichtwerken und dies rechtsvergleichend für das deutsche und schweizerische Recht. Diese verhaltensökonomische Untersuchung gewinnt besondere Relevanz vor dem Hintergrund, dass heutzutage bereits bis zu 75 Prozent der Arbeitnehmerurheber abhängig beschäftigt tätig sind. Es wird aufgezeigt, dass aufgrund des geltenden Schöpferprinzips der Arbeitnehmer originär Inhaber des Urheberrechts wird. Gleichzeitig erfolgt der Übergang der vermögensrechtlichen Rechte am Pflichtwerk auf den Arbeitgeber nur unvollständig. Als Alternativen werden sowohl die Einführung eines Produzentenurheberrechts als auch die gesetzliche Einräumung von Nutzungsrechten diskutiert.



Zusammenfassung
"Aber ganz unabhängig davon ist der Verf. ein kohärentes, luzide begründetes Ergebnis ihres Experiments mit der überraschend produktiven Zusammenführung von zwei Bereichen gelungen. Sie wird damit gewiss in historischer, rechtsdogmatischer und rechtspolitischer Sicht auch in Ansehung der Differenzen zu einigen zum Teil anders konzipierten europäischen und internationalen Rechtsordnungen durch zahlreiche Anregungen und neuartige Perspektiven eine Bereicherung der Diskussion um ökonomische Effizienzbetrachtungen, sozio-ökonomische Wohlfahrtsüberlegungen und die sog. Rechtspaternalismusproblematik [...] bewirken." RA Dr. Albrecht Götz v. Olenhusen, in: UFITA - Archiv für Urheber- und Medienrecht, Sonderdruck aus 1/2015

Inhalt

1. Einleitung Einführung - Gegenstand der Arbeit - Gang der Arbeit 2. Ökonomik als Methode zur Untersuchung menschlichen Verhaltens Ökonomik und Ökonomie - Der homo oeconomicus als Verhaltensmodell der Ökonomik - Ökonomik in der Rechtswissenschaft 3. Verhaltensökonomik in der Rechtswissenschaft Historische Einbindung - Methoden der Verhaltensökonomik - Abweichung von der Annahme vollständiger Rationalität - Abweichung von der Eigennutzannahme - Bedeutung der Abweichungen für das Verhaltensmodell des homo oeconomicus - Paternalismusdebatte - Rezeption verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse im Recht - Beispiele für die Anwendung der Verhaltensökonomik im Recht 4. Arbeitnehmerurheberrecht Interessenlage im deutschen Arbeitnehmerurheberrecht - § 43 D-UrhG als Generalklausel des deutschen Arbeitnehmerurheberrechts - Rolle der Verwertungsgesellschaften im deutschen Recht - Rechtslage im schweizerischen Arbeitnehmerurheberrecht - Rolle der Verwertungsgesellschaften 5. Verhaltensökonomische Analyse im Recht des Arbeitnehmerurhebers Ansatzpunkte der Verhaltensökonomik im Recht des Arbeitnehmerurhebers - Verhaltensökonomische Begründung einer bestehenden gesetzlichen Regelung - Steuerungswirkung von Rechtsnormen bei Rechtsübergang an Pflichtwerken - Das Produzentenurheberrecht als Alternativmodell de lege ferenda - Fazit 6. Schlussbetrachtung und Thesen Literatur- und Sachwortverzeichnis

Informations sur le produit

Titre: Verhaltensökonomik im Recht des Arbeitnehmerurhebers in Deutschland und der Schweiz
Sous-titre: Dissertationsschrift
Auteur:
Code EAN: 9783428143580
ISBN: 978-3-428-14358-0
Format: Kartonierter Einband
Editeur: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Sonstiges
nombre de pages: 251
Poids: 344g
Taille: H234mm x B156mm x T20mm
Année: 2014
Auflage: 1. Auflage

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