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Körper und Intertextualität

  • Kartonierter Einband
  • 273 Seiten
Die Studie untersucht das Phänomen der Intertextualität als eine Strategie des kulturellen Gedächtnisses. Im Zentrum stehen Texte ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Studie untersucht das Phänomen der Intertextualität als eine Strategie des kulturellen Gedächtnisses. Im Zentrum stehen Texte und andere kulturelle Artefakte, in denen weibliche Protagonisten ihre (fiktiven) Autobiographien gestalten und dabei intertextuelle Verfahren einsetzen. Von entscheidender Bedeutung ist zum einen der Körper, an dem sich eingespielte Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Reaktionsweisen manifestieren, und zum anderen die Sprache, verbindet sie doch die dargestellte individuelle Dimension mit dem kulturellen Gedächtnis. Neben der Lyrik von Barbara Köhler, dem Theaterstück "Ithaka" von Botho Strauß und dem Roman "Lisa s Liebe" von Marlene Streeruwitz werden der Film "Submission" von Ayaan Hirsi Ali und Theo van Gogh sowie ein Tattoo analysiert.

Autorentext

Anthonya Visser ist Professorin für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Leiden.



Klappentext

An Gedichten von Barbara Köhler, dem Theaterstück »Ithaka« von Botho Strauß, dem Roman »Lisa's Liebe« von Marlene Streeruwitz, einem Tattoo und dem Film »Submission« von Ayaan Hirsi Ali/Theo van Gogh wird Intertextualität als Strategie kultureller Erinnerung untersucht. Die vorliegende Studie fokussiert die (intertextuelle) Machart der untersuchten Texte, in denen sich weibliche Protagonisten mit ihrem Leben auseinandersetzen. Sie zeigt, dass sich das fiktiv Autobiographische im Körper festgesetzt und dort für eingespielte Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Reaktionsweisen gesorgt hat. Die eingesetzte Sprache verbindet diese individuelle Dimension mit der längeren menschlichen Erfahrung, dem kulturellen Gedächtnis.



Zusammenfassung
An Gedichten von Barbara Köhler, dem Theaterstück »Ithaka« von Botho Strauß, dem Roman »Lisas Liebe« von Marlene Streeruwitz, einem Tattoo und dem Film »Submission« von Ayaan Hirsi Ali/Theo van Gogh wird Intertextualität als Strategie kultureller Erinnerung untersucht. Die vorliegende Studie fokussiert die (intertextuelle) Machart der untersuchten Texte, in denen sich weibliche Protagonisten mit ihrem Leben auseinandersetzen. Sie zeigt, dass sich das fiktiv Autobiographische im Körper festgesetzt und dort für eingespielte Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Reaktionsweisen gesorgt hat. Die eingesetzte Sprache verbindet diese individuelle Dimension mit der längeren menschlichen Erfahrung, dem kulturellen Gedächtnis.

Inhalt

Einleitung Zur Struktur Intertextualität Eine kurze Bestandsaufnahme Erscheinungsformen und Begriffe Helbigs Markierungsmodell Helbigs Stufenmodell grafisch wiedergegeben Barbara Köhlers Text-Körper I. Eine Folgende - aber wie weit? Zur Einführung II. Lyrik intermedial Zum Bild-Text-Verhältnis Was heißt ,gehen', was ,bleiben' - Texte zu einer Audio- Video-Installation Intertextuelles Intermediales Botho Strauss' Ithaka I. ,Ithaka' als unerfüllte Sehnsucht Der Blick des Odysseus Nach-Schreibungen II. Penelope bei Botho Strauß. Die bisherige Rezeption Penelope als körperliche Präsenz ,Ich' als Korper ,Sie' als Korper Penelope als Textfunktion Penelopes Körper im Licht eines breiteren Frauendiskurses Kennen wir uns ? Die Wiedererkennung Zum Schluss III. Intertextuelles Marlene Streeruwitz' Lisa's Liebe I. Wieder einmal eine Wartende - (un)erfüllte weibliche Sehnsucht Zur Einführung II. Lisa's Liebe und die Prätexte - eine Strukturanalyse intertextueller Relationen Der Groschenroman Die Personen Zur Charakterisierung Lisas im laufenden Text Der Fotoroman Die Zeitungsausschnitte Die Beschriftungen der Zeitungsausschnitte Der letzte Zeitungsausschnitt Die Texte des Schreibkurses "In einer exotischen Umgebung" "Eine Kindheitserinnerung" "Das hat mich gepragt" Zwischenbilanz - und noch etwas Ein Bildungsroman ? Sprachfähigkeit III. Das Ende Beschriftungen I. Textträger Frauenkörper Zur Einführung II. Eine Darbietende - Betrachtungen eines Tattoos ,Ich' als Körper, ,ich als Text' Intermediales Der Tattoo-Prätext als Bild. III. Körper und Koran - Submission Part I Die Quellenlage Die Rezeption Leidende - Betrachtungen des Films Auftakt und erste Passionsgeschichte Drei weitere Frauen als leidende Korper Zusammenfassende Bemerkungen zum Film - Ton und Perspektive Der intertextuelle Blick - weiterführende interpretatorische Bemerkungen Intertextualitat und politische Aussage Zum Schluss Texte Liebe Sprache Bibliographie Index

Produktinformationen

Titel: Körper und Intertextualität
Untertitel: Strategien des kulturellen Gedächtnisses in der Gegenwartsliteratur
Autor:
EAN: 9783412208158
ISBN: 978-3-412-20815-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 273
Gewicht: 461g
Größe: H231mm x B156mm x T19mm
Veröffentlichung: 01.04.2012
Jahr: 2012
Land: DE
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