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Die Theorie des natürlichen Gesetzes bei Francisco de Vitoria

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Moralische Autonomie also die Idee, dass der Mensch selbst der Ursprung der Gesetze der Moral ist gilt, einer weithin unangef... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Moralische Autonomie also die Idee, dass der Mensch selbst der Ursprung der Gesetze der Moral ist gilt, einer weithin unangefochtenen Auffassung ber die Geschichte der Moralphilosophie zufolge, als eine Erfindung der Neuzeit. Entsprechend wurde Francisco de Vitorias (ca. 1483-1546) Theorie des nat rlichen Gesetzes bisher stets als eine vermeintlich typisch mittelalterliche Grundlegung der Moral in der Natur oder im Willen Gottes interpretiert. Dagegen zeigt Spindler auf, dass Vitoria das nat rliche Gesetz als Gesetz der praktischen Vernunft versteht und sich damit gegen typisch mittelalterliche Theorien des nat rlichen Gesetzes wendet: Autonomie ist f r Vitoria der einzig m gliche Grund einer universellen Moral.



Inhalt

Inhalt / Table of Contents Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IX Foreword. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . X Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XI Das natürliche Gesetz bei Francisco de Vitoria: Die Autonomie der praktischen Vernunft als Antwort auf die Frage nach dem Grund der Moral . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XI Aufbau der Untersuchung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XVIII Zitierweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XX 1. Autonomie oder Heteronomie der praktischen Vernunft? Das natürliche Gesetz bei Domingo de Soto und Francisco Suárez . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.1 »... quae natura nobis impressit«: Das natürliche Gesetz als Gesetz der Natur bei Domingo de Soto. . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 1.2 »... cujus legislator est Deus«: Das natürliche Gesetz als Gesetz Gottes bei Francisco Suárez . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 1.3 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 2. Praktische Wissenschaft und die Theorie des natürlichen Gesetzes bei Thomas von Aquin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2.1 Die Position der Moralphilosophie im System der Wissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 2.2 Der Handlungsbegriff als Grundbegriff der praktischen Wissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 2.3 Die wissenschaftliche Grundlegung der Moralphilosophie in der Theorie des natürlichen Gesetzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 2.4 Handlungswissen und das Problem der Kontingenz . . . . . . . . . 53 2.5 Das Verhältnis zwischen natürlichem Gesetz und Dekalog . . . . 57 2.6 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 VI Inhalt / Table of Contents 3. Das natürliche Gesetz bei Johannes Duns Scotus: ein alternativer Entwurf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 3.1 Das Konzept einer praktischen Wissenschaft . . . . . . . . . . . . . . 67 3.2 Der Handlungsbegriff als Grundbegriff der praktischen Wissenschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 3.3 Das Verhältnis von natürlichem Gesetz und Dekalog . . . . . . . . 85 3.4 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 4. Klugheit und praktische Wissenschaft bei Francisco de Vitoria . . 100 4.1 Die vermögenspsychologische Verortung der Klugheit in ComSTh II-II, q. 47, a. 1-3. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 4.2 Die Klugheit als Tugend in ComSTh II-II, q. 47, a. 4 . . . . . . . . 112 4.3 Die Klugheit als spezielle Tugend und ihr Verhältnis zu Synderesis und praktischer Wissenschaft in ComSTh II-II, q. 47, a. 5 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 4.4 Ziel vs. Mittel: Synderesis, praktische Wissenschaft und Klugheit in ComSTh II-II, q. 47, a. 6-7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 4.5 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 5. Vitorias Handlungsbegriff als Grundbegriff der praktischen Wissenschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 5.1 Der Begriff des dominium sui actus in der Vorlesung De Indis . . . 133 5.2 Der Begriff des usus rationis in der Vorlesung De eo, ad quod tenetur homo, cum primum venit ad usum rationis . . . . . . . . . . . . . 142 5.3 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 6. Die Theorie des natürlichen Gesetzes in Vitorias Kommentaren zur Summa theologiae . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 6.1 Das natürliche Gesetz als Produkt der praktischen Vernunft in ComSTh I-II, q. 94, a. 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 6.2 Das natürliche Gesetz und die natürlichen Neigungen des Menschen in ComSTh I-II, q. 94, a. 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 6.3 Die verschiedenen Ebenen naturgesetzlicher Geltung in ComSTh I-II, q. 94, a. 4-6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 Inhalt / Table of Contents VII 6.4 »necessarium habet gradus«: Die Frage nach der Möglichkeit einer dispensatio bei den Geboten des Dekalogs in ComSTh II-II, q. 57, a. 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 6.5 »quia habet malitiam inseparabilem«: Die Frage nach der Möglichkeit einer dispensatio bei den Geboten des Dekalogs in ComSTh I-II, q. 100, a. 8 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 6.6 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 7. Zwei Modelle der naturgesetzlichen Argumentation: Die Vertiefung der Theorie des natürlichen Gesetzes in Vitorias Vorlesung De homicidio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 7.1 »est contra naturalem inclinationem«: Das Verbot des Suizids und der Verweis auf die natürlichen Neigungen des Menschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 7.2 »est contra praeceptum decalogi«: Das Verbot des Suizids und der Verweis auf das Gebot >Du sollst nicht töten!< . . . . . . . 210 7.3 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 8. Das natürliche Gesetz und die Autonomie der praktischen Vernunft als einzig möglicher Grund einer universellen Moral in Vitorias Vorlesung De eo, ad quod tenetur homo, cum primum venit ad usum rationis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 8.1 Die Fähigkeit zum Vernunftgebrauch als Fähigkeit zum moralischen Handeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 8.2 Wozu ist der Mensch aufgrund der Fähigkeit zum Vernunftgebrauch verpflichtet? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 8.3 Konklusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Schluss: Autonomie und Moralbegründung in Francisco de Vitorias Theorie des natürlichen Gesetzes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 Literaturverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279 Personenregister / Index of names . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283

Produktinformationen

Titel: Die Theorie des natürlichen Gesetzes bei Francisco de Vitoria
Untertitel: Warum Autonomie der einzig mögliche Grund einer universellen Moral ist
Autor:
EAN: 9783772826771
ISBN: 978-3-7728-2677-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Frommann-Holzboog
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 285
Gewicht: 694g
Größe: H244mm x B169mm x T27mm
Veröffentlichung: 23.02.2015
Jahr: 2015
Land: DE

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