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Culture Beur. Eine Kultur auf der Suche nach ihrer Identität

  • Kartonierter Einband
  • 28 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Französisch - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Potsdam (Romanistik), Sprache: Deut... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Französisch - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Potsdam (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Anfang des neunzehnten Jahrhunderts immigrierten maghrebinische Einwanderer aus Algerien, Marokko und Tunesien nach Frankreich. Auf der Suche nach Arbeit ließen sie sich im neuen Land nieder und machen mittlerweile einen Großteil der Immigranten in Frankreich aus. Sie entwickelten eine eigene Kultur, die culture beur, welche sich als Genre in der Literatur, auf der Bühne und im Film etabliert hat. Die erste Generation der Immigranten verließ ihr Heimatland auf Grund von wirtschaftlichen oder politischen Faktoren. Die zweite, in Frankreich geborene Generation, begann Anfang der 80er Jahre, angetrieben von einer ständigen Suche nach ihrer Identität, sich mit der eigenen und der französischen Kultur auseinander zu setzen. Aus diesem Konflikt heraus entstand die Bewegung der beur. Nicht selten führte diese Suche damals, und noch heute, zu Gefühlen wie Anziehung und Abneigung. Zum einen kommt es zur Abneigung gegenüber den traditionellen Werten der Familie, aber auch gegenüber den westlichen Werten. Zum anderen fühlen sie sich in der vertrauten maghrebinischen Kultur geborgen, sehen aber auch in der französischen Kultur ihre Vorteile. Es kann auch zur totalen Entfremdung vom eigenen Elternhaus führen. Frankreich, als Symbol der Freiheit, Gleichheit und Modernität steht den traditionellen Werten der maghrebinischen Kultur gegenüber. Doch wie gehen die beurs mit der Situation um? So beschreibt sich Madjid, der jugendliche Protagonist in dem Roman 'Le thé au harem d'Archi Ahmed', verfasst von dem in Frankreich lebenden algerischen Autor Mehdi Charef, mit folgenden Worten: "...ni arabe ni français (...), fils d'immigrés, paumé entre deux cultures, deux histoires, deux langues, deux couleurs de peau, ni blanc ni noir, à s'inventer ses propres racines." Die folgende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung einer sog. beur-Identität. Dazu gehört die Analyse der culture beur, in der die Immigrationsgeschichte geklärt wird und die Auseinandersetzung mit der sozialen Situation, die von der Integration, der Rolle der Schule, die Stellung des Islams bis hin zu den politischen Aktivitäten der beurs reicht. Diese Arbeit ist weder darauf ausgelegt eine Lösung des Problems zu geben, noch soll über eventuelle Perspektiven spekuliert werden. Sie soll lediglich zeigen, wie sich die Entwicklung der Identitätsfindung der maghrebinischen Einwanderer in Frankreich vollzog und welchen Einfluss die neue Umgebung auf sie hatte.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Französisch - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Potsdam (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Anfang des neunzehnten Jahrhunderts immigrierten maghrebinische Einwanderer aus Algerien, Marokko und Tunesien nach Frankreich. Auf der Suche nach Arbeit ließen sie sich im neuen Land nieder und machen mittlerweile einen Großteil der Immigranten in Frankreich aus. Sie entwickelten eine eigene Kultur, die culture beur, welche sich als Genre in der Literatur, auf der Bühne und im Film etabliert hat. Die erste Generation der Immigranten verließ ihr Heimatland auf Grund von wirtschaftlichen oder politischen Faktoren. Die zweite, in Frankreich geborene Generation, begann Anfang der 80er Jahre, angetrieben von einer ständigen Suche nach ihrer Identität, sich mit der eigenen und der französischen Kultur auseinander zu setzen. Aus diesem Konflikt heraus entstand die Bewegung der beur. Nicht selten führte diese Suche damals, und noch heute, zu Gefühlen wie Anziehung und Abneigung. Zum einen kommt es zur Abneigung gegenüber den traditionellen Werten der Familie, aber auch gegenüber den westlichen Werten. Zum anderen fühlen sie sich in der vertrauten maghrebinischen Kultur geborgen, sehen aber auch in der französischen Kultur ihre Vorteile. Es kann auch zur totalen Entfremdung vom eigenen Elternhaus führen. Frankreich, als Symbol der Freiheit, Gleichheit und Modernität steht den traditionellen Werten der maghrebinischen Kultur gegenüber. Doch wie gehen die beurs mit der Situation um? So beschreibt sich Madjid, der jugendliche Protagonist in dem Roman 'Le thé au harem d'Archi Ahmed', verfasst von dem in Frankreich lebenden algerischen Autor Mehdi Charef, mit folgenden Worten: "...ni arabe ni français (...), fils d'immigrés, paumé entre deux cultures, deux histoires, deux langues, deux couleurs de peau, ni blanc ni noir, à s'inventer ses propres racines." Die folgende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung einer sog. beur-Identität. Dazu gehört die Analyse der culture beur, in der die Immigrationsgeschichte geklärt wird und die Auseinandersetzung mit der sozialen Situation, die von der Integration, der Rolle der Schule, die Stellung des Islams bis hin zu den politischen Aktivitäten der beurs reicht. Diese Arbeit ist weder darauf ausgelegt eine Lösung des Problems zu geben, noch soll über eventuelle Perspektiven spekuliert werden. Sie soll lediglich zeigen, wie sich die Entwicklung der Identitätsfindung der maghrebinischen Einwanderer in Frankreich vollzog und welchen Einfluss die neue Umgebung auf sie hatte.

Produktinformationen

Titel: Culture Beur. Eine Kultur auf der Suche nach ihrer Identität
Autor:
EAN: 9783668351189
ISBN: 978-3-668-35118-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 28
Gewicht: 55g
Größe: H210mm x B148mm x T2mm
Jahr: 2016
Auflage: 1. Auflage.