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Die Abkehr von der 'bilanziellen Betrachtungsweise' und ihre Auswirkungen auf die Existenzvernichtungshaftung

  • Kartonierter Einband
  • 186 Seiten
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Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Analyse, wie weit der durch 30 Abs. 1 GmbHG vermittelte Schutz des GmbH-Vermögens i... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Analyse, wie weit der durch 30 Abs. 1 GmbHG vermittelte Schutz des GmbH-Vermögens im Stadium der Unterbilanz reicht. Dabei erstreckt die Autorin 30 Abs. 1 GmbHG unter konsequenter Abkehr von der "bilanziellen Betrachtungsweise" auch auf Auszahlungen an die Gesellschafter, die sich bilanzneutral verhalten. Dies erweitert den Vermögens- und damit den Gläubigerschutz in der GmbH in einem so beachtlichen Umfang, dass die Autorin anschließend die sachliche Rechtfertigung der sogenannten Existenzvernichtungshaftung untersucht. Denn der BGH hat dieses Haftungskonzept vor allem aus dem Grund entwickelt, um die - in der Diskussion vielfach unterstellte - Gläubigerschutzlücke des 30 Abs. 1 GmbHG zu schließen.

Autorentext

Die Autorin: Angela Koch wurde 1980 in Aurich geboren und begann ihr rechtswissenschaftliches Studium an der Universität Bayreuth. Dort absolvierte sie studienbegleitend eine wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung. Sie setzte ihr Studium an der Universität Mainz fort, legte 2005 ihr Erstes Staatsexamen mit dem Wahlfach Handels- und Gesellschaftsrecht ab und fertigte im Anschluss ihre Doktorarbeit. Seit Anfang 2007 ist sie Rechtsreferendarin am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg.



Klappentext

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Analyse, wie weit der durch § 30 Abs. 1 GmbHG vermittelte Schutz des GmbH-Vermögens im Stadium der Unterbilanz reicht. Dabei erstreckt die Autorin § 30 Abs. 1 GmbHG unter konsequenter Abkehr von der «bilanziellen Betrachtungsweise» auch auf Auszahlungen an die Gesellschafter, die sich bilanzneutral verhalten. Dies erweitert den Vermögens- und damit den Gläubigerschutz in der GmbH in einem so beachtlichen Umfang, dass die Autorin anschließend die sachliche Rechtfertigung der sogenannten Existenzvernichtungshaftung untersucht. Denn der BGH hat dieses Haftungskonzept vor allem aus dem Grund entwickelt, um die - in der Diskussion vielfach unterstellte - Gläubigerschutzlücke des § 30 Abs. 1 GmbHG zu schließen.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Der Auszahlungsbegriff des § 30 Abs. 1 GmbHG - Die sogenannte bilanzielle Betrachtungsweise im Rahmen des § 30 Abs. l GmbHG - Die Abkehr von der bilanziellen Betrachtungsweise - Wettbewerbsverbot und Geschäftschancenlehre in der (Ein-Mann) GmbH - Spekulation auf Kosten der Gläubiger - Rechtliche Würdigung und Reichweite des BGH-Urteils vom 24.11.2003 (sogenannte Novemberrechtsprechung) - Auswirkungen der Novemberrechtsprechung auf das Cash Pooling - Das Bestands- bzw. Existenzinteresse der GmbH - Dogmatische Grundlage, Reichweite und Fallgruppen der sogenannten Existenzvernichtungshaftung - Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen § 30 Abs. 1 GmbHG und eines existenzvernichtenden Eingriffs.

Produktinformationen

Titel: Die Abkehr von der 'bilanziellen Betrachtungsweise' und ihre Auswirkungen auf die Existenzvernichtungshaftung
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783631573877
ISBN: 978-3-631-57387-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Steuern
Anzahl Seiten: 186
Gewicht: 258g
Größe: H211mm x B146mm x T15mm
Jahr: 2007
Auflage: Neuausg.

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