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Der Anfang des Ganzen

  • Fester Einband
  • 448 Seiten
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Aus einer materialgesättigten Medienpoetik des Textanfangs wird hier eine völlig neue Ästhetik der Literatur entwickelt. Texte hab... Weiterlesen
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Noch nicht erschienen. Erhältlich ab 01.05.2020

Beschreibung

Aus einer materialgesättigten Medienpoetik des Textanfangs wird hier eine völlig neue Ästhetik der Literatur entwickelt. Texte haben Anfänge. Sie beginnen mit einem ersten Satz, einem ersten Vers oder einem ersten Akt, auf den alles Weitere folgt - unabhängig davon, wo ihre Lektüre einsetzt. Dinge dagegen besitzen solche Anfänge nicht. An ihnen lassen sich Grenzen, Ränder oder Kanten ausmachen, bestenfalls zwei Enden, aber kein Anfang. Diese scheinbar simple Einsicht birgt einen medien- und literaturtheoretischen Sprengstoff, den Andrea Polaschegg zündet: Obwohl Texte durch ihre Anfänge als Verlaufsmedien erkennbar werden, die von Bildern ebenso kategorial unterschieden sind wie von Gegenständen, haben Ästhetik und Literaturwissenschaft diese Eigengesetzlichkeit des Textes ausgeblendet und literarische Werke stets nur als simultane Ganzheiten begriffen. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Literatur-, Kunst- und Theoriegeschichte entwickelt die Autorin eine Medienpoetik, die den transitorischen Charakter des Textes ernst nimmt, und entwirft auf dieser Grundlage eine neue Ästhetik der Literatur. Der Textanfang präsentiert sich dabei als eminente Herausforderung überkommener Denkgewohnheiten. Und die Suche nach den Gründen für die literaturwissenschaftliche Verlaufsvergessenheit legt unerwartete Traditionen frei.

Produktinformationen

Titel: Der Anfang des Ganzen
Untertitel: Eine Medientheorie der Literatur als Verlaufskunst
Autor:
EAN: 9783835336230
ISBN: 978-3-8353-3623-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 448
Veröffentlichung: 01.05.2020
Jahr: 2020
Land: DE